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Gutes Fertigfutter

Wie muss ein gutes Fertigfutter für Katzen beschaffen sein?

Okay, nicht jeder kann und will BARFEN, das verstehe ich. Nicht jeder will mit rohem Fleisch, wie Putenherzen und –mägen hantieren – vor allem, wenn man Vegetarier oder gar Veganer ist. Wenn man sich aber wirklich gut informiert, kann man auch gutes Fertigfutter finden, was der Zusammensetzung eines Beutetieres entspricht.

Von wirklich gutem Futter verbrauchen Sie deutlich weniger als von minderwertigem Katzenfeuchtfutter. Das tut letztendlich auch Ihrem Geldbeutel gut. Es ist nämlich so, dass eine ausgewachsene Katze nach Herstellerangaben etwa 400 g. vom minderwertigen Katzenfeuchtfutter fressen muss, von einem hochwertigen Futter allerdings nur 200 g. Hinzukommt, dass Sie weniger Katzenstreu verbrauchen werden, denn das hochwertige Futter wird sehr gut verwertet und so müssen keine überflüssigen und belastenden Füllstoffe mehr ausgeschieden werden; der Katzenkot wird dadurch fester und kleiner.

Ein hochwertiges Futter kostet etwa 90-100 Cent pro 100 g, ein billiges Nassfutter jedoch nur ca. 20-30 Cent. Ach? Und wo spare ich denn da, wenn es so teuer ist?

Ganz einfach, beim Tierarzt!

Behandlungen beim Tierarzt, vielleicht sogar Dauerbehandlungen bei einer Stoffwechselerkrankung kosten monatlich nicht unerheblich Geld für Tabletten, Infusionen etc. Also lieber gleich von Anfang an gut ernährt, das spart den Doktor.

Woran erkenne ich gutes (Feucht/Nass-)Futter?

  • Feuchtfutter
  • hoher Fleischanteil von über 90%
  • kein Getreide, kein Soja
  • Fleisch in Lebensmittelqualität
  • keine Geruchsstoffe
  • keine Farbstoffe
  • keine Geschmacksverstärker
  • keine chemischen Konservierungsstoffe
  • kein Zucker
  • keine Tier
  • und Kadavermehle
  • keine Pflanzen
  • und Getreidemehle
  • kalt abgefüllt

Achtung: Je mehr Zusatzstoffe enthalten sind, desto minderwertig ist das Futter! Merke: Je nach Anteil werden sie in absteigender Reihenfolge gelistet.

Alle(!) Inhaltsstoffe müssen zusammen addiert auf 100 % kommen. Ist dies nicht der Fall, stimmt da was nicht. Denn merke, laut EU muss alles, was unter 4 % liegt nicht deklariert werden. Stehen gar keine Prozentangaben drauf, nun ja, da mag sich jeder seinen Teil denken.

Ist alles ganz genau (bis auf die erste und zweite Nachkommastelle angegeben) ist es auch eher mit Vorsicht zu genießen. Das klingt dann doch eher zu sehr nach einer synthetischen Mischung. Denn in der Natur ist die Zusammensetzung von Fleisch und Pflanze auch nicht jedes Mal genau gleich. Oder fragen Sie auf dem Markt bei jeder Tomate, wie da die genauen Inhaltsstoffe sind?

Katzen können sich in der Natur richtig ernähren aber sie können nicht die Deklaration von Nahrungsmitteln durchlesen.

Ob eine Nahrung gut oder schlecht ist, sollte daher der Tierhalter entscheiden und dies nicht der Katze überlassen. Deren Beurteilung wird durch eingeschränkte Erfahrungen, Zusatzstoffe, Appetitanreger, Aromen und Lockmittel in vielen Futtern verfälscht.

Drum: lieber einmal mehr nachlesen, als nur den hübschen Bildchen und Produktversprechungen auf der Vorderseite oder den Werbefilmchen im Fernsehen trauen. Die Katze mit es Ihnen mit guter Gesundheit und einem langen Leben danken.




