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Durchfall

Tja, Katzen und Durchfall (Diarrhö). Dieser Absatz ist ein wenig länger als die anderen, da Diarrhö ein immer wieder auftretendes Problem ist. Leider. Wir kennen das nur zur Genüge. Zwar füttern wir katzengerecht (s. unter Futter), aber dennoch kommen doch dann und wann breiige oder gar flüssige Kothaufen vor. Sicher, unsere Katzen dürfen ganztägig in den gesicherten Garten (s. Katzenzaun) und fressen daher auch diverse Dinge, die ihre Verdauung durcheinander bringen. Aber auch bei Wohnungskatzen kommt Durchfall immer mal wieder vor.

Wenn der Durchfall kurz nach der Futterumstellung auf hochwertiges Futter erfolgt, so besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Tier mit seiner neuen Nahrung noch überfordert ist. Die Futterumstellung sollte daher langsam vorgenommen werden, gerade ältere Tiere und Tiere mit einer langen Trockenfutterernährung benötigen mehr Zeit.

Der Körper kann bis zu 6 Monaten benötigen, um eine gesunde Darmflora aufzubauen und ist bis dahin immer anfällig.

Hierbei handelt es sich in erster Linie um einen Entgiftungs- und Reinigungsversuch des Körpers. Alle schädlichen und unverträglichen Objekte im Magen- Darmtrakt werden so auf schnellstem Wege ausgeschieden. Wie bei den meisten chronischen Erkrankungen ist ein chronischer Durchfall ein Symptom eines schlecht funktionierenden Immunsystems.

Die pauschale Unterdrückung von Durchfall verhindert wichtige Ausscheidungsvorgänge und unterdrückt die Selbstreinigung des Körpers. Daher sollte kurzfristiger Durchfall erst einmal lediglich mit einer Diät und unterstützenden Maßnahmen verfolgt werden.

Durchfall zusammen mit Erbrechen ist dagegen ein Kranksheitsanzeichen - hierbei sollten Sie immer zum Tierarzt gehen.

Jede Katze ist anders und jede Katze verträgt das Futter auch anders.

Von diversen Futterzusatzstoffen, die den sensiblen Magen belasten möchte ich hier gar nicht erst anfangen. Auch gibt es sehr sensible Miezen, denen Stress sehr auf den Magen schlagen kann (haben wir zwei davon). Und natürlich gibt es auch Würmer und Giardien, die heftigen Durchfall verursachen.

Ein plötzlich auftretender Durchfall wird in der Mehrzahl der Fälle eine der folgenden Ursachen haben: Befall mit Parasiten (meist Würmer oder Giardien), Bakterien oder Viren. Dies ist erfahrungsgemäß die wahrscheinlichste Ursache. Weitere Möglichkeiten sind:

Im Winter: Aufnahme von Schnee oder Eis. Beides ist Regenwasser und enthält viele Giftstoffe. Dies kann zu Erbrechen und Durchfall führen. Im Winter ist dies ein häufiges Thema bei Tieren, die Schnee aufnehmen.

Es können aber auch Erkrankung der inneren Organe vorliegen.

Okay, was also nun tun bei Durchfall? Ganz ehrlich, unsere Erfahrung sagt leider, dass die meisten Tierärzte eigentlich keine große Hilfe bei Durchfallerkrankungen sind. Ganz schlimm wird es, wenn sie der Miez Antibiotika geben! Antibiotika und Durchfall? Das geht ja wohl gar nicht! Klar, manchmal sind es Bakterien, die den Durchfall verursachen – manchmal. Oft findet man allerdings den Grund gar nicht (wie bei Menschen übrigens auch). Und Antibiotika schaden der Darmflora zusätzlich. Und was ist mit Viren? Wenn der TA dann ein Antibiotikum verschreibt, dann sollte er sein Studium besser noch mal überdenken.

Dann wird natürlich auch gerne eine Wurmkur gegeben. Kann ich nur empfehlen, wenn auch wirklich Würmer nachgewiesen worden sind. (Für eine Untersuchung auf Wurmbefall sollten Kotproben von mehreren Tagen gesammelt werden, da die Würmer oder Wurmeier nicht ständig ausgeschieden werden.) Von einer Wurmprophylaxe halte ich nicht viel.

  • Heller Durchfall ist meist ein Symptom von Erkrankungen der Leber, der Bauchspeicheldrüse und/oder der vorderen oder hinteren Darmabschnitte.
  • Dunkler Durchfall ist in der Regel ein Symptom von Erkrankungen des vorderen Darmabschnittes oder einer Kolitis (Darmentzündung). Eine Dunkelfärbung kann allerdings auch einfach durch gewisse Farbstoffe in der Katzennahrung entstehen.
  • Bei so richtig fiesem chronischen Durchfällen wirkt meist wenig. Homöopathie kann helfen, muss aber nicht. (Nux vomica z.B. bei Stressdurchfällen). Hier würde ich aber auch zu einem ausgebildeten Homöopathe greifen. Trotzdem habe ich in der Homöopathie-Liste unten einige Mittelchen aufgeführt, die helfen können. Wirken sie aber nicht schnell, sollte man sich tunlichst etwas anderes überlegen und nicht zu lange weiterprobieren.

    Überhaupt kommt man bei Durchfällen oft mit Naturheilkundlichen Tierärzten eher weiter. Z.B. TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) hilft oft wahre Wunder (auch beim Menschen). Okay, so einen Arzt hat man oft nicht gleich griffbereit. Was also schon mal in Eigeninitiative tun, bis man ihn gefunden hat? Von den üblichen Durchfallmitteln beim Tierarzt halte ich nicht viel (schon gar nicht, wenn man mehrere Katzen hat), da meist keine ausführliche Anamnese erfolgt. So wird auf gängige Durchfallmittel zurückgegriffen. Die sind unnötig teuer und bewirken oft rein gar nichts bzw. wirken nur kurz, da sie meist nur die Symptome aber nicht die Ursache bekämpfen.

    Aber Achtung: diese Webseite sollte einen verantwortungsvollen Tierbesitzer nicht davon abhalten, den Arzt zu konsultieren und auf eine ausführliche Anamnese zu bestehen.

    Wenn der Durchfall einige Tage anhält, der Gesundheitszustand oder das Wohlbefinden der Katze sich drastisch verschlechtert oder weitere beunruhigende Symptome auftreten, sollte therapeutisch eingegriffen werden.

    Wann den Tierarzt aufsuchen?

    • wenn Blut im Kot ist
    • wenn zu dem Durchfall Erbrechen kommt
    • wenn sich der Allgemeinzustand der Katze drastisch verschlechtert (sie abbaut)
    • wenn die Katze unter Fieber leidet
    • wenn der Durchfall mehrere Tage anhält
    • wenn Dehydrationsgefahr (Austrocknung) besteht
    • wenn auffällig mehr getrunken wird
    • wenn der Durchfall mehr als sechs bis acht mal täglich auftritt
    • wenn sich durch eine Behandlung nach einigen Tagen keine Besserung einstellt

    Beim Tierarzt: Bevor eine Diagnose gestellt wird, sollte die Katze gründlich untersucht werden! Dazu gehört das Abtasten der Schilddrüse und die Inspektion von Mundhöhle und Enddarm. Bei der Untersuchung des Bauches sollte auf Umfangsvermehrungen und Verdickungen geachtet werden. Der behandelnde Arzt sollte sich für die Untersuchung ausreichend Zeit nehmen und nicht einfach pauschal ein Medikament verschreiben (wie es leider zu oft geschieht). Medikamente gegen Durchfall unterdrücken lediglich das Symptom, heilen aber nicht die Krankheit. Daher können Medikamente den Krankheitsverlauf unter Umständen nur verschlimmern. (s. oben. Antibiotika). Und Achtung: bei der Futterumstellung auf hochwertiges Futter kommt es meist zu Entgiftungssymptomen (nicht Vergiftung!). Der behandelnde Tierarzt sollte davon Ahnung haben, sonst behandelt er womöglich völlig falsch.

    Übrigens, auch leicht breiiger Kot ist Durchfall. Katzenkot sollte stets fest und wohlgeformt sein, eine Wurst sozusagen. Katzenkot ist einer der reduziertesten Kote überhaupt, da vollständig alles verwertet wird. Grundsätzlich kann man sagen, je hochweriger das Futter ist, desto besser kann die Katze es verdauen und desto weniger kotet sie. Füllstoffe wie Getreide, Soja etc führen zu Verdauungsproblemen, die man dann auch riechen kann (s. Futter).

    Achtung: Blut im Stuhl ist häufig Anzeichen einer ernsthaften Verletzung oder Erkrankung und darf nicht ignoriert werden. Ein Tierarztbesuch sollte so schnell wie möglich erfolgen! Das darf aber nicht damit verwechselt werden, dass gerade bei Langhaarkatzen ab und an mal ein Blutstropfen auf den Kot liegt. Das liegt oft einfach nur an den mitgefressenen (da abgeleckten) Haaren, die den Anus reizen:

    • hell rotes Blut im Kot (Verletzungen im hinteren Darmbereich)
    • dunkles, teils verdautes Blut im Stuhl (Verletzungen im Magen oder Dünndarm



    Futterbedingter Durchfall

    Stellt man eine Katze von minderwertiger Nahrung (z.B. Trockenfutter!) auf artgerechte Nahrung um, wird sie i.d.R. meist Durchfall bekommen. Das Verdauungssystem muss unn erst einmal lernen, die hochwertigen Inhaltsstoffe überhaupt zu verwerten und außerdem den Körper aus den angesammelten Verunreinigungen (sog. "Entgiftung" ) zu befreien. Nachdem die Katze auf artgerechtes Futter (d.h. hochwertige Proteinquelle aus Fleisch, keine chemischen Zusätze, hohe Energiedichte) umgestellt worden ist, können periodisch immer mal wieder Durchfälle auftreten (z.B. nach 2-3 Monaten und dann einige Male im Abstand von 2-3 Wochen).

    Dies ist aber ganz normal und kein Grund, um das Futter abzusetzen! Im Gegenteil, es ist ein Zeichen dafür, dass der Körper sich von all den angesammelten Verunreinigungen befreit, die durch minderwertiges Futter voll von Chemikalien, durch Impfungen oder auch Narkosen angesammelt worden sind: der Körper macht nun praktisch einen großen Hausputz, um danach noch vitaler und gesunder zu sein.


    Ein anderes Problem ist, dass oft „quer Beet“ gefüttert wird.

    Das Verdauungssystem eines Beutetierfressers ist allerdings so aufgebaut worden, Nahrung von IMMER GLEICHER Qualität zu bekommen, denn Beutetiere haben immer 100% gleiche Zusammensetzung!

    Deshalb ist diese von der Werbung hochgelobte "Abwechslung" für unsere Tiere absolut schädlich! Es schlägt auf den Magen und belastet auf die Dauer das Immunsystem.


    Der Durchfall ist da und nun?

    Die Katze einen Tag auf Diät setzen, sprich das Futter weglassen und nur ausreichend Wasser hinstellen. Am nächsten Tag mit Hüttenkäse und gekochtem Reis beginnen. Es wird zwar immer gekochtes Huhn empfohlen, ich rate jedoch davon ab.

    Warum? Darum:

    Allgemein gilt: Produkte vom LEBENDEN Tier (Hüttenkäse) beruhigen die Entzündung, Produkte vom TOTEN Tier (Hühnchen) heizen dagegen die Entzündung sogar noch an. Also: weglassen! Danach vorsichtig das gewohnte Futter mit Hüttenkäse und Reis Über ein/zwei Tage füttern.

    Außerdem unter das Futter mischen:

    • einen geriebenen Apfel
    • eine gequetschte Banane unter das Essen mischen
    • eine dicke Haferflockensuppe zubereiten und fast ganz abgekühlt servieren
    • gekochte Möhren binden Giftstoffe

    Dann würde ich es aber mit diversen Naturmittelchen probieren, die da wären:

    • Ulmenrinde (Slippery Elm): Ulmenrinde hat eine lindernde Wirkung, so dass sie unmittelbare Besserung bei Übersäuerung, Durchfall und Magenschleimhautentzündungen bringen kann. Sie hilft auch bei Koliken und Darmentzündungen. Achtung: Ulmenrinde darf nicht gleichzeitig mit anderen Medikamenten oder Nahrungsergänzungen geben werden, da Ulmenrinde die Aufnahme hemmt. Die Darreichung sollte mindestens eine Stunde vor oder nach jeglicher anderen Medikation (insbesondere Antibiotika), idealerweise auf leeren Magen erfolgen.
    • Bentonit: Bindung von Giften im Magen-Darm- Bereich. Hat eine stopfende Wirkung. (Kennt man ev. auch als Mensch schon.) Wird nur leider äußerst ungern gefressen. Achtung: darf nicht gleichzeitig mit anderen Medikamenten oder Futterzusätzen gegeben werden, da es die Aufnahme der Medikamente hemmen kann.
    • Heilerde: zweimal täglich eine Messerspitze voll, bei stärkeren Beschwerden die gleiche Menge ein drittes Mal. Bei starkem Durchfall mehrere Messerspitzen im Verlaufe weniger Stunden. Das Pulver wird in etwas Wasser eingerührt und mittels einer Einwegspritze (ohne Nadel!) der Miez ins Mäulchen gegeben. Die Einnahme sollte morgens nüchtern und abends, sowie bei Bedarf jeweils eine halbe Stunde vor oder nach dem Essen erfolgen. Die Heilerde kann zusätzlich auch in das Trinkwasser gegeben werden. Auch bei der Einnahme größerer Mengen als empfohlen besteht keine Gefahr einer gesundheitlichen Schädigung. Heilerde darf nicht angewendet werden, bei schweren Störungen der Nierenfunktion oder bei akutem Durchfall mit hohem Fieber oder Blutbeimengungen. Da Heilerde ein ausgeprägtes Vermögen hat, andere Stoffe zu binden, soll sie im zeitlichen Abstand von einer bis zwei Stunden vor oder nach der Einnahme anderer Arzneimittel gegeben werden.
    • Moorprodukte wie z.B. Moorliquid, Sanofor: sind beides Produkte aus reinem Moor, die die Darmflora wieder aufbauen. 100% natürlich. Wird einfach unter das Futter gemischt und eigentlich sehr einfach mitgefressen.
    • Natürliche Darmbakterien: zum Wiederaufbau der Darmflora. Da gibt es mittlerweile haufenweise von, man kann auch ruhig die für Menschen geben. Über einen längeren Zeitraum geben. Die Vermehrung der günstigen Darmbakterien (Bifidobakterien, Lactobacillen) wird gefördert und die so genannte Barriere-Darmflora wird gestärkt, dank der das Tier mit einem natürlichen und hochwirksamen Widerstands- und Abwehrsystem ausgerüstet ist. Schädliche Bakterien (Colibacillen, Clostridien, Salmonellen) werden unter die krankmachenden Schwellenwerte verdrängt und werden in ihrer Vermehrung gehemmt. Die Gesamtzahl der Keime bleibt praktisch konstant, die potenziell krankmachenden Keime werden aber geringer und die erwünschten Bifidobakterien werden mehr.
    • MSM (Methyl-Sulfonyl-Methane): MSM ist eine Form organischen Schwefels, das eine antioxidative Wirkung hat. Es inaktiviert Toxine im Körper und beschleunigt ihre Ausscheidung. MSM ist ein Naturprodukt und soll bei und gegen Parasiten (wie Giardien, Rundwürmern, Nematoden (Fadenwürmern), aber auch gegen Bakterien und Pilze wirken.
    • AFA-Alge (eine Süßwasseralge), Spirulina: unters Futter gemischt helfen sie bei der Regeneration, da sie eine umfassende Versorgung mit allen lebenswichtigen Nährstoffen und Spurenelementen bieten. Aber Achtung! Unbedingt auf gute Qualität achten, da die Algen auch viele Schadstoffe enthalten können!
    • Kieselgur (Diatomeen-Erde, Kieselerde): Ist ein wichtiger Aufbaustoff für Haare, Krallen, Zähne, Knochen und Gewebe. Kieselgur fördert eine geregelte Verdauung, bindet Schadstoffe im Darm, beugt Durchfällen und dünnem Kot vor, verbessert Haut und Fellqualität und wird äußerlich zur Wurmbehandlung eingesetzt. Achtung: auf Lebensmittelqualität achten!
    • Flosamenschalen (Psyllium):Haben eine besondere Fähigkeit, Wasser zu binden. Das Pulver quillt im Magen und im Darm durch die Zugabe von Flüssigkeit auf und bewirkt so einen vergrößerten Darminhalt, der dann einen Dehnungsreiz auf die Darmwand ausübt. Dadurch werden Reflexe zur Darmentleerung ausgelöst. Wird sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung angewandt (ich habe bei letzteren die besseren Ergebnisse erzielt).
    • Produkte von unserem Lieblingsfutterhersteller zur Darmsanierung:

    • Mannosan: Extrakt aus Bierhefe, deren Zellen abgetötet und getrocknet worden sind. Mannosan hat den gleichen Strukturaufbau wie die Darmwand. Pathogene Bakterien haften sich an Mannosan an und werden in der Folge ausgeschieden. Die ausgeschiedenen Keime können keine schädigenden Stoffwechselprodukte mehr verursachen, wodurch der Immunstatus verbessert wird. (Ist ähnlich wie „Perenterol“ für Menschen.)
    • Power-Darm Enthält prebiotische Fructooligosaccharide und Inulin, adhäsiv wirkende Mannanoligosaccharide, probiotisch wirkende Enterococcus faecium und Glucan-Polysaccharide als Immunstimulans und fördert so die Vermehrung der günstigen Darmbakterien (Bifidobakterien, Lactobacillen) und trägt so zur Stärkung der so genannten „Barriere“-Darmflora bei. Schädliche Bakterien werden mit Mannanoligosaccharide gebunden und über den Kot entsorgt.

    Mein Tipp: Optiballast Enteral von Futtermedicus. Es besteht zu 100% aus den pflanzlichen Fasern Zellulose, Flohsamen und Pektin.

    "Alle drei zählen in der Ernährung zu den Ballaststoffen. Für den Abbau von Ballaststoffen verfügen Hund und Katze über keine körpereigenen Enzyme. Pektin kann jedoch durch die Darmflora im Dickdarm abgebaut werden, wobei flüchtige Fettsäuren entstehen. Die gebildeten Fettsäuren werden zum Teil über die Dickdarmschleimhaut absorbiert und wirken sich positiv auf die Darmschleimhaut aus. Dies führt zu einer schnelleren Regeneration der Darmzellen.

    Optiballast Enteral wirkt als Präbiotikum, also als Nahrung für die guten Bakterien im Darm; die Bakterienflora kann sich ausbreiten und unerwünschte Bakterien im Darm werden verdrängt es kommt zu einer Regeneration der Darmschleimhautzellen, welche die kurzkettigen Fettsäuren als Energieträger nutzen können entlastet Nieren und Leber indirekt, in dem es dafür sorgt, dass der Darminhalt angesäuert wird und anstelle von Ammoniak (Abfallprodukt der Proteinverdauung) vermehrt Ammonium gebildet wird, das nicht mehr in den Blutkreislauf aufgenommen werden kann, sondern direkt mit dem Kot ausgeschieden wird."

    Homöopathie

    (in akuten Fällen alle 2 Stunden 1 Gabe bis zur Besserung (bis 6mal am Tag), in weniger gefährlichen Situationen 2- bis 3-mal täglich)

    • Nux vomica D6: Fressen von verdorbenem oder falschem Futter, Vergiftungen, Unverträglichkeit von Medikamenten oder Wurmkuren, akute oder chronische bakterielle oder virale Infektionen, Unverträglichkeit von Fett
    • Arsenicum album D12: wenn verdorbenes Futter oder ein Virusinfekt (hier hilft kein Antibiotikum!) oder ein Vergiftung die Ursache ist. Der Durchfall stinkt nach Aas, wird häufig und meist nachts in kleinen Mengen abgesetzt, ist eher dunkel, manchmal blutig. Die Katze trinkt oft, aber wenig und ist unruhig (wechselt oft den Platz).
    • Pulsatilla D12: wenn sich Farbe und Konsistenz laufend wechseln und die Katze ausgesprochen wenig Durst hat. Der Durchfall enthält immer Schleim.
    • Podophyllum D6: der Durchfall ist gelb-bräunlich und wässrig und schießt explosionsartig heraus (Hydrantenstuhl)
    • Chelidonum D6: gelblich bis orangefarbener, wässriger Kot mit Blähungen; der Bauch ist schmerzhaft, der Rücken aufgekrümmt; große Schwäche. Das Mittel reguliert die Gallesekretion.
    • Carbo vegetabilis D6: Infektion; vor allem Durchfall, der schon einige Tage besteht. Übel riechend, wässrig-blutig, wund machend, läuft passiv aus dem After heraus, große Schwäche.
    • Veratrum album D6: Virusinfekt (Antibiotika helfen hier nicht!). Wässrig, schleimig-blutig. Kommt schubweise, blasse oder blassblaue Schleimhäute; schwacher, schneller Puls und Herzschlag; Untertemperatur.
    • China D6: schwächende Infektion, hartnäckiger Parasitenbefall; Tiere magern ab. Nimmt man, wenn der Durchfall in regelmäßigen Abständen wiederkommt (häufig alle zwei Tage).
    • Mercurius solubilis Hahnemanni D12: starker, wund machender Durchfall, Blutbeimengungen möglich; evt. Erbrechen; Katze leckt am After, der entzündet ist, versucht oft Kot abzusetzen, ohne dass etwas kommt.
    • Aloe D6: bei unfreiwillig abgehendem Durchfall. Der Kotabgang fällt gewissermaßen heraus: dünn, gelb, schleimig mit Blähungen und Unbehagen, manchmal zusammen mit dem Urinlassen.
    • Komplexmittel Diarrrheel S: 2- (bis 6)mal täglich 1 Tablette zerkleinern und in Wasser auflösen. (wenn man den Durchfall nicht näher beschreiben kann)

    Bitte unbedingt beachten und nicht selber rumexperimentieren: Welche Potenz?

    Schüßler Salze

    Bei Durchfall sind folgende Schüssler-Salze zu empfehlen

    • allgemein:
      Nr.3 Ferrum phophoricum
    • nervöser Durchfall:
      Nr.5 Kalium phosphoricum
    • plötzlich auftretender Durchfall:
      Nr.10 Natrium sulfuricum
    • unwillkürlich abgehender Durchfall:
      Nr.10 Natrium sulfuricum
    • Krämpfe, Schmerzen:
      Nr:6 Kalium sulfuricum
    • verdauungsfördernd:
      Nr.6 Kalium sulfuricum
    • Bauchschmerzen:
      Nr.7 Magnesium phosphoricum
    • Brechreiz/Übelkeit allgemein:
      Nr.3 Ferrum phophoricum
    • nach fressen:
      Nr.6 Kalium sulfuricum
    • Darm, Blähungen:
      Nr.6 Kalium sulfuricum
    • mit Verstopfung: Nr.20 Kalium aluminium
    • schmerzhaft:
      Nr.7 Magnesium phosphoricum
    • Darmentzündung:
      Nr.3 Ferrum phophoricum
    • Ständiger Stuhlgang:
      Nr:4 Kalium chloratum
    • vergeblicher Stuhlgang:
      Nr.5 Kalium phosphoricum

    Dosierung und Einnahme s. Schüßler Salze.

    Dosierungsrichtlinien zur Orientierung:

    • Kätzchen (unter 500 g) ¼ Tablette
    • Jungtier (unter 1,5 kg) ½ Tablette
    • Erwachsene Katze (2-6 kg) 1 Tablette
    • Große Katzenrasse (über 6 kg) 1 ½ Tabletten

    Nach Durchfall

    sollte die Nahrung nur langsam wieder umgestellt werden. Am besten, jeden Tag einen Esslöffel mehr auswechseln. (Generell sollte man Futterumstellungen sehr behutsam durchführen, da Katzenmägen sehr sensibel reagieren.)


    Bei der Futterumstellung auf ein hochwertiges Futter beachten: Die Darmflora unserer Vierbeiner ist meistens bereits hochgradig zerstört (wie als wenn wir täglich Fast-Food essen würden). Eine Darmsanierung ist daher angebracht.

    Man darf nicht vergessen, dass es sich um lebende (!) Darmbakterien handelt, die oft erst wieder aufgebaut werden müssen. Z.B. mit EM (Effektiven Mikroorganismen).



    ACHTUNG: Genereller Futtercheck: Füttere ich meine Katze artgerecht?
    Oft ist artfremdes Futter der Auslöser für viele Erkrankungen. Daher: Futterwechsel.
    Und zwar nicht auf die Diätfuttermittel des Tierarztes, sondern auf artgerechtes Futter! (s. Futter)


    ACHTUNG:

    Oftmals sind nicht entdeckte bakterielle oder virale Störfelder oder auch andere Erreger Auslöser für viele Krankheiten. Die heutigen Tierärzte behandeln allerdings oft einfach „aufs Blaue hinein“ mit Cortison und Antibiotika und gehen der Sache nicht auf den Grund. An Toxoplasmose oder Borrelien denken die wenigsten.

    Diverse Erfahrungen zeigen allerdings mittlerweile, dass bei einem Tier (oder Menschen) viele Beschwerden (chronische Entzündungen, Allergien, Gelenk- und Muskelschmerzen, Verdauungsprobleme, usw.), durch Viren, Bakterien, Pilze etc. hervorgerufen werden.

    Wir müssen daran denken, dass durch die heutige Globalisierung sich Bakterien, Viren und Co. mittlerweile über den ganzen Globus verteilen. So übertragen Insekten viele Erreger. Bsp. Leishmaniose. Leishmaniose kommt im gesamten Mittelmeerraum, Frankreich, Süddeutschland, Schweiz, Osteuropa und evtl. Österreich vor. Aber auch durch (rohes) Fleisch können sich diverse Krankheiten verbreiten… Stichwort Borrelien. Da Zecken und Insekten nicht nur den Menschen befallen, sondern auch andere Warmblütler, muss damit gerechnet werden, dass auch Fleisch und Geflügelprodukte mit Borrelien infiziert sein können und somit durch die Nahrungsaufnahme auf das Tier (bzw. den Menschen) übertragen werden. Außerdem: Borreliose kommt nie alleine, oft ist noch ein anderer Erreger im Spiel. Anaplasmose beispielsweise oder Neosporose. Neosporose wird genau wie Toxoplasmose durch Rohfleisch übertragen und hat leider (wie eigentlich alle diese Erreger) die unterschiedlichsten Symptome. (Deswegen auch Vorsicht bei der Rohfütterung, denn leider kann man weder sehen, noch riechen, noch schmecken, ob Erreger im Fleisch enthalten sind. Sicherer ist es, das Rohfleisch wenigstens kurz aufkochen zu lassen.)

    Leider denken die allerwenigsten Tierärzte daran, dass eine Infektion der Auslöser allen Übels sein kann. Viele dieser Krankheiten kann man nicht heilen, das Tier (oder der Mensch) bleibt ein Leben lang Träger. Aber man kann das Immunsystem so fit halten, dass es nicht zum Ausbruch von Krankheiten kommt und dann sehr gut damit leben. Würden wir uns selber einmal testen lassen, wir wären überrascht, wer so alles in uns wohnt…

    Daher mein Tipp: Bevor auf Teufel komm raus, Chemie in das arme Tier gepumpt wird, erstmal abchecken, ob nicht doch ein Erreger der Auslöser der ganzen Misere ist. Hierzu geht man auf die Seite des Tierärztlichen Labors in Freiburg und lässt auf die verschiedensten Erreger testen. Dann ist man zumindest schlauer und weiß, die Chemie kann man sich sparen. Zumal sie das Immunsystem nur noch mehr belasten würde und man landet im Teufelskreis. Wichtig ist natürlich, eine Stärkung des Immunsystems und die erfolgt mit artgerechter Fütterung und evtl. Zusatzprodukten, zum Darmfloraaufbau u.a. Besser ist meinesachtensaber die Methode des Heilpraktikers Ruch. Hier wird mit extra individuell für das Tier hergestellten Nosoden gearbeitet. Eine sehr schonende Methode. Einfach Sekrete des Tieres sammeln und einschicken. Denn: Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei einem Tier die Beschwerden (chronische Entzündungen, Allergien, Gelenk- und Muskelschmerzen, Verdauungsprobleme, usw.), ausgelöst durch Viren, Bakterien, Pilze, uvm. sich analog zum Menschen abzeichnen. So können sich auch bei Tieren diese Funktionsstörungen im Körper auf das Verhalten des Tieres auswirken. Aber auch eine andauernde Belastung oder traumatische Erlebnisse hinterlassen ihre Spuren, diese schwächen, wie beim Menschen, das Tier und bieten Angriffsflächen für problematische Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten usw. oder für Giftstoffe.

    Hiermit spart man sich auch normale Laboranalysen. Wir haben die Nosoden mit Erfolg getestet. Unsere „Arthrose“-Omi ist mit den Nosoden deutlich beweglicher geworden. Von wegen Arthrose… Lachhaft.



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