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Welche Potenzen für meine Katze?

Bei chronischen Erkrankungen gibt man eine niedrige (z.B. D6 bis D30) oder mittlere Potenz (z.B. C200), anhängig von der Erkrankung auch eine hohe.

Bei psychischen Problemen ist eher eine hohe Potenz wirksam (z.B. C1000/D1000). Hochpotenzen gehören unbedingt in die Hände eines Therapeuten und sollten niemals „einfach so“ alleine ausprobiert werden!

Die Höhe der zu wählenden Potenz hängt auch von der augenblicklichen Verfassung und Belastbarkeit des Patienten ab. Bei starker Schwächung oder Schädigung lebenswichtiger Organe wird man vorsichtshalber eine niedrige Potenz wählen, weil dieses Mittel nach etwa einem halben Tag den Körper verlassen hat, während höhere Potenzen lange im Körper wirken. Außerdem kann eine hohe Potenz bei einer geschwächten Katze einen Zusammenbruch bewirken.

Richtige Dosierung

Erwachsene Katzen erhalten eine Dosis, Jungtiere je nach Größe und Alter die Hälfte oder ein Drittel.

In der Praxis haben sich zur Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen bestimmte Potenzstufen bewährt, da sie die besten Wirkungen zeigten. Je nach Potenzstufe variiert die Häufigkeit der Eingabe.

Potenzen bis C6/D6 werden üblicherweise dreimal täglich verabreicht, bestimmte Mittel in der C6/D6 auch zweimal täglich.

C12/D12 wird ein- bis zweimal täglich gegeben.

Bei C30/D30 reicht eine Gabe meist für eine Woche bis einen Monat.

Die noch höheren Potenzen wirken im Allgemeinen einen Monat bis zu mehreren Jahren.

Die Abstände müssen ab der C30/D30 allerdings für jede Katze individuell in Absprache mit dem Therapeuten durch Beobachten der Symptome ermittelt werden. So kann eine hohe Potenz z.B. eine Verhaltensänderung der Katze bewirken: War sie kratzbürstig, wird sie beispielsweise schmusiger. Die nächste Gabe steht dann an, wenn die Katze wieder kratzbürstig wird. Grundsätzlich ist zu beachten, dass die Gabe eines homöopathischen Mittels unabhängig von der Potenzhöhe nie wiederholt werden sollte, solange noch Zeichen einer Wirkung vorhanden sind! Bei zu früher Wiederholung der Mittelgabe kann die Heilung sogar verhindert oder in die Länge gezogen werden.

Reaktionen

Heilung: Im Normalfall geht es der Katze nach der Arzneimittelgabe besser. Meist verändert sich zuerst das Allgemeinbefinden hin zum Positiven, danach verschwinden die restlichen Symptome. Man gibt das Mittel, bis kein Symptom mehr erkennbar ist. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass eine Erkrankung mindestens die gleiche Zeit zur Heilung benötigt, wie sie zur Entstehung gebraucht hat.

Hering´sche Regel: Sie besagt, dass bei einem Heilungsverlauf auf die bestehende Krankheit keine Erkrankung folgen darf, die weiter innen im Organismus lokalisiert ist. Beispiel 1: Ihre Katze hat einen Juckreiz der Haut. Nach der Behandlung bekommt sie einen Husten. Das Mittel, das Sie Ihrer Katze gaben, hat die Erkrankung von außen (Haut) nach innen (Bronchien) gedrückt. Beispiel 2: Sie geben Ihrer Katze ein homöopathisches Mittel gegen Durchfall, daraufhin bekommt sie Herzprobleme. Die Erkrankung rückt in diesem Fall näher an das Zentrum (Herz, Kopf). Sollte sich eine Behandlung in so eine „falsche“ Richtung entwickeln, suchen Sie bitte umgehend einen erfahrenen Homöopathen auf.

Erstverschlimmerung: Dies bedeutet, dass es nach der Verabreichung des Arzneimittels anfänglich zu einer Verschlimmerung der vorhandenen Krankheitssymptome kommen kann. Statt Erstverschlimmerung wird auch von Erstreaktion gesprochen. Das Allgemeinbefinden darf sich während der Erstverschlimmerung nicht verschlechtern. Nach kurzer Zeit (maximal drei Tagen) muss jedoch eine Besserung der Symptome eintreten. Ist dies der Fall, können Sie Sie mit einer Heilung rechnen, allerdings sollten Sie mit einer anderen Potenz weiterbehandeln, da die zuerst gewählte nicht optimal war. Üblicherweise wählt man dann eine mildere Zubereitung, d.h. je nach Ausgangsmittel entweder ein niedriger potenziertes Mittel (etwa statt D200 nun D30 oder D12) oder eine anderen Verdünnungsschritt, also statt der D-Potenz die C-Potenz.

Hört die Verschlimmerung nicht auf, setzen Sie das Mittel ab. Wenn sich der Zustand trotzdem weiter verschlimmert, müssen Sie die Katze einem Therapeuten vorstellen. Tritt der gleiche Zustand wie vor der Arzneigabe wieder auf, sollten Sie ein neues Mittel wählen oder einen Therapeuten aufsuchen.

Keine Reaktion: Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, warum dies so ist.

Das Mittel ist falsch.

Das Mittel ist richtig, aber es liegen Störfaktoren vor, beispielsweise Umgebungsstress oder falsche, etwa vegetarische Ernährung.

Das Mittel ist richtig, aber die Potenz ist falsch. So hilft z.B. Phytolacca in der D1 oder D2 nur bei Milchstau, in der D3 oder D4 bei Milchmangel und in der D6 nur bei Gesäugeentzündung.

Das Mittel ist richtig, aber die Katze reagiert langsam. Das kann z.B. bei Silicea auftreten.

Unbeabsichtigte Arzneimittelprüfung: Nach Verbreichen des Mittels bekommt die Katze zusätzliche Symptome, die sie noch nicht hatte, die nicht zur derzeitigen Krankheit gehören und die nicht nach zwei bis drei Tagen wieder verschwinden.

Gehen Sie in allen Fällen, bei denen Ihre Mittelwahl nicht direkt zur Heilung führte, möglichst zu einem homöopathisch arbeitenden Therapeuten und lassen Sie Ihre Diagnose und Behandlung überprüfen.


Quelle und somit Buchtipp: „ Homöopathie für Katzen“ von Dr. Elke Fischer.




Anmerkung LM-Potenzen

Für die Behandlung von Katzen sind besonders die LM-Potenzen geeignet. Sie gehören zu den Hochpotenzen oberhalb von D30 und wurden von Hahnemann erst in seinen letzten Lebensjahren entwickelt und angewendet. Sie werden im Verhältnis 1:50 000 verdünnt, weshalb sie auch als Fünfzigtausenderpotenzen bezeichnet werden. Es gibt sie in einer Skala von LM I bis LM XXX. Das L steht dabei für 50, das M für 1000. Gelegentlich werden die LM-Potenzen auch als Q-Potenzen bezeichnet. Die Vorteile der LM-Potenzen liegen darin, dass sie im Gegensatz zu den Hochpotenzen der D- und C-Reihe keine Erstverschlimmerung auslösen und dass sie mehrmals täglich gegeben werden können.

Diese sanfte Wirkungsweise ist besonders für Tiere sehr angenehm, da sie nicht berichten können, wie es ihnen mit einem homöopathischen Mittel geht. Erst, wenn die Symptome bereits auftreten, sieht der Mensch die Nebenwirkung oder Prüfung des Mittels und das ist dann oft zu spät. Die LM-Potenzen wirken zwar nur kurz aber genauso tief wie hohe Potenzen.

Die Möglichkeit ist besonders für Tiere hervorragend, da man so auch mal einige Mittel ausprobieren könnte, bei denen man sich nicht ganz sicher ist. Ist es nicht das passende Mittel und kommt zu einer Nebenwirkung, hört man einfach mit der Mittelgabe wieder auf und wartet ein paar Tage, um dann ein anderes Mittel zu verabreichen.

Selbst ein Tierhomöopath kann dies oft nicht vermeiden. Gerade in der Tierhomöopathie muss man oft mit nur wenigen Symptomen auskommen, die zudem auch nicht sehr vollständig sind und deswegen oft auf die bewährten Indikationen zurückgreifen.

Eine genaue Beschreibung dieser Potenzart ist im § 270 Organon der Heilkunst, 6. Auflage niedergeschrieben.

In den Jahren 1810 bis 1833 arbeitete Hahnemann ausschließlich mit C-Potenzen.

Bei den C-Potenzen liegt der Potenzierungsschritt bei 1:100, bei den LM-Potenzen liegt er bei 1:50.000.

Hahnemann verließ den Bereich der C-Potenzen in seinen Pariser Jahren, um mit den neuen Potenzen schnellere Heilungen zu erzielen und seltener Erstverschlimmerungen zu bekommen.

Hierzu bitte einen Therapeuten befragen, der mit LM-Potenzen arbeitet. Übrigens wird oftmals nur noch am verschüttelten Mittel gerochen und es nicht mehr eingenommen.

Exkurs: Miasmen

Kehren trotz der Wahl des richtigen Similimums die Symptome einer Krankheit immer wieder? Dies kann ein Hinweis auf ein Miasma sein. Was ist zu tun? Die Behandlung chronischer Krankheiten ist ohne miasmatischen Ansatz meistens erfolglos.

„Miasma" (vom griechischen miasma = Makel, Befleckung, Verunreinigung, unreine Ausdünstung) bedeutet nach Hahnemann eine durch Ansteckung oder Erbschaft eingeprägte Grundursache für Krankheit. Hahnemann führte alle chronischen Erkrankungen auf drei Miasmen zurück, die er Psora, Sykose und Syphilinie nennt. Später kamen noch die Tuberkulinie, die Cancerinie und die Vakzinose dazu. Dies sei hier aber nur kurz erwähnt. Wer mehr darüber wissen will, der möge sich bitte anderweitig informieren.


Buchtipp: "Miasmatische Krankheitsbilder in der Tiermedizin. Psora, Sykose, Syphilis, Tuberkulinie" von Dr. Hans Martin Steingassner


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