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Katzen-(und auch Hunde-)futter-Zusammensetzung bzw. Bestandteile und Zusatzstoffe

Hier finden Sie alle Zutaten (jedenfalls die meisten), die im Futter mitunter verarbeitet sein können. Je nach Anteil werden sie dort in absteigender Reihenfolge gelistet. Der Übersichtlichkeit halber sind sie hier aber alphabetisch geordnet. Auch weitere interessante Begriffe rund ums Futter und deren Herstellung, wie z.B. der Extruder, sind erwähnt.

Viele Zusatzstoffe bedeuten nicht, dass es sich um ein gutes Futter handelt. Eher das Gegenteil ist der Fall. Meist ist die Wahre so minderwertig, dass extra viel zugesetzt werden muss, um überhaupt noch ein Quäntchen Nährwert zu haben oder aber es handelt sich um eine Marketingstrategie, um den Käufer mit hochwertigen Zusatzstoffen, wie z.B. Grünlippmuschelextrakt oder Cranberries zu ködern. Die Liste ist daher mit Sicherheit nicht vollständig.

Die Begriffe Fleisch und tierische Nebenprodukte verwirren hier oft:
Mit Fleisch ist der Muskelanteil gemeint und mit tierischen Nebenprodukten alle anderen bei der Schlachtung anfallenden tierischen Bestandteile, auch das den Knochen anhaftende Fleisch.

Immer auf die Prozentanteile achten! Der Prozentanteil sollte VOR dem Inhaltsstoff stehen:
z.B. 95,5% Huhn, was bedeutet, es sind wirklich auch die 95,5% an Huhn im Hühnerfleisch im gesamten Futter.
Thunfisch (44,9%), Hühnchen (4,5%) heißt auch nur, dass 44,9 % und 4,5 % in irgendetwas sind.

Es kann sich z.B. auch um alle möglichen Fleischreste handeln, von denen dann die 44,9 % und 4,5 % Thunfisch und Huhn sind. Das ist ein großer Unterschied! Hochwertiges Futter listet alle Bestandteile mit dessen Prozenten einzeln auf.

Ich habe nicht jedes Mal dahinter geschrieben, was nun wirklich nicht in das Futter gehört. Ich denke, bei den meisten Bestandteilen erklärt sich das von alleine.

Übrigens: der neueste Trend sind die sog. Hydrolysate. Hierbei handelt es sich um Proteine, die bereits aufgespalten worden sind. Der Tierarzt erklärt diese Zusatzstoffe gerne als besonders gut verdaulich. Fakt ist aber, dass die Hydrolysate Zucker, Karamell und Rübenschnitzel als Geschmacksverstärker und Lockstoffe abgelöst haben. Der Tierhalter hat wohl doch langsam mitbekommen, dass so etwas nichts in einer artgerechten Ernährung zu suchen hat und ein neuer Geschmacksverstärker musste her.

Man hat auch herausgefunden, dass Hunde und Katzen auf unterschiedliche Hydrolysate ansprechen. Also mischt man nun diese unter das jeweilige Futter. Der "normale" Verbraucher weiß sowieso nicht, was das sein soll. Woher soll er auch wissen, dass diese Geschmacksverstärker mit dem merkwürdigen Namen nur dazu dienen, den eigentlichen widerwärtigen Geschmack des Futters zu überdecken... Also Finger weg von Futtern mit Hydrolysaten!


Die Sammlung ist mit Sicherheit nicht vollständig. Der Futtermittelindustrie fällt leider immer wieder Neues ein, was man ins Futter mischen könnte.
Ich erinnere nur an das Melamin, eine chemische Verbindung, die eigentlich zur Herstellung von Kunststoff verwendet wird, aber 2006 von den Chinesen zur Streckung von Weizengluten untergemischt wurde. Viele Haustiere starben damals qualvoll.


A

Algen
werden meist in getrockneter Form verwendet und liefern Mineralien

Antioxidantien
Unter Antioxidantien versteht man Substanzen, die den Verderb von Lebensmittelbestandteilen durch Oxidation verhindern oder verzögern. Eine andere Bezeichnung ist auch „Konservierungsstoffe“. Es gibt aber auch natürliche Antioxidantien, wie Vitamin C und E. Diese schützen den Organismus vor freien Radikalen.

Ascorbinsäure (Ascorbic Acid) (E 300)
Hierunter versteht man Vitamin C, welches synthetisch hergestellt wurde. Vitamin C wird von der Katze (im Gegensatz zum Menschen) selbst produziert und muss nicht zusätzlich gefüttert werden. Im Futter ist es meist synthetischer Herkunft und wird häufig als natürliches Antioxidant und Stabilisator benutzt. Nicht zu verwechseln mit Ester C, welches im Gegensatz zur Ascorbinsäure, einen neutralen pH-Wert hat und deshalb auch für empfindliche Miezen (und auch Menschen) sehr leicht verträglich. Das hier enthaltene Vitamin C wird sehr rasch über den Magen-Darmtrakt aufgenommen und in die Zellen transportiert. Ester C nimmt man als Nahrungsergänzung, z.B. im Krankheitsfall. .

B

Beta-Karotin
ist Provitamin A pflanzlichen Ursprungs und hat eine antioxidative Wirkung. Katzen können Beta-Karotin nicht in Vitamin A umwandeln. (Anders als z.B. Hunde oder der Mensch.) Daher müssen sie Vitamin A in Form von Retinol (aus tierischen Quellen) erhalten.

Bierhefe (Saccharomyces cerevisiae - Hefepilz)
Früher gewann man die Bierhefe als Nebenprodukt aus dem Bodensatz, der sich beim Bierbrauen in den Fässern ablagerte. Heutzutage wird die Bierhefe gezielt in einem eigenen Gärungsprozess hergestellt. Bierhefe ist reich an verschiedenen B-Vitaminen, sowie E- und H-Vitaminen und Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium, Eisen, Zink. Direkt dem Futter zugefügt, dient es mit seinem „natürlichen“ Glutamat allerdings eher als Geschmacksverstärker.

[Exkurs:

Bierhefe soll auch gegen Zecken und Flöhe wirken und ist gut für Fell, Krallen und Haut. Bierhefe verwendet man auch bei Ekzemen, Flechten, Pusteln, Katzenakne. Sie kann auch bei Magen-Darm-Problemen helfen (regt den Stoffwechsel an und reguliert die Bildung der Magensäfte). Ebenso unterstützt sie die Tätigkeit der Darmbakterien, weswegen sie auch oft zur Darmsanierung nach Antibiotikagaben verwendet wird. Es kann aber auch vorkommen, dass sensible Katzen davon erst Durchfall bekommen, z.B. wenn sie empfindlich auf Glutamat reagieren (s.u.).
Bierhefe soll auch die Funktion des Leberstoffwechsels unterstützen und sich so besonders für Frühjahrs- oder Herbst-Entgiftungskuren eignen.

Fast alle Katzen lieben Bierhefe. Die Akzeptanz ist ausgesprochen groß. B-Vitamine sind wasserlöslich und eine vorübergehende Überversorgung ist daher nicht gefährlich, da die überschüssigen Vitamine wird mit dem Harn ausgeschieden werden ohne aber dessen Säuerungsgrad zu beeinflussen.
Bierhefe enthält allerdings auch eine relativ große Menge an Phosphor. Um also das ausgewogene Ca/P-Verhältnis nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen, sollte man nicht einfach „drauflos füttern“. Achtung bei nierenkranken Katzen! Hier auf Bierhefe verzichten! Und Achtung: Bierhefe enthält Glutaminsäure und damit auch das Salz davon (Mononatrium–Glutamat). Glutamat wird aber nicht von allen Katzen vertragen und es kann zu Verdauungsstörungen kommen.]

Biotin
Biotin auch als Vitamin B7 oder Vitamin H bezeichnet, ist ein wasserlösliches Vitamin aus dem B-Komplex und an zahlreichen Stoffwechselfunktionen beteiligt, ein Mangel führt zu spröder, trockener Haut.

BHA / BHT (E 320 / E 321):
EU-Zusatzstoffe zur Konservierung = Haltbarmachung Buthylhydroxianisol (BHA, E 320), Buthylhydroxitoluol (BHT, E 321): wirkt den Veränderungen, die Sauerstoff an Fetten, Farben und Aromen hervorruft, entgegen. BHA ist zugleich schwach wirksam gegen Mikroorganismen.

Blutmehl
getrocknetes Blut

Brauner Reis
Brauner Reis ist ungeschälter weißer Reis, er besitzt noch das „Silberhäutchen“ und den Keimling und enthält deswegen mehr Vitamine und Fett. Brauner Reis wird oft als Füll- oder Klebemittel verwendet.

Braureis
Braureis sind die bei der Sortierung der Reiskörner angefallenen kleineren Körner und Fragmente. Also theoretisch Abfall, der nicht verwertet werden kann

Brewer's Rice
bleibt bei Bier- und Schnapsherstellung übrig und dient als nährstoffloser Ballaststoff.

C

Calciferol
ist Vitamin D, enthalten in Eigelb, Fischöl, Leber

Calcium (Ca)
Wichtigster anorganischer Knochenbestandteil, ein ausgewogenes Verhältnis zum Phosphor ist wichtig. (Achtung bei nierenkranken Katzen!)

Calciumcarbonat ( E 170)
Calciumcarbonat ist in der Natur weit verbreitet und im allgemeinen Sprachgebrauch als Kalk oder Kreide bekannt. Es wird als Farbstoff, Säureregulator und Trennmittel verwendet.

Calciumjodat
Bei Calciumjodat (teils Kalziumjodat geschrieben) handelt es sich um eine Verbindung von Jod und Calcium. Jod ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. Der Körper braucht es, um Schilddrüsenhormone aufzubauen. Jod ist futtermittelrechtlich ein Futtermittelzusatzstoff. Calciumjodat wird Tierfutter zugesetzt, um den natürlichen Bedarf an Jod zu decken. Leider oftmals viel zu viel. (Gerade bei Schilddrüsenerkrankungen ein großes Problem!)

Calciumpantothenat (Pantothenic Acid, Panthenol)
Calciumpantothenat ist eine Form der Pantothensäure (Vitamin B5), auch synthetisches Vitamin B5, enthalten in Leber, Niere, Eigelb, Hühnerfleisch.

Calciumoxid
natürliche Calciumverbindung

Calciumphosphat ( E 341)
Calciumphosphate sind Salze der Phosphorsäure (E 338). Pulvrige Calciumphosphate haften sehr gut an Lebensmitteloberflächen und verhindern so das Verkleben, Anbacken und Festwerden. Sie werden daher als Trennmittel verwendet und auch als Säureregulatoren eingesetzt.

Calciumsulfat (E 516)
Calciumsulfat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Calciumverbindungen und Sulfate, dessen Dihydrat ist als Gips bekannt. Ist ein Antiklumpmittel, Festigungsmittel, ein Säureregukator und wird als Trägerstoff für andere Zusatzstoffe eingesetzt. Darüberhinaus dient es als ein Ersatz für Kochsalz. Calciumsulfat ist ohne Höchstmengenbeschränkung für Lebensmittel zugelassen. Kann bei empfindlichen Tieren (oder Menschen) Kopfschmerzen, Übelkeit und sogar Asthmaanfälle auslösen, sowie den Magen und Darm reizen.

Cassia Gum

Cassia Gum ist ein Gelier- bzw. Verdickungsmittel aus den Samen der Pflanzen Cassia tora und Cassia obtusifolia. Manchmal wird auch Guarkernmehl (Guar Gum) zum gleichen Zweck verwendet. Cassia Gum besteht überwiegend aus den Einfachzuckern Mannose und Galactose. Cassia Gum wird deswegen sicherlich auch gerne als Lockstoff eingesetzt. (Katzen schmecken Zucker zwar nicht, aber sie riechen ihn.) Manche Katzen reagieren extrem empfindlich darauf. Viele Futtermittelhersteller deklarieren es aber gar nicht erst.

Cellulose
Ballaststoffe u. a. Nussschalen, Getreidehülsen, Abfälle aus der Getreideherstellung

Cerealien
Getreide, hier meist Abfälle aus der Müsli-Herstellung

Chondroitin
Stoffwechselprodukt des Glucosamins, weniger gut verdaulich. Chondroitin gehört zur Gruppe der Mucopolysaccharide und ist ein Hauptbestandteil des Knorpelgewebes. Es wird gerne bei Gelenkproblemen eingesetzt. Sollte aber tunlichst nicht ständig im Futter sein.

Chlorid
Ist ein Salz z.B. von Natrium als Natriumchlorid (Kochsalz, NaCl, Engl. Sodium) oder auch als Kaliumchlorid (E 508). Chlorid spielt gemeinsam mit Natrium eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Wasserhaushaltes und bei der Verdauung im Körper.

Cholin
Ist ein wichtiger Nährstoff (wird z.B. beim Fettstoffwechsel und der Membranbildung benötigt), kommt in Eiern, Leber und Hefeflocken vor.

Cholinchlorid
synthetisch hergestelltes Cholin

Cobalamin (Cyanocobalamin, Kobalamin)
Ist Vitamin B12 und wichtiges Coenzym bei der Blutbildung, enthalten in Leber, Rindfleisch, Käse und Eigelb

Copper
Engl. für Kupfer: lebenswichtiges Mineral

Coppercarbonate
Natürliches Kupfer, dient als Grundlage zur Herstellung anderer Kupferverbindungen

Coppergluconate
synthetisches Kupfer

Coppersulfate
synthetisches Kupfer, ist umweltgefährdend und gesundheitsschädlich

D

Dehydriert/Dehydration
Entzug von Wasser = getrocknet

Dicalciumphosphat (E 341)
Calciumphosphate sind Derivate der Phosphorsäure und stabilisieren in ihrer Eigenschaft als Säureregulator den Säuregrad von Lebensmitteln, dienen weiterhin als Trennmittel, da sie sehr gut an Lebensmitteloberflächen anhaften und ein Ankleben verhindern.

Digest
Mittels Hydrolyse hergestellte Flüssigkeit; Rohmaterial Muskel oder Leber. Eine chemisch „vorverdaute“ Nahrung.

E

Eier und Eierzeugnisse
Hier meist Abfallprodukte aus der Eierverarbeitung.

Eisen
Wichtig für die Blutbildung.

Eisenoxid
Eisenoxid ist der Name mehrerer Verbindungen zwischen Eisen und Sauerstoff: Wird gerne zum Färben des Futters verwendet.

Eisensulfat
Eisensulfat oder Ferrosulfat: synthetisch hergestelltes Eisen. Ein Eisensalz der Schwefelsäure.

Eiweißextrakte
z. B. Glutenprodukte, Klebereiweiße, minderwertige Eiweißquellen, aus z.B. Sojaprodukten oder Abfallprodukte bei der Mehlerzeugung

Energiegehalt
Gesamtenergie und umsetzbare Energie. Letztere kommt dem Tier zur Versorgung zu Gute.

Erdnusshülsen
Unverdauliche Magenfüller; werden aus Kostengründen manchem Futter beigemischt.

Ethoxyquin
Ein künstliches Antioxidant. In Europa in Lebensmitteln nicht zugelassen, da es beim Inhalieren, beim Hautkontakt sowie beim Schlucken (!) toxisch (giftig) wirkt. Für die Heimtiernahrung sind jedoch kleine Mengen erlaubt. Als fettlösliche Substanz sammelt sich Ethoxyquin im Fettgewebe und Leber an. Wurde ursprünglich genutzt, um die Haltbarkeit von Gummi zu verbessern.

Extruder / extrudiert
Herstellungsverfahren unter starker Erhitzung und Komprimierung

EU / EG / EWG-Zusatzstoffe
Mit E und zugehöriger Zahl zu kennzeichnende Zusätze, die Konsistenz oder Haltbarkeit des Futters beeinflussen. Z.B Antioxidantien, die verhindern, dass Fett ranzig wird, desöfteren in Futter zu finden, wenn geworben wird mit der Aussage: „ohne künstliche Konservierungsstoffe“, Vorsicht hier gibt es auch schädliche Stoffe wie z.B. BHT (E321), BHA (E320), Propylgallate, Ethoxyquin. Diese Stoffe sammeln sich auf Dauer in der Leber und dem Fettgewebe an und führen zu Krankheiten wie Allergien, Krebs, Nerven- und Leberschäden!

F

Farbstoffe
dienen dazu, dass das Futter auch schön einheitlich ausschaut. Man findet sie häufig unter den E-Bezeichnungen oder unter Begriffen wie z.B. Curcumin (=gelblich-orange) oder Riboflavin (=rot), manchmal wird auch Karamell (also Zucker) als Farbstoff eingesetzt.

Ferrousoxid / Eisenoxid
Ferrousoxid bezeichnet mehrere natürliche Verbindungen zwischen Eisen und Sauerstoff: Eisen ist ein Spurenelement. Wird gerne zum Färben des Futters verwendet.

Ferrous Sulfate / Eisensulfat
Ist eine synthetische Form von Eisen, ein Spurenelement. Ein Eisensalz der Schwefelsäure.

Fett
Wichtiger und gut verdaulicher Energie- und Fettsäurenlieferant

Fisch und Fischnebenerzeugnisse
Fische oder Fischteile, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht, sowie die Nebenerzeugnisse aus der Verarbeitung. Es sagt nichts, aber auch rein gar nichts über die Qualität des verarbeiteten Fisches aus!

Fischnebenerzeugnisse
Flossen, Gräten, Fischinnereien, Köpfe, Fischaugen

Fischmehl
Getrockneter Fisch und / oder getrocknete Fischnebenprodukte. Tiermehl ist ein Produkt der Tierkörperverwertung, das als Futtermittel für Nutztiere, Dünger in der Landwirtschaft und Brennstoff genutzt wird. Es fällt als Reststoff bei der Verarbeitung von Fleisch der Verwertung von verendeten und erkrankten Tieren an. Das Tiermehl wird hierbei in einer Tierkörperbeseitigungsanlage hergestellt.

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse/-produkte
Alle Fleischteile geschlachteter warmblütiger Landtiere, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht, sowie alle Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse aus der Verarbeitung von Tierkörpern oder Teilen von Tierkörpern warmblütiger Landtiere.
Es ist eine EU Deklaration und muss auf Futtermitteln angebracht werden, um in der EU verkauft werden zu dürfen. Es sagt nichts, aber auch rein gar nichts über die Qualität des verarbeiteten Fleisches aus!
Wenn es nicht näher erläutert ist, kann es alles von Tierkörpern oder Teilen von Tierkörpern warmblütiger Landtiere (z.B. Häute, Hufe, Blut, Federn, Mägen, Därme, Lunge, Grieben, Sehnen, Knochen und Tiermehl) enthalten. Die deutschen Hersteller von Heimtierfuttermitteln haben sich freiwillig verpflichtet, keine Tiere aus der Tierkörperbeseitigung zu verarbeiten. Um eine Übertragung von BSE zu verhindern, müssen außerdem Gehirn und Rückenmark von Rindern, Schafen und Ziegen bei der Schlachtung entfernt und verbrannt werden.
Leber, Nieren, Lunge, Herz und gereinigte Mägen und Knochen in Maßen sind wertvolle Nebenprodukte. Häute, Hufe und Federn sind minderwertige Nebenprodukte Es gibt auch wirklich einige Hersteller, die nur Nebenerzeugnisse verwenden, die sowieso in der natürlichen Beute einer Katze enthalten wären. Das ist natürlich etwas teurer, als wenn man Häute und Federn verarbeitet, aber auch deutlich hochwertiger.

Fleisch
Reines Muskelfleisch (auch das Herz und der Magen ist ein Muskel).

Fleischbrühe
ist Wasser, das durch darin gegarte Fleisch mit Aromen, Mineralstoffen und Fett angereichert ist. Dient als Geschmacksverstärker.

Fleischmehl
Getrocknetes und gemahlenes Fleischmaterial. Tiermehl ist ein Produkt der Tierkörperverwertung, das als Futtermittel für Nutztiere, Dünger in der Landwirtschaft und Brennstoff genutzt wird. Es fällt als Reststoff bei der Verarbeitung von Fleisch der Verwertung von verendeten und erkrankten Tieren an. Das Tiermehl wird hierbei in einer Tierkörperbeseitigungsanlage hergestellt.

Flohsamen (Psyllium, Hüllschichten und Samen)
dienen zum Stopfen

Folsäure (Folic Acid)
Ist ein Vitamin der B-Gruppe; kommt in Leber und Hefeflocken vor.

Frischfleisch
Fleisch vor dem Trocknungsprozess oder Gefrierprozess. Je mehr Frischfleisch verarbeitet, umso besser.

Fructo-Oligosaccharide (FOS, Prebiotika, Präbiotika)
Regeln die Darmtätigkeit auf natürliche Weise und sorgen innerhalb des Verdauungssystems für ein gesundes Gleichgewicht. Kommen z.B. in Roter Beete, Soja und Flohsamen vor.
Dieser Zusatz ist aber auch oft notwendig, wenn das Futter z.B. schlecht verdaulich ist. Außerdem wird Durchfall unterdrückt, der wegen der Inhaltsstoffe entstehen würde. Fructo-Oligosaccharide sind häufig in Diätfuttermitteln zu finden. Bei Überschuss einem Überschuss können sie weichen Kot hervorrufen.

G

Geflügel
Komplettes Huhn mit allen Nebenprodukten. Wird noch getrocknet.

Geflügelfleisch
Zum größten Teil Fleisch, aber als Frischfleisch vor dem Trocknen gewogen.

Geflügelfleischmehl
Tiermehl ist ein Produkt der Tierkörperverwertung, das als Futtermittel für Nutztiere, Dünger in der Landwirtschaft und Brennstoff genutzt wird. Es fällt als Reststoff bei der Verarbeitung von Fleisch der Verwertung von verendeten und erkrankten Tieren an. Das Tiermehl wird hierbei in einer Tierkörperbeseitigungsanlage hergestellt.

Geflügelmehl
„Erzeugnis, das durch Erhitzen, Trocknen und Mahlen von Nebenprodukten der Geflügelschlachtung gewonnen wird. Es muss so weit wie technisch möglich von Federn frei sein.” Kein Fleisch, sondern Geflügelschlachtnebenerzeugnisse (alles außer Fleisch u. a. Federn, Klauen, Schnäbel) aber bereits getrocknet.

Geflügelnebenprodukte
Kann alles sein: Blut, Köpfe, Füße, Eingeweide, Urin als Salzersatz, und Federn als Füllstoff. Leber, Nieren, Lunge, Herz und gereinigte Mägen und Knochen in Maßen sind dagegen wertvolle Nebenprodukte.

Geflügelprotein
Mischung von Geflügelschlachtnebenerzeugnissen

Gemahlener Mais
Die gesamte Pflanze mit Ausnahme der Hülsen. S. auch Mais.

Getreide
Alle Arten von Getreide, ganzgleich in welcher Aufmachung, sowie die Erzeugnisse aus der Verarbeitung des Mehlkörpers. Hersteller hochwertiger Futtersorten setzen auf besser verdaulichen Reis anstatt beliebiges Getreide; Reis wird dann extra ausgewiesen. Besser ist natürlich, eine Futtersorte zu wählen, die überhaupt kein Getreide enthält!
(Getreide = Weizen, Hafer, Reis, Mais und andere Getreide) (Man kann sich ja auch mal überlegen, wie viel Getreidekörner wohl im Magen einer Maus oder eines Vogels wären, wenn die Katze diese fressen würde... wobei eine Katze, die Eingeweide gar nicht mitfrisst.)

Getreidemehl
Alle Sorten von gemahlenem Getreide.

Gemüse
Alle Arten von Gemüse und Hülsenfrüchten, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht. Wenn nicht näher erläutert, können es alle Gemüsearten oder Hülsenfrüchte sein. Jedoch können Hülsenfrüchte im Futter Verdauungsproblemen verursachen. Kann auch Soja sein.

Geschmacksverstärker
Sind schädlich und im hochwertigen Futter nicht notwendig. Beispiele sind künstliche Aromastoffe oder natürliche Verstärker z. B. Zucker.

Glucosamin / Glucosaminhydrochlorid
Glucosaminhydrochlorid wird aus Chitin (ein Polymer aus N-Acetylglucosamin) gewonnen, das in der Schale von Krustentieren (Krabben, Shrimps, Garnelen) zusammen mit Calciumcarbonat enthalten ist. Ist ein Bestandteil des Bindegewebes, eine natürliche Gelenkschmiere, und unterstützt die Wasserspeicherfähigkeit des Knorpels. In hochwertigem Futter sollte es aber auch nicht extra beigefügt sein.

Glutamat (E 621)
Glutamat ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Mononatriumglutamat, das Natriumsalz der Glutaminsäure (E 621). Natriumglutamat wird als Geschmacksverstärker eingesetzt.

Gluten
Hierbei handelt es sich um Proteinstrukturen, die im Samen von (den meisten) Getreiden vorkommen. Gluten ist das lateinische Wort für „Leim“. Es wird in der Lebensmittelproduktion und auch in der Tierfutterherstellung als Klebereiweiß eingesetzt, um dem Produkt seine Form zu geben und zu behalten. Wirkt zuweilen allergen. Und hat im Katzenfutter auch nichts zu suchen.

Grieben
Ein Nebenprodukt der Talg- und Fettgewinnung aus tierischen Produkten: Abfallprodukt von der Talgproduktion, kann auch ausgelassenes Fett von Innereien aus Tierkörperbeseitigungsanlagen sein. Und hat im Katzenfutter auch nichts zu suchen.

Grünlippmuschel(extrakt)
ist eine natürliche Hilfe bei Gelenkschmerzen. In Grünlippmuscheln enthaltene Omega-3-Fettsäuren können bei Gelenkschmerzen wie Arthrose helfen. Sollte aber auch nicht ständig im Futter sein. Besser als Nahrungsergänzung verwenden (z.B. als Kur).

Guar / Guarmehl / Guarkernmehl (E 412)
Ein Füllstoff, Verdickungs- und Mehlbehandlungsmittel, ein Pflanzenfaserstoff aus der Guarpflanze. Guarkernmehl quillt im Magen stark auf und verringert somit das Hungergefühl. Guar Gum ist ein Stabilisator pflanzlichen Ursprungs. Guarkernmehl steht im Verdacht, die Entstehung von Allergien zu begünstigen und selbst allergische Reaktionen auszulösen.

H

Hefe
reich an B-Vitaminen
Unter dem Begriff Hefe werden verschiedene Organismen verstanden, die zu den niederen Pilzen zählen, wie z.B. Bäckerhefe, Bierhefe, Saccharomyces cerevisiae
Man unterscheidet verschiedene Arten von Hefen‚ zum Beispiel Torulahefe und Bierhefe. In der Nährstoffliteratur wird im Allgemeinen der Bierhefe der Vorzug gegeben. Wie bei allen Pflanzen‚ so ist auch beim Hefepilz die Qualität durch den Boden‚ auf dem sie wächst‚ beeinflussbar. Primärhefe ist eine Hefe‚ welche auf eigens für sie zubereiteten Böden gezogen wird. Sekundärhefe ist eine Hefequalität‚ welche auf Neben- und Abfallprodukten der Industrie produziert wird. So wird die Torulahefe meistens auf Abfallen der Zellulosefabrikation oder auf Nebenprodukten‚ die bei der Verarbeitung von Milch anfallen‚ gezüchtet. Neben der Qualität spielt bei Hefekulturen auch die Sauberkeit eine Rolle. Es ist schon vorgekommen‚ dass auf Abfällen gezüchtete Hefe Salmonellen enthielt.
Hefe(extrakt) wird aufgrund des „natürlichen“ Glutamats gerne als Geschmacksverstärker beigefügt. Hat also in Futter auch nichts zu suchen (s.u.).

Hefeextrakt („Marmite“)
geschmacksverstärkende, glutamathaltige Zutat
Hefeextrakt ist die gewöhnliche Bezeichnung für Autolysate aus Hefe, also Konzentrationen von Hefezellen, die abgestorben und aufgelöst sind, so dass die Verdauungsenzyme die Proteine in einfachere Substanzen zerlegen. Es handelt sich um ein feines gelbbräunliches wasserlösliches Pulver. Hauptbestandteile sind Peptide, freie Aminosäuren, Purine und Pyrimidine sowie Vitamine der B-Gruppen.
Autolysierte Hefe ist eine primäre Quelle für den (natürlichen) Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat, wie er in der Nahrungsmittelindustrie zum Einsatz kommt. Da Hefeextrakt freies Glutamat nicht in isolierter Form enthält, besitzt es keine E-Nummer und gilt nach Gesetz nicht als Geschmacksverstärker, auch wenn es geschmacksverstärkende Eigenschaften hat. Indem man also statt Glutamat Hefeextrakt einsetzt, können auch Produkte, die als „frei von Geschmacksverstärkern“ gekennzeichnet sind, Glutamat enthalten. Hefeextrakt besteht zu ca. 2-7 % aus Glutamat. Hat auch absolut nichts im Tierfutter zu suchen. Denn ist das Futter schon hochwertig, muss es nicht extra durch einen Geschmacksverstärker (auch wenn er „natürlich ist“) aufgewertet werden.

Huhn
Hühnerfleisch, -haut und ggf. -knochen

Hühnermehl
„Erzeugnis, das durch Erhitzen, Trocknen und Mahlen von Nebenprodukten der Geflügelschlachtung gewonnen wird. Es muss so weit wie technisch möglich von Federn frei sein.” Kein Fleisch, sondern Geflügelschlachtnebenerzeugnisse (alles außer Fleisch u. a. Federn, Klauen, Schnäbel) aber bereits getrocknet.

Hühnerfleischmehl
ausschließlich getrocknetes und gemahlenes Hühnerfleisch. Tiermehl ist ein Produkt der Tierkörperverwertung, das als Futtermittel für Nutztiere, Dünger in der Landwirtschaft und Brennstoff genutzt wird. Es fällt als Reststoff bei der Verarbeitung von Fleisch der Verwertung von verendeten und erkrankten Tieren an. Das Tiermehl wird hierbei in einer Tierkörperbeseitigungsanlage hergestellt.

Hydrolysat
Bei Proteinhydrolysaten handelt es sich um künstlich aufgespaltene Proteine (Eiweiße). Proteinhydrolysate können quellende Eigenschaften besitzen, da sie Wasser binden können.
Werde als Geschmacksverstärker eingesetzt, da viele einzelne Aminosäuren auch geschmackliche Eigenschaften haben (z.B. Glutaminsäure).

Hydrolyse
Aufspaltung einer Substanz unter der Beifügung von Wasser

I

Inositol
Vitaminähnliche Substanz aus der Vitamin B- Reihe, unter anderem wichtig für die Übertragung von Nervensignalen im Körper

Inulin
Inulin ist ein besonderer Ballaststoff, der die Aufnahme von Calcium und Magnesium erhöhen kann und dafür sorgt, dass der Körper diese Mineralstoffe auch besser speichern kann.

Meine Frage jedoch: was hat das im Futter zu suchen?

J

Jod
Ein Spurenelement.

K

Kalium
Wichtiges Element. Zusammen mit Natrium und Chlor steuert es den Wasser- und Elektrolythaushalt.

Kaliumchlorid (E 508)
Kaliumchlorid wird in der Lebensmitteltechnik als Festigungsmittel und Geschmacksverstärker eingesetzt. Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff ohne eine Höchstmengenbeschränkung zugelassen.

Kaliumcitrat ( E 332)
Kaliumcitrate sind Salze der Citronensäure (E 330), die als Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels (Citronensäurezyklus). Bestandteil jeder lebenden Zelle ist. Sie sind für Lebensmittel allgemein zugelassen. Der Einsatz gentechnisch veränderter Kaliumcitrate ist möglich.
Infolge des Herstellungsverfahrens aus Citronensäure, können industriell hergestellte Citrate bei Schimmelpilzallergikern allergische Symptome auslösen.

Karamell
erhitzter, gebräunter (Haushalts)Zucker, Geschmacksverstärker

Karkassen
Karkasse (frz. carcasse „Gerippe“) nennt man das nach dem Tranchieren meist kleinerer Tiere zurückbleibende Knochengerüst samt eventuell anhaftender Fleisch- und Hautreste, speziell von Geflügel und Fischen, sowie die ausgenommenen Panzer von Krustentieren. Der Begriff kann auch ein unvollständiges Gerippe bezeichnen, etwa das von Geflügel nach dem Abtrennen von Kopf, Keulen und Flügeln und dem Herausschneiden der Brustfilets.

Kleber / Kleiber
Abfallprodukt bei der Mehlerzeugung, die Schicht zwischen Mehlkörper und Außenhülle des Getreidekorns; im Getreide teigbildende Klebereiweissstoffe
s. auch Gluten / es gibt auch Kleber aus Algen

Kleie
Rückstand aus der Getreideverarbeitung nach Absieben des Mehls, Samenschalen, Fruchtschalen und Keimling des Getreidekorns. Ein Zuviel kann die Aufnahme und Verwertung von Calcium und Zink im Körper behindern. Hat aber sowieso nichts im Katzenfutter verloren.

Kobalt
ist ein lebenswichtiges Spurenelement.

Konfiskate
Konfiskate im Sinne der „Konfiskatverordnung“ sind Schlachtabfälle, also zum menschlichen Genuss ungeeignete Tiere oder Teile davon, die bei der Schlachtung anfallen, beispielsweise auch Föten. Die Einstufung erfolgt bei der amtlichen Fleischbeschau.

Künstliche Aromastoffe
Alle nicht natürlich vorkommenden Aromen. Aromen vermitteln den Geschmack und Geruch eines Futters.

Kupfer
ist ein lebenswichtiges Spurenelement.

Kupfercarbonat (Copper Carbonate)
ist eine natürliche Form von Kupfer; dient als Grundlage zur Herstellung anderer Kupferverbindungen. Kupfergluconat und Kupfersulfat sind dagegen synthetische Formen von Kupfer.

Kupfergluconat
synthetisches Kupfer

Kupferkomplexe
Kupferkomplexe der Chlorophylle (E 141) werden zum Färben eingesetzt. Sie entstehen, wenn das zentrale Magnesiumatom der Chlorophylle (E 140) gegen ein Kupferatom ausgetauscht wird. Sie gelten als unbedenklich und werden größtenteils unverdaut ausgeschieden. Braucht man aber nun auch nicht so wirklich.

Kupfersulfat
Synthetisches Kupfer, ist umweltgefährdend und gesundheitsschädlich.

Knochenmehl
Gemahlener Knochen, Calcium-Lieferant.

Kohlenhydrate (KH)
Zucker, es werden Mono-, Di- und Polysaccharide unterschieden, Hauptbestandteil pflanzlicher Energie, leicht verdaulich, Energieträger

L

Lamm
Lammfleisch mit Nebenprodukten

Lammfleisch
Reines Muskelfleisch vom Lamm

Lammfleisch
Getrocknetes und gemahlenes Lammfleisch. Tiermehl ist ein Produkt der Tierkörperverwertung, das als Futtermittel für Nutztiere, Dünger in der Landwirtschaft und Brennstoff genutzt wird. Es fällt als Reststoff bei der Verarbeitung von Fleisch der Verwertung von verendeten und erkrankten Tieren an. Das Tiermehl wird hierbei in einer Tierkörperbeseitigungsanlage hergestellt.

Lammmehl
„Erzeugnis, das durch Erhitzen, Trocknen und Mahlen von Nebenprodukten der Lammchlachtung gewonnen wird. ” Kein Fleisch, sondern Lammschlachtnebenerzeugnisse (alles außer Fleisch u. a. Klauen, Hufe) aber bereits getrocknet.

L-Carnitin
Ist eine natürlich vorkommende, chemische Verbindung, die aus den Aminosäuren Lysin und Methionin hergestellt wird.
Förderung der Fettverbrennung. Wird oft in Diätfutter verwendet.

Lignozellulose
Lignozellulose sind einfach Sägespäne und werden eingesetzt damit das Tier was im Magen hat und nicht die ganze Zeit Hunger hat durch das konzentrierte Futter

Linolsäure
Ungesättigte essentielle Fettsäure; kommt vor allem in Sonnenblumenöl vor, wichtig für Haut und Fell

Lysin
Essentielle, schwefelhaltige Aminosäure.

M

Magnesiumoxid (E 530)
Eine natürliche Magnesiumquelle. Als Trennmittel sorgt es dafür, dass Pulver und Granulate nicht verklumpen und rieselfähig bleiben.

Manganoxid
Mangan III-Verbindung, ein Mineralstoff

Mangansulfat
Mangan II-Verbindung, ein Mineralstoff

Mais
Mais gilt laut aktuellen wissenschaftlichen Studien als einer der Hauptauslöser von Allergien. Reis ist da deutlich besser.
(Man kann sich ja auch mal überlegen, wie viel Maiskörner wohl im Magen einer Maus oder eines Vogels wären, wenn die Katze diese fressen würde... tut sie aber sowieso nicht.)

Maisgluten / Maiskleber
Ein Nebenerzeugnis der Mais-Stärkegewinnung, besteht aus Kleber und Kleie und enthält viel Protein, welches Katzen gar nicht verwerten können. Maiskleber wird als begehrtes Eiweißfuttermittel viel in der Rinderzucht verwendet. (Rinder sind eigentlich Grasfresser und können Mais gar nicht verdauen!)
Zudem steht Maisgluten im Verdacht, Durchfall zu verhindern und dadurch Giftstoffe im Körper festzuhalten, was dann wiederum eine Belastung der Nieren und der Leber verursacht, da die Stoffe nicht ausgeschieden, sondern abgebaut werden müssen.

Maiskleberfutter / Maisfuttermehl ist das was bei der Polentaherstellung abfällt, also alles was vom Maiskorn nicht verwertbar ist.

Maismehl
siehe gemahlener Mais/ Mais

Mangan
Ein Spurenelement. Gehört zu den am weit verbreitesten Elementen. Es stabilisiert das Immunsystem und hilft dem Körper, Allergene zu bekämpfen. Ist meist als Manganoxid im Futter enthalten.

Mangansulfat (Mangan Sulfate)
Zweiwertiges Mangansalz der Schwefelsäure. Auch schwefelsaures Mangan genannt, sitzt im ganzen Körper, vor allem jedoch in der Leber und in der Bauchspeicheldrüse. Aber auch im Blut und den Knorpeln. Ein Antioxidant.

Manganoxid (Mangan Oxide)
Manganoxid ist der Name mehrerer Verbindungen von Mangan und Sauerstoff.

Mehl
getrocknete und gemahlene Rohsubstanz

Melasse
Bei der Zuckerherstellung anfallender Eindickrückstand, arm an Zucker, aber reich an Mineralien und Spurenelementen. Hat aber auch nichts im Futter zu suchen.

Melamin
Ist eine chemische Verbindung mit hohem Stickstoffanteil, die zur Herstellung von Kunststoff verwendet wird. Reines Melamin ist ein geruch- und geschmackloses weißes Pulver. Um einen höheren Proteingehalt vorzutäuschen wurde 2006 in China Melamin dazu verwendet, eine für die USA bestimmte Lieferung von Weizengluten für Haustierfutter zu strecken. Die Fütterung führte zum Tod durch Nierenversagen. 2007 wurde der Rückruf des Futters eingeleitet. Inzwischen liegt eine umfassende wissenschaftliche Untersuchung zur Pathophysiologie von Melamin bei Hauskatzen vor (wir wollen gar nicht wissen, wie viele Tiere alleine wegen dieser Studie qualvoll sterben mussten!).

Menadion / Vitamin K3
In Salzform vorliegendes Vitamin K3, eine synthetische, hitzestabile Vorstufe des Vitamin K; ist in hohen Dosen verabreicht toxisch (giftig) für Pflanzenfresser, bzw. Mischkostfresser mit einem langen Darmtrakt. Soll für Fleischfresser angeblich unschädlich sein., wird in der Humanmedizin und in der Lebensmittelindustrie allerdings nicht mehr verwendet, da die Risiken den Nutzen überwiegen, aber leider aus Kostengründen weiterhin in Tierfutter zu finden.

Menadion natrium bisulfit
ist eine Vitamin K-Quelle, wasserlöslich und reichert sich deshalb nicht im Körper an.

Methionin
ist eine Aminosäure, säuert den Urin an.

Mineralstoffe
Lebensnotwendige, anorganische Grundsubstanzen, die der Köper nicht selbst herstellen kann und die über das Futter zugeführt werden müssen (Ca, P, Mg, Fe, Zn, J etc.)

Molke
Wässrige Restflüssigkeit aus der Käseherstellung, Hauptbestandteil Wasser, Kohlenhydrate und Mineralien, wirkt verdauungsfördernd. Kann man also auch in minderwertigem Futter finden, wenn dieses sonst schwer verdaulich wäre.

Molkereierzeugnisse
Hierzu zählen Molke, Käse, Milchpulver etc., enthalten oft versteckten Zucker. Hat also auch gar nichts im Futter zu suchen!

N

Natriumchlorid (NaCl, Sodium chlorid)
Kochsalz

Natriumselenit / Sodium Selenite
Natriumselenit ist das Natriumsalz der Selenigen Säure und damit eine mineralischer Quelle für Selen. S. dort.

Natriumsulfat (E 514)
Natriumsulfat ist eigentlich bekannt unter Glaubersalz. Ein osmotisch abführendes Salz, das medizinisch zur symptomatischen Behandlung der Verstopfung angewendet wird. Es entsteht als Nebenprodukt bei der Herstellung von Kochsalz (Natriumchlorid).
Es ist ohne Höchstmengenbeschränkung für Lebensmittel allgemein zugelassen.

Natriumbisulfat
Natriumbisulfat als ein Säuerungsmittel in Lebensmitteln, um den Geschmack der Lebensmittelzusammensetzung zu verstärken.

Natriumnitrit (E250)
Natriumnitrit ist das Natriumsalz der Salpetrigen Säure, ein synthetisch hergestellter Konservierungsstoff. Nitrite haben eine gefäßerweiternde und dadurch blutdrucksenkende Wirkung. Der rote Blutfarbstoff Hämoglobin wird durch Nitrite so verändert, dass er keinen Sauerstoff mehr binden und transportieren kann.

Naturidentische Aromastoffe
Werden chemisch hergestellt, das Ergebnis der Herstellung ist identisch mit einem natürlichen Aromastoff.

Natürliche Aromastoffe
Werden aus pflanzlichem oder tierischem Ausgangsmaterial hergestellt.

Niacin (Niacinamide, Nicotinic Acid, Nikotinsäure)
ist Vitamin B3, enthalten in Leber, Herz, Niere, Eigelb, Hefeflocken

P

Pangaminsäure
Wasserlöslicher Vitamin B-Stoff, auch Vitamin B15 bezeichnet

Pantothensäure
Vitamin B5, ist ein wasserlösliches Vitamin aus der Reihe der B-Vitamine und als zentraler Bestandteil des Coenzyms A an den meisten Stoffwechselprozessen im Organismus und am Zusammenspiel von Gehirn und Nervensystem beteiligt.
Praktisch in allen Nahrungsmitteln enthalten. Besonders hoch ist der Gehalt in Hefe, Leber, Nieren, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten.

Pflanzliche Eiweißextrakte
Alle Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs, deren Proteine durch ein geeignetes Verfahren auf mindestens 50% Rohprotein, bezogen auf die Trockenmasse, angereichert sind und umstrukturiert sein können. Rückstand aus der Herstellung pflanzlicher Öle, meist Sojaprodukte.

Pflanzliche Nebenerzeugnisse
Nebenerzeugnisse aus der Aufbereitung pflanzlicher Erzeugnisse, insbesondere Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchte, Ölfrüchte.
Pflanzliche Nebenerzeugnisse = Nachmehle, Kleber, Schälkleien, Rübenschnitzel, Pressrückstände aus der Ölherstellung, Gemüseabfälle, Maisgluten, Braunreis, Reisstärke, Sojaprodukte (sehr billig, allerdings für Katzen schwer verdaulich), Cellulose (z. B. Stroh oder Erdnussschalen)

Phosphor
Anorganischer Knochen- und Zahnbestandteil, ein ausgewogenes Verhältnis zum Calcium ist wichtig.

Potassium (Engl. für Kalium)
Wichtiges Element. Zusammen mit Natrium und Chlor steuert es den Wasser- und Elektrolythaushalt.

Potassiumchlorid (Kaliumchlorid) (E 508)
ist eine Quelle für Kalium, ein Mineralstoff

Potassiumcitrat (Kaliumcitrat) (E 332)
ist eine natürliche Form von Kalium. S. auch Kaliumcitrat. Kaliumcitrate werden aus Citronensäure (E 330) hergestellt. Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen ist möglich.

Propyllgalate (E310)
ist ein künstlich hergestelltes Antioxidationsmittel.
Propylgallat ist eine Esterverbindung der Gallussäure, die als Bestandteil des Lignins, das Pflanzenzellen verholzen lässt, in der Natur sehr weit verbreitet ist. Die leicht bitter schmeckenden Gallate verhindern, dass Fette durch den Einfluss von Sauerstoff verderben und ranzig werden. Diese antioxidative Wirkung behalten sie auch dann bei, wenn sie stark erhitzt wurden.
Behindert möglicherweise die Eisenaufnahme, die wichtig für die Blutbildung ist und kann evt. Allergien auslösen.

Propylenglycol
Konservierungsstoff und Süßstoff, als Frostschutzmittel bekannt und gesundheitsschädlich für Tiere.

Protein
Eiweiße. Stickstoffreiche Makromoleküle, die aus einzelnen Aminosäuren aufgebaut sind. Neben Kohlenhydraten und Fetten die wichtigsten Energieträger im Futter.

Proteinhydrolysat
Ein Wasserbinder. Mittels Hydrolyse künstlich aufgespaltenes Eiweiß (Protein). Proteinhydrolysate können quellende Eigenschaften besitzen, da sie Wasser binden können.
Werde als Geschmacksverstärker eingesetzt, da viele einzelne Aminosäuren auch geschmackliche Eigenschaften haben (z.B. Glutaminsäure).
„Nach deutschem Recht dürfen Fleischerzeugnisse nicht in den Verkehr gebracht werden, wenn bei ihrer Herstellung sogenannte Proteinhydrolysate als Wasserbinder verwendet wurden. Denn mehr Wasser als natürlicherweise im Fleisch vorhanden, bedeutet auch mehr Gewicht. Ein höheres Gewicht bedeutet entweder einen höheren Verkaufspreis oder das Unterbieten der Konkurrenz.“

Pyridoxin / Pyridoxinhydrochlorid
Pyridoxin, auch Vitamin B6, ist der Sammelbegriff für drei sehr ähnliche chemische Verbindungen, die die Vorstufen von aktiviertem Vitamin B6, dem Pyridoxalphosphat sind. Es handelt sich um Pyridoxol, Pyridoxal und Pyridoxamin; sie sind Vitamine aus dem B-Komplex. Alle drei Stoffe können vom Stoffwechsel ineinander überführt werden und besitzen dieselbe biologische Aktivität.
Wichtig für den Aminosäurenstoffwechsel; enthalten in Hefeflocken, Leber, Niere, Herz, Rindfleisch, Eigelb, Weizenkeim.

R

Reis / Reismehl
Reis gibt es in vielen verschiedenen Variationen (s. dort). Als Kohlenhydrat- und Ballaststofflieferant wird er in der Tiernahrung oft benutzt. Im gemahlenen Zustand spricht man von Reismehl.

Retinol (Vitamin A)
Wichtig für Wachstum und Sehkraft, Vorkommen in Milch, Ei, Leber und Carotinoiden B-Vitamine: B1 = Thiamin, B2 = Riboflavin, B6 = Pyridoxin, B12 = Cobalamin

Riboflavin (E 101)
ist Vitamin B2; Wichtiges Coenzym z.B. in der Fettsäuresynthese; Es spielt in den Zellen eine wesentliche Rolle für die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß. Vitamin B2 dient außerdem dem Schutz der Nervenbahnen und der Haut; Riboflavin ist vor allem in Milch und Milchprodukten, Fleisch, Eiern und Hefe enthalten. Wegen seiner gelben Farbe wird es als Lebensmittelzusatzstoff eingesetzt.

Rind
Rindfleisch mit Nebenprodukten

Rindfleisch
Reines Muskelfleisch vom Rind

Rindfleischmehl
Getrocknetes und gemahlenes Rindfleisch. Tiermehl ist ein Produkt der Tierkörperverwertung, das als Futtermittel für Nutztiere, Dünger in der Landwirtschaft und Brennstoff genutzt wird. Es fällt als Reststoff bei der Verarbeitung von Fleisch der Verwertung von verendeten und erkrankten Tieren an. Das Tiermehl wird hierbei in einer Tierkörperbeseitigungsanlage hergestellt.

Rohasche
Alle im Futter enthaltenen Mineralien und Spurenelemente, die nach kontrollierter Verbrennung übrig bleiben.

Rohfaser
Unverdauliche oder gering verdauliche Ballaststoffe

Rohfett
Gesamtmenge aller tierischen und pflanzlichen Fette im Futter

Rohprotein
In der Analyse festgestellte Eiweißmenge im Futter

Rübenfaser / -schnitzel
Die Reste der extrahierten, getrockneten, zuckerarmen Rüben bei der Zuckerherstellung. Ein Lockstoff.

S

Salz (Kochsalz, Meersalz, andere Salze)
Durch Salz wird das Futter besser akzeptiert. (Das liegt wahrscheinlich eher am Geruch als am Geschmack, denn Hunde und Katzen können deutlich mehr riechen, was wir nicht einmal erahnen können.) Häufig wird sogar "Urin" als "tierisches Nebenprodukt" zugefügt, denn dadurch entsteht ein Salzgeschmack und -geruch und somit müssen die Futtermittelhersteller Salz als Zusatzstoff nicht mehr aufführen.

Selen
Ein lebenswichtiges Spurenelement. Selen übernimmt im Stoffwechsel wichtige funktionelle und enzymatische Aufgaben in Form der Seleno-Aminosäuren. Außerdem ist es Bestandteil der Glutathionperoxidase (Redoxsystem). Die physiologische Wirkung von Selen ist eng mit der des Vitamin E und der schwefelhaltigen Aminosäuren (allen voran das Methionin) verbunden. Selen besitzt eine Vitamin E-sparende Wirkung und verzögert so das Auftreten von Vitamin E-Mangelerscheinungen.
Daher erfolgt zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten Versorgung der Tiere eine Ergänzung des Futters mit Selen aus mineralischer Quelle (Natrium-Selenit), wobei die futtermittelrechtlich geregelten Höchstgehalte unbedingt zu beachten sind.

Sodium
Englisch: Natrium. Hier hinter verbirgt sich meist Natriumchlorid, Kochsalz (NaCl).

Sodium Ascorbate (E 301) (Natriumascorbat)
Natriumascorbat ist das Natriumsalz der Ascorbinsäure, eine natürliche Form von Vitamin C, gepuffert mit Natrium, deshalb pH-neutral und wird wie diese in Lebensmitteln als Antioxidationsmittel, Mehlbehandlungsmittel und Stabilisator sowie als Vitaminzusatz eingesetzt.

Sodium Selenite (Natriumselenit)
Ist eine synthetische Form des Spurenelements Selen. S. dort.

Sojamehl
Nebenprodukt aus der Sojabohnenölherstellung, liefert Eiweiß, allerdings auch ein hohes Allergiepotential und auf lange Sicht nicht bekömmlich (und auch nicht verdaubar).

Strossen
Gemeint ist die Luftröhre mit Knorpelringen und Fleisch. Z.B. von Rind oder als „Knabberartikel“ auch vom Hirsch, Strauss etc.

T

Tagetesblütenmehl (reich an Lutein)
Lutein ist ein Karotinoid, das heißt beim Menschen hilft es bei der Herstellung von Vitamin A; die Katze kann damit nichts anfangen. Aber Lutein macht eine intensive Farbe und Katzen fliegen auf Tagetes, d.h. es ist ein Mittel um die Akzeptanz zu verbessern.

Talg
ist aus geschlachteten Wiederkäuern gewonnenes festes Körperfett.

Taurin
Für Katzen essentielle Aminosäure, da sie nur in geringen Mengen selbst von ihr synthetisiert werden kann. Die Zuführung über das Futter ist daher notwendig. Taurin ist in Fleisch (Herz!) und vor allem in Schalentieren reichlich enthalten. Aber Achtung: Taurin ist stark hitzeempfindlich! Beim Verdosen des Futters wird dieses aber meistens zu stark erhitzt und das Taurin so weitestgehend zerstört.

Thiamin
ist Vitamin B1; Wichtiges Vitamin im Kohlenhydratstoffwechsel; enthalten in Leber und Hefeflocken

Thiaminhydrochlorid
Synthetisches Vitamin B1

Thiaminmonocitrat
Synthetisches Vitamin B1

Tierische Nebenprodukte
Alles außer Muskelfleisch (Innereien, Klauen, Knochenmehl, Blutmehl, Schwarten, Federn, Haut etc.)

Tiermehl / Fleischmehl
Tiermehl ist ein Produkt der Tierkörperverwertung und wird durch Erhitzen, Trocknen und Mahlen von Körpern und Körperteilen warmblütiger Landtiere gewonnen; das Fett kann teilweise extrahiert oder physikalisch entzogen sein. Es muss so weit wie technisch möglich von Horn, Borsten, Haaren und Federn sowie Magen- und Darminhalt frei sein.
Tiermehl ist seit 1999 nach den EU-Verordnungen 1774/2002 in Futtermitteln für Nutztiere verboten. Ausnahme ist die Petfood-Industrie (Heimtierfutter). Dort darf noch Fleischmehl der Kategorie 3 eingesetzt werden (das sind jene tierischen Nebenprodukte (TNP), die von schlacht- bzw. genusstauglichen Tieren stammen, aber nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind). Dabei wird aber überwiegend Fleisch von Nichtwiederkäuern (Schwein, Geflügel) eingesetzt, da nur dies wegen der BSE-Problematik verwendet werden darf.

Tocopherole (E 306)
ist die chemische Bezeichnung für Vitamin E, das im menschlichen Körper wichtige Funktionen beim Schutz der Zellen vor schädlichen Sauerstoff-Einflüssen spielt. Im Futter häufig als natürliches Antioxidant verwendet.

Trockenvollei
Getrocknete und gemahlene, komplette Hühnereier

Trockenmasse / Trockensubstanz
Masse des Futtermittels nach vollständigem Wasserentzug

Trockenschnitzel
Getrocknete Rübenschnitzel = klein geschnittene Rüben

U

Umsetzbare Energie
Siehe verdauliche Energie

Ungesättigte Fettsäuren (FS)
Fettsäuren mit einer oder mehreren Doppelbindungen nennt man „ungesättigt“. Je nach der Anzahl der Doppelbindungen unterscheidet man einfach ungesättigte Fettsäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden in Omega-6- und in Omega-3- Fettsäuren eingeteilt, je nach der Position der ersten Doppelbindung. Beide gehören zu den essentiellen Fettsäuren, das bedeutet sie können nicht vom Körper hergestellt werden und müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden. Sie sind wichtig für Wachstum, Entwicklung und Gesundheit. Einige Lebensmittel, wie die meisten Pflanzenöle und Fettfische, enthalten relativ mehr ungesättigte Fettsäuren als andere Lebensmittel.

V

Verdauliche Energie
Anteil der von der Katze umsetzbaren Energie an der Gesamtenergie

Vitamine
Müssen zum Großteil über die Nahrung zugeführt werden und sind an allen lebensnotwendigen Stoffwechselfunktionen beteiligt. Vitamine A, D, und E müssen deklariert werden, alle anderen sind optional. Vitamine A, D und E sind fettlöslich und werden im Körper gespeichert. Wasserlösliche (Vitamin C, B-Vitamine) werden bei Überschuss ausgeschieden, fettlösliche können bei Überdosierung zu Schäden führen.

Vitamin A / Retinol
Wichtig für Wachstum und Sehkraft, Vorkommen in Milch, Ei, Leber und Carotinoiden B-Vitamine: B1 = Thiamin, B2 = Riboflavin, B6 = Pyridoxin, B12 = Cobalamin

Vitamin C
Immunstimulierend, starkes Antioxidant

Vitamin D
Wichtig für den Calciumstoffwechsel

Vitamin E (Tocopherole) (E 306)
Ausschließlich pflanzliche Quellen, Schutzfunktion der ungesättigten Fettsäuren, starkes Antioxidant

Vitamin K
Wichtiger Faktor in der Blutgerinnung, Vitamin K3 als dessen chemisch hergestellte, hitzestabile Variante

Vollei
Das gesamte Frischei, ohne Schale

Vollkornreis
Naturreis wird auch Vollkornreis genannt. Herkömmlicher Reis wird vor dem Verkauf poliert, seine äußeren Schalen entfernt. Beim Naturreis sind die Schalen noch vorhanden, er hat dadurch mehr Vitamine und Mineralstoffe und ist sättigender.

W

Weender Analyse
Die Weender Futtermittelanalyse ist ein älteres Standardverfahren zur Ermittlung der Inhaltsstoffe von Futtermitteln. Es wird nach Rohasche (CA oder XA) Rohfaser (CF oder XF) Rohprotein (CP oder XP) Rohfett (CL oder XL) und stickstofffreien Extraktstoffen (NfE) unterschieden; die Ergebnisse sind meistens auf die Trockenmasse seltener auf die Frischmasse bezogen.

Weizenkleberfutter (L.I.P.)
Weizenkleber dient als Säuerungsmittel, wird hier nur für gut verdaulich deklariert

Z

Zink
ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das vor allem in tierischen Lebensmitteln sowie Getreide vorkommt; wichtig für Hautbildung, Hormonhaushalt, Wundheilung.

Zinkacetat (E 650) (Zinc Acetate)
Zinkacetat ist das chemisch hergestellte Zinksalz der Essigsäure (E 260). Essigsäure ist als Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels Bestandteil jeder lebenden Zelle. Zinkacetat bewirkt ein Zusammenziehen von Geweben. Diese adstringierende Wirkung verstärkt den Geschmackseindruck bestimmter, vor allem bitterer Stoffe auf der Zunge. Wird als Geschmacksverstärker eingesetzt.

Zinkcarbonat (Zinc Carbonate)
Quelle für Zink

Zinkoxid (Zinc Oxide)
Natürliches Zink

Zinksulfit (Zinc Sulfate)
Synthetisches Zink

Zucker
Schädlicher Lockstoff, verbessert die Akzeptanz vieler Futtersorten, führt auf Dauer zu Schädigungen der Bauchspeicheldrüse und den Zähnen

Zuckerrübenschnitzel / Rübenschnitzel
Nebenerzeugnis, das beider Zuckergewinnung aus Zuckerrüben anfällt und aus extrahierten getrockneten Schnitzeln besteht. Dient als Lockstoff. Findet Anwendung als Kraftfutter für Kühe und Pferde.


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