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Entwurmung

Um in ihrem Wirt überleben zu können, brauchen Würmer gewisse Voraussetzungen. Ist das Immunsystem intakt, stehen genügend Abwehrmechanismen gegen die verschiedensten Parasiten zur Verfügung. Daher ist der beste Schutz vor Darmparasiten ein gesundes und intaktes Darmmilieu. Das Immunsystem kann durch Krankheiten, aber auch falsche Haltungsbedingungen und psychische Belastungen (auch Stress) geschwächt werden. Würmer können (die Betonung liegt hier auf können!) sich nun im Darm ansiedeln.

Aber: Nicht jeder Stress oder falsche Haltungsbedingung hat auch zwangsläufig einen Wurmbefall zur Folge.

Würmer können Tiere und auch Menschen krank machen, das steht außer Frage. Sich davor zu schützen, ist nur verständlich und auch gut so.

Aber: Mit einer Wurmkur kann man keinem Wurmbefall vorbeugen, sondern nur vorhandene Würmer und Larven abtöten.

Und: Eine erfolgreich durchgeführte chemische Entwurmung lässt nicht nur die Würmer aus dem Darm verschwinden, sondern kann auch die Mikroflora des Darms schädigen. Dies wiederum lässt den Darm wieder anfälliger für Wurmbefall werden. Ein Teufelskreis also.

Prophylaktische Wurmkuren, ohne Diagnose (sprich Kotuntersuchungen), sollten daher wohl überlegt sein. Heutzutage wird zu mehreren Wurmkuren pro Jahr geraten (egal ob Wohnungskatze oder Freigänger). Abgesehen von den negativen Auswirkungen auf den Darm, hat dies zur Folge dass sich Resistenzen einstellen können und die Medikamente im Ernstfall oft nicht mehr wirken. Vor jeder Wurmkur sollte daher erst eine Kotprobe labortechnisch untersucht werden und sicherzustellen ob ein Wurmbefall vorliegt.

Da nicht jeden Tag und mit jedem Kot Wurmeier ausgeschieden werden, ist es ratsam über zwei bis drei Tage Kot zu sammeln.

Eine Ausnahme sind Katzenbabys, die grundsätzlich nach dem Absetzen von der Mutter entwurmt werden sollten: Durch hormonelle Einflüsse während der Trächtigkeit der Katze wird ein Teil der in der Katze vorübergehend abgekapselten und ruhenden Hakenwurm- und Spulwurmlarven (Dauerlarven) veranlasst, seine Wanderung fortzusetzen. Sie erreichen über das Blut die Gebärmutter und die Milchdrüsen und infizieren so die ungeborenen Welpen (intrauterine Infektion), bzw. nach der Geburt nehmen die Jungtiere weitere Wurmlarven über die Milch auf (laktogene Infektion).

Es gibt mittlerweile diverse pflanzliche Entwurmungen, die den Katzen nicht weiter schaden. Allerdings rate ich bei einem richtig üblen Wurmbefall zu der chemischen Entwurmung vom Tierarzt.

Auch homöopathisch kann man bei der Entwurmung mithelfen. Wohl gemerkt, mithelfen! Homöopathie ist eine Reiz- und Regulationstherapie. Mit ihr kann Einfluss auf gestörte Regelsysteme oder auch Stoffwechselstörungen genommen werden. Auf Darmparasiten kann man damit nicht direkt einwirken, es wird nur die Abwehr gestärkt, um den Neubefall zu verringern oder zu verhindern, bzw. die Folgen eines Wurmbefalls (wie z.B. Durchfall) behandelt werden. Sie töten die Würmer nicht ab.

In der freien Natur würde das Wildtier (z.B. Wildkatze, Wolf,), Pflanzen (spezielle Kräuter, Gräser) fressen, die dafür sorgen, dass die Würmer sich im Darm lösen und abgeführt werden.

Aber: es gibt Nematoden, Hakenwürmer, Peitschenwürmer und Bandwürmer und nicht jede Wurmart spricht gleich auf natürliche Wurmkuren an.

Zur Dosierung bitte unbedingt Leute fragen, die sich damit auskennen und nicht einfach mal drauflos füttern!


Natürliche Entwurmungen

Pflanzliche Entwurmungen:
Wormfree (eine chinesische Kräuterformel, soll sehr gut auch als Prophylaxe wirken), cdVet ContraWurm, Wurmalin, Verm-X, Kamala (spez. Fruchthaarpulver) sind einige pflanzliche Mittel zur Entwurmung.