TIPP: Hilfe bei der Umstellung von herkömmlichen Futter (mit Geschmacksverstärkern, Weizen und Co.) auf artgerechtes Nassfutter können diese „Gewürze“ sein; wobei der Begriff „Gewürz“ hier falsch gewählt ist, da es sich lediglich um zermahlene gefriergetrocknete Rinderleber und gefriergetrocknete Hühnerherzen oder um zermahlenen gefriergetrockneten Lachs und gefriergetrocknete Shrimps handelt. Die Anwendung ist sehr einfach, Sie streuen eine kleine Menge des „Gewürz“ über die Nahrung und geben dieser damit eine noch intensivere Note. Dadurch fällt es leichter, die Mieze vom herkömmlichen Futter zu entwöhnen. (Mit dem Gutschein MiezfidelHilf10 gibt es 10% Rabatt auf diese „Gewürze“.)


Teil-Rohfütterung

Wollen Sie Ihrer Katze etwas Gutes und, trauen sich aber nicht ganz zu, auf die Rohfütterung umzusteigen, so können Sie auch erstmal nur auf die Teil-Rohfütterung umstellen. Allerdings sollte der Anteil der Rohfütterung nicht über 20% der Tagesration liegen.

Übersteigt die Rohfuttermenge 20 %, sollte zusätzlich supplementiert werden. Die Berechnung ist allerdings nicht einfach und richtet sich nach dem Gehalt an Nährstoffen, Mineralien, Vitaminen und Zusätzen im Fertigfutter, Teilrohfütterung ist also fast noch komplizierter als reine Rohfütterung. Bekommt die Katze bei ca. 4 kg Körpergewicht 200 g hochwertiges Feuchtfutter am Tag (das ist in der Regel mehr als die Futtermenge bei Rohfütterung. Man sagt in etwa 150 g Rohfleisch entsprechen etwa 300 g Feuchtfutter), dann sind das 1400 g pro Woche. 20 % von 1400 g macht 280 g Rohfleisch in der Woche.

Diese 280 g werden vom Feuchtfutter abgezogen und durch rohes Fleisch ersetzt. Es müssen keine Supplemente zusätzlich an die Katze verfüttert werden.

(Ich empfehle hier das Buch Natural Cat Food von Susanne Reinerth. Aber Achtung, es befinden sich teilweise Fehler in diesem Buch. Bitte sich unbedingt einem BARF-Forum im Internet anschließen! Stellenweise haben sich Kommafehler eingeschlichen, was bei der Berechnung für die Supplemente schon sehr gefährlich werden kann (z.B. Vitamin A-Berechnung mit Eidotter, hier wird fälschlicherweise die zehnfache Menge zur Berechnung genannt).)

Hier kann das Futter bestellt werden, welches wir seit Jahren füttern. Mit dem Gutscheincode Miezfidel10 bekommt man als neuer Kunde sogar 10% Rabatt. Mehr dazu, warum wir gerade dieses Futter füttern steht hier


Trockenfutter

   Da Katzen als ehemalige Wüstenbewohner ihren Feuchtigkeitsbedarf in der Regel über das Futter decken und selten bereit sind, größere Mengen an Wasser freiwillig zu sich zu nehmen, beginnt eine katzentypische Problematik.

Trockenfutter enthält laut Untersuchungen der Stiftung Warentest (2008) nur rund 8% Wasser und entzieht dem Katzenorganismus mehr Wasser, als die Katze in der Regel wieder zu sich nimmt. Um bei Trockenfutternahrung ausreichend Flüssigkeit zu erhalten, müsste die Katze analog zur gefressenen Menge an Trockenfutter die 3-4fache (!) Menge an Wasser zusätzlich trinken. Und das schadet wiederrum den Nieren, denn die sind auf eine so große Durchspülung täglich nicht ausgelegt. Und auch wenn Sie meinen, "Ich gebe doch immer Wasser zum Trockenfutter hinzu", reicht das nicht aus. Stellen Sie sich vor, Sie verfüttern eine Tasse oder einen Messbecher Trockenfutter, dann müssten Sie um den Wassermangel auszugleichen, nochmal 3-4(!) Tassen an Wasser zusätzlich zum Futter geben. Und welche Mieze will so einen Pamps schon fressen?

