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Gängige Fehlinterpretationen

Menschen neigen dazu, Katzen zu sehr zu vermenschlichen und deuten die Signale der Katzen im Menschenkontext. So sind Missverständnisse natürlich vorprogrammiert.

Sie ist eingeschnappt. Das sehe ich daran, dass sie mir das Hinterteil zeigt.

Falsch! Eine Katze, die Ihnen Ihr Hinterteil zeigt, drückt damit höchstes Vertrauen aus. Vielleicht möchte sie Sie auch zur Analkontrolle auffordern, indem sie Ihnen auch die Analdrüsen präsentiert. (So machen es Katzen untereinander. Durch die Sekretion der Analbeutel hat jede Katze ihre individuelle Duftnote, die auf eine spezifische Weise geprüft wird (Flehmen)) In jedem Fall ist sie aber nicht beleidigt!

Kaum habe ich sie gestreichelt, muss sie sich auch schon wieder waschen!

Viele Leute sind der Meinung, dass die Katze sich putzt, weil sie von einem Menschen angefasst wurde und sich schmutzig fühlt. Aber auch das stimmt nicht. Die Katzen verteilen auf diese Weise Ihren Körpergeruch auf ihrem eigenen und nehmen Sie so in ihr Rudel auf.

Entscheidet sich die Mieze dazu, ihrem Halter ein Geschenk zu machen, so ist dies wie fälschlicherweise oft angenommen kein Liebesbeweis, sondern ein Versuch, dem Katzenfreund das Jagen beizubringen. Sind die Mäuse bereits getötet, so hat die Katze kein großes Vertrauen in die Jagdfähigkeiten ihres Herrchens oder Frauchens.

Katze handeln auch nicht aus Rache oder weil sie Sie einen ärgern wollen. Hierzu sind Katzen nicht in der Lage, weil die längere Kausalketten nicht verknüpfen können. Mein Mensch ist jetzt schon eine Woche weg, darum pullere ich jetzt auf die Couch, um es ihm heimzuzahlen. Dann ärgert er sich auch. So einen komplexen Zusammenhang kann die Katze aber gar nicht denken.

Katzen reagieren unmittelbar auf Vorfälle und Reize. Dabei kann sich eine solche Prozedur über einen längeren Zeitraum hinziehen und trotzdem als unmittelbare Reaktion gewertet werden.

Bei dem Urlaubsbeispiel könnte die Katze einsam und/oder gelangweilt gewesen sein. Eine zeitlang hält sie das aus, steigt der Leidensdruck jedoch kann er sich auf vielfältige Weise entladen: die Katze wird unsauber, zerstört Dinge, attackiert Menschen, läuft laut miauend umher oder putzt sich übermäßig oder benagt sich gar.

Ich empfehle zur Katzenerziehung und Kommunikation die Bücher "Miez Miez - na komm. Artgerechte Katzenhaltung in der Wohnung" und "Aller guten Katzen sind...?" von Sabine Schroll, so wie das Buch "Kleines Katzen-Survival-Kit" von Barbara Zierdt.


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