Auch gut ist das Kräuter Wurm-ex mit Karotte, Kürbiskern, Knoblauch*, Ingwer, Kümmel, Kurkuma und Schafgarbenblüte. Wird allerdings eher von Hunden als von Katzen gefressen (wie leider die meisten der pflanzlichen Entwurmungen). (Mit dem Gutschein Miezfidel10 bekommt man auch hier 10% Rabatt.)

*Richtig ist, dass ein zu hoher Verzehr von Knoblauch zu einer Vernichtung der roten Blutkörperchen führen kann. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass Katzen und Hunde keinen Knoblauch zu sich nehmen dürfen. Durch die Ausdünstungen der ätherischen Substanzen über die Haut wird eine antirepelente (d. h. Geruch abstoßend) Wirkung gegen Hautparasiten – Milben, Zecken, Flöhe – ausgelöst.

FAZIT: Die Dosis macht das Gift! Darum bitte IMMER auf die richtige Dosierung der pflanzlichen Entwurmungen achten.


Oder direkt den Tierheilpraktiker um spezielle Kräuterzusammenstellungen bitten.


Kieselgur (Diatomeenerde):
Soll Spulwürmer, Bandwürmer, Peitschenwürmer, Fadenwürmer, Hakenwürmer) innerhalb von 7 Tagen - bei täglicher Anwendung - eliminieren. Dann muss man es allerdings weitere 30 Tage verabreichen, um auch die nächste Generation zu erwischen da Kieselgur die Eier nicht mit abtötet (wie alle Entwurmungen – auch die chemischen nicht). Bei Befall von Lungenwürmern muss mindestens 90 Tage, bei Bandwürmern 45 Tage weiterbehandelt werden. Kann man auch gerne täglich ins Futter geben, um die Darmflora zu kräftigen. Mögen aber nicht alle Katzen. Daher am besten einschleichen: immer erst mit ganz wenig beginnen und die Dosis steigern. Wichtig: Auf Lebensmittelqualität achten!

MSM (Methyl-Sulfonyl-Methane):
Soll bei Fadenwürmern (Nematoden, Enterobius, Trichinen) und Giardien (Darmflagellaten) helfen. Das MSM verhindert wohl, dass die Parasiten die Schleimhautoberflächenrezeptoren erreichen. Am besten täglich unters Futter mischen.


Achtung: Trächtige Tiere sollen eine Reihe von Kräutern während ihrer Trächtigkeit meiden. Beispiele sind Petersilie, Liebstöckel und Salbei. Wermut stimuliert z.B. die Gebärmutter und könnte Frühwehen auslösen. Aus diesem Grund wird als Vorsichtsmaßnahme empfohlen, Kräuterwurmmischungen nicht an trächtige Tiere zu verfüttern.


Tipp: Würmer sind bei Vollmond am aktivsten. Am besten also, mit der Entwurmung einen Tag vor Vollmond beginnen.


Fazit:
Pflanzliche Wurmkuren kann man das ganze Jahr über geben. Die chemischen Wurmkuren, so denn sie überhaupt nötig sind, sollte man darauf beschränken, dass der Kot über 3 Tage einsammelt wird und diese Probe beim Tierazt/Therapeuten auf Wurmbefall untersuchen lässt. Sollte dieser einen Befall feststellen, kann man immer noch zur passenden chemischen Keule greifen. Das ist dann im Endeffekt weniger belastend für das Tier.

Homöopathie

(in akuten Fällen alle 2 Stunden 1 Gabe bis zur Besserung (bis 6mal am Tag), in weniger gefährlichen Situationen 2- bis 3-mal täglich)

Calcium carbonicum Hahnemanni D12:
Wurmbefall, Kätzchen vertragen die Muttermilch nicht. Kot wie geronnene Milch, gelblich, säuerlich riechend; dicker Bauch. Betroffen sind eher kräftige Jungkatzen, oft in den ersten Lebenstage und – wochen

Cina D4:
Darm heilt nach Wurmbefall nicht ab, immer wieder Blähungen; die Katze ist unruhig, hat Durchfall, Jungtiere wachsen schlecht

Abrotanum D4:
Wurmbefall; Wechsel von Durchfall und Verstopfung, Blähungen, dicker Bauch; trotz gutem Appetit ist die Katze abgemagert.


ACHTUNG:
Genereller Futtercheck:
Füttere ich meine Katze artgerecht? Oft ist artfremdes Futter der Auslöser für viele Erkrankungen - auch das Einnisten von Würmern!

Daher:    Futterwechsel.
Und zwar nicht auf die Diätfuttermittel des Tierarztes, sondern auf artgerechtes Futter! (siehe: Futter)


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