So leiden heutzutage immer mehr Katzen unter chronischen Nierenerkrankungen, Erkrankungen der Harnwege bis hin zur Niereninsuffizienz (CNI). Eine mögliche Ursache hierfür kann Flüssigkeitsmangel sein, sowie durch Getreide in der Nahrung ausgelöste Verdauungsprobleme und die Bildung von Blasensteinen durch pH-Wert Verschiebungen im Urin.

Katzen brauchen also kein Trockenfutter, ganz im Gegenteil.


Warum gibt es dann überhaupt Trockenfutter für Katzen?

   Trockenfutter ist eine Antwort der Industrie auf die Bedürfnisse von berufstätigen Katzenhaltern und keine artgerechte Ernährung für Katzen. Es ist sozusagen von Menschen für Menschen erfunden worden. Aus unserer Sicht hat es vielfältige Vorteile: es riecht viel weniger unangenehm, es sieht für uns appetitlicher aus und wir können es bequem den ganzen Tag stehen lassen, während wir bei der Arbeit sind und wissen die Katze versorgt. Und Trockenfutter ist nicht teuer, denn es besteht teilweise aus 80% Getreide, ein viel billigerer Rohstoff als Fleisch.

Mittlerweile gibt es aber durchaus schon Trockenfutter ohne Getreide.

Eine gängige Meinung ist, dass Trockenfutter Durchfall verhindert. Das stimmt sogar teilweise, da das zugefügte Getreide mitunter stopft. Durchfall ist aber ein wichtiges Entgiftungsmittel. Verhindert man den Durchfall dauerhaft, können Reizstoffe nicht mehr entsorgt werden und belasten Leber und Nieren.

Wenn unsere artgerechten Miezen mal zu viel Trockenfutter als Leckerlis bekommen haben (ja, auch nett meinende Besucher Übertreiben es gerne mal), dann sehen wir das gleich am Durchfall danach.

Mögen Katzen Trockenfutter?

   Ja, leider ist dies oftmals der Fall. Wir mögen auch oft Dinge, die uns nicht gut tun. Einer gesunden Katze braucht man auch Trockenfutter nicht völlig zu verweigern, auf die Dosis und die Relation zu sonstigem Feuchtfutter kommt es an.

Trockenfutter kann man nur als reines Leckerchen und als spezielle Belohnung wie z.B. beim Clickertraining verwenden (ähnlich einem vernünftigen Gebrauch von Süßigkeiten beim Menschen).

Warum mögen Katzen Trockenfutter, auch wenn es ihnen nicht entspricht?

   Fälschlicherweise leiten wir daraus ab, dass die Katze noch einen Instinkt dafür besäße, nur dass zu mögen, was ihr gesundheitlich auch gut täte. Dies ist leider nicht der Fall. Paul Leyhausen schreibt 2005 dazu: Wer glaubt, sich bei der Ernährung seiner Katze auf deren »Instinkt« verlassen zu können, wird unter Umständen böse Überraschungen erleben. Anders als die alles fressende Ratte, die sehr schnell lernen muss, was sie von der Vielfalt des Angebots an Essbarem vertragen kann und was nicht, »weiß« die Nahrungsspezialistin Katze oft nicht, was ihr bekommt.

Fazit:

Trockenfutter (hochwertiges, ohne Getreide und Gluten – ja, es gibt Hersteller, die das können) - bitte nur als Snack/Leckerli verfüttern


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