Wie erziehe ich meine Katze

Hilfe, meine Katze muss zum Therapeuten
meine Katze pullert nicht ins Klo

Tod

Regenbogenbrücke

Homöopathie
Bachblüten
Schüßlersalze
Isopathie
Kolloidales Silber
Apitherapie
Horvi-Enzym-Therapie
Heilen mit Biophotonen
Effektive Mikroorganismen(EM)

Tierkommunikation
systemische Tieraufstellung

Buchempfehlungen
nützliche Links










Aktuelles auf Facebook



 


 

          Mopsfidel

Home

Tipps

Allgemeines

Sicherheit - Innen und Außen

Katzenklo


Futter

Tiernahrung allgemein
Inhaltsstoffe
richtige Ernährung
Taurin
Schweinefleisch
Zusammensetzung

Trockenfutter?

Entgiftung

Katzen und Wasser


Kastration

Entwurmung

Impfungen mit Sinn

Ergänzungsmittel


Krankheiten


Raucherhaushalt

Übergewicht

Senioren


Fressen von Katzenstreu



Hilfe, meine Katze braucht ein Antibiotikum

Hilfe, meine Mieze muss operiert werden



Krebs

Krebs bei Katzen

Krebs - Diese Diagnose ist häufig mit großer Angst besetzt. Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, Ruhe zu bewahren und sich zu informieren.


Das Thema Krebs und die verschiedenen Wege, Krebs zu heilen oder zu lindern, ist ein recht brisanter Stoff. Selbst wenn Sie vorher schon einen Verdacht hatten, dass es dann wirklich Krebs ist, bedeutet die Diagnose auf jeden Fall einen emotionalen Einbruch in dem gewohnten Zusammenleben mit unserer Katze. Ja, es ist Krebs! Diese Nachricht muss man als Tierhalter erst einmal verkraften. Angst, Sorge, Unsicherheit und Kummer stellen sich alle gleichzeitig ein. Unsere Katze ist wie immer, schaut uns vielleicht fragend an, möchte seine Alltagsabläufe haben wie immer und hat keine Ahnung davon, was für ein Urteil gerade Über ihre Gesundheit gesprochen wurde. Was jetzt?


Das Beste, was man in so einer Situation tun kann: Sich schlau machen! Lassen Sie sich die genaue Diagnose und die Krebsart von Ihrem Tierarzt erklären und den Laborbericht und alle Blutergebnisse aushändigen. Möglicherweise vertrauen Sie ihrem Tierarzt auch nicht und wollen eine zweite Meinung einholen. Also, was Sie jetzt gar nicht brauchen können, ist Unsicherheit. Machen Sie sich auf die Suche nach weiteren Informationen Über diese Art der Krebserkrankung. Falls Sie im Internet suchen (was Sie gerade tun, wie ich sehe): Meiden Sie Laiendarstellungen (z.B. in Foren), es sei denn, Sie sind schon lange mit einem bestimmten Forum vertraut und fühlen sich dort gut und vor allem verantwortlich beraten. Suchen Sie vorzugsweise wertfreie, nicht kommerzielle und wissenschaftliche Seiten. Nun geht jetzt erst einmal darum, dass Sie verstehen, was da medizinisch Überhaupt vor sich geht.


Gehen Sie den Weg mit Ihrer Katze weiter, egal wie kurz oder lang er noch sein wird. Für Ihre Katze hat sich nämlich mit der Diagnose nichts geändert. Sie lebt und freut sich Über jede Minute mit Ihnen. Machen Sie alles wie vