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Zusatzstoffe – ein Buch mit sieben Siegeln für den Laien

Für Sie als Verbraucher scheint die lange Liste an Inhalts- und Zusatzstoffen für die hochwertige Qualität des Futters zu sprechen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall!

Alles, was zugesetzt wird, fehlt in Wirklichkeit der Rohware oder wurde bei der Verarbeitung zerstört. Wird beispielsweise DL-Methionin, eine künstlich hergestellte Aminosäure, das Racemat von Methionin, zugesetzt, weist dies auf einen extrem geringen Fleischanteil der Rohware hin. Fructo-Oligosaccharide hingegen regeln die Darmtätigkeit und müssen dem Futter zugesetzt werden, wenn dieses schwer verdaulich ist. Auf diese Weise werden minderwertige Produkte mit natürlichen oder künstlichen Stoffen aufgewertet.

Als Zusatzstoffe sind auch die Geschmacksverstärker, Antioxidantien und Konservierungsstoffe zu nennen, von denen ganze Industriezweige leben. Antioxidantien werden eingesetzt, damit Fette nicht ranzig werden und Konservierungsstoffe beugen der bakteriellen Zersetzung der Nahrungsmittel vor. Gerade große Futtermittel-Konzerne setzen diese Stoffe massiv ein.

Laut Dr. Alfred Plechner, einem Tierarzt, Wissenschaftler und Ernährungsspezialist, der sich auf Allergien und Hautkrankheiten von Hunden und Katzen spezialisiert hat, können die künstlichen Antioxidantien BHA (E320) und BHT (E321) Leberschäden, Missbildungen von Föten, metabolischen Stress und auch Krebs verursachen. E338 (Phosphorsäure) wird von der Verbraucherzentrale als bedenklich eingestuft.

E338 kann in hoher Dosis die Aufnahme von Calcium, Magnesium und Eisen im Körper behindern. Hohe Phosphataufnahmen können zu Knochenschwund und Kalkablagerungen führen.

   Übrigens:
Ein prominenter Vertreter dieser Zunft macht z.B. überhaupt kein Geheimnis daraus, BHA (Butylhydroxyanisol – Antioxidationsmittel E 320) und BHT (Butylhydroxytoluol – Antioxidationsmittel E 321) zu verarbeiten, obwohl beide Stoffe nachweislich krebserregend und für die Lebensmittelindustrie des Menschen längst verboten worden.

Ich rate hier: einfach mal auf der Verpackung nachlesen!

Der Gesetzgeber unterscheidet unverständlicherweise zwischen Antioxidantien und Konservierungsstoffen. Daher darf auch jeder, der sein Produkt mit den giftigen Chemikalien BHT, BHA oder gar Ethoxyquin konserviert, trotzdem ohne Konservierungsstoffe auf seine Dosen und Packungen schreiben! Achten Sie also darauf, dass Ihr Tierfutter keine künstlichen Antioxidantien enthält!

Noch was: Ohne Zusätze heißt auch nur, dass der Hersteller des Futters nichts dazu gesetzt hat. Es bedeutet nicht, dass nicht ev. der Lieferant bereits etwas zugesetzt hat!

Faustregel: Beträgt die Haltbarkeit des Futters mehr als 18 Monate, dann sind in ihm künstliche Konservierungsstoffe und/oder Antioxidantien enthalten!


Welche Krankheiten können durch Fertig- und Diät-Futter entstehen?

Durch minderwertige Rohware erhält der tierische Organismus zu wenig hochwertiges tierisches Eiweiß.

Vor allem Katzen (in geringerem Maße auch Hunde) können pflanzliches Eiweiß kaum verstoffwechseln. Nierenerkrankungen sind somit vorprogrammiert und führen in vielen Fällen zum Tode. Mittlerweile stirbt fast jede zweite Katze an Nierenversagen!

Auch andere chronische Erkrankungen wie Diabetes, Blasenentzündungen, Blasensteine, Hormonstörungen usw. finden ihre Ursache in der falschen Zusammensetzung der Futtermittel.

In den meisten Fertigfuttermitteln sind durch die Herstellungsverfahren keine sekundären Nährstoffe und bioaktiven Substanzen mehr vorhanden. Da sich deren Komplexität einer vollständigen Erforschung bis dato entzogen hat, kann die Industrie sie nicht kopieren. Es fehlen somit wichtige Stoffe, die für eine gesunde Entwicklung und ein gesundes Leben des Tieres notwendig sind. Vermutlich sind viele Herz-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen auf das Fehlen dieser Substanzen zurück zu führen.

Vitamine und Mineralstoffmischungen werden Fertigfuttermitteln stets zugesetzt. Diese Mischungen schwanken in ihrer Zusammensetzung sehr stark.

Zum Beispiel differieren die Angaben der Bedarfswerte des Vitamin A für ein Tier von Hersteller zu Hersteller sehr stark. Doch gerade das Vitamin A (ebenso wie übrigens Calcium und Phosphor) ist für ein gesundes Knochenwachstum und deren Erhalt von immenser Wichtigkeit. Doch abgesehen von der richtigen Menge und Verfügbarkeit ist der Ursprung des Vitamin A bedeutsam. Das zugesetzte Vitamin A ist jedoch künstlich hergestellt und damit seine biogene Wirkung eine vollkommen andere. Der sogenannte Sicherheitszuschlag per juris (also per Gesetz ein mehr an Zusatz) macht den Zusatz von Vitaminen und Mineralstoffen noch komplizierter und auch willkürlicher.

In der Natur gibt es ca. 40 verschiedene Varianten von Vitamin E. Industriell hergestellt werden kann jedoch nur ein einziges.

Vitamin E ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe von bis heute entdeckten sechzehn fettlöslichen Substanzen mit antioxidativen und nicht-antioxidativen Wirkungen. Vitamin E ist Bestandteil aller Membranen tierischer Zellen.

Dasselbe gilt für Beta-Carotin. Diese Vitamin A-Vorstufe existiert in der Natur in über 80 Formen, allerdings kann nur eine davon bis dato synthetisiert werden.



Fazit:

   Die Natur kann in ihrer Vielfalt und Komplexität nach wie vor nicht kopiert werden. Das Resultat der Gabe synthetisch erzeugter Kopien zeigt sich bei den Tieren in den stetig und drastisch steigenden Erkrankungszahlen der Knochen und Gelenke (Hüftgelenkdysplasie, Ellbogendysplasie und Osteochondrosen) und dem sprunghaften Anstieg von Allergien.

Kein Organismus kann auf Dauer gesund bleiben, wenn er lange Zeit nur tote Nahrung zu sich nimmt. Chemische Industriestoffe können ebenso wie Medikamente, Alkohol und Drogen direkt in das Gehirn gelangen, die Blut-Hirn-Schranke überwinden und Reaktionen auslösen, die weitreichende, negative Folgen haben – und dies gilt gleichermaßen für den Menschen wie auch das Tier.

Was tun?
   Füttern Sie Ihr Tier natürlich und artgerecht. Ihre Tiere werden es Ihnen mit einem langen und gesunden Leben danken.


TIPP: Hilfe bei der Umstellung von herkömmlichen Futter (mit Geschmacksverstärkern, Weizen und Co.) auf artgerechtes Nassfutter können diese „Gewürze“ sein; wobei der Begriff „Gewürz“ hier falsch gewählt ist, da es sich lediglich um zermahlene gefriergetrocknete Rinderleber und gefriergetrocknete Hühnerherzen oder um zermahlenen gefriergetrockneten Lachs und gefriergetrocknete Shrimps handelt. Die Anwendung ist sehr einfach, Sie streuen eine kleine Menge des „Gewürz“ über die Nahrung und geben dieser damit eine noch intensivere Note. Dadurch fällt es leichter, die Mieze vom herkömmlichen Futter zu entwöhnen. (Mit dem Gutschein MiezfidelHilfe10 gibt es 10% Rabatt auf diese „Gewürze“.)


mit freundlicher Genehmigung von Dr. med. vet. Jutta Ziegler; erweitert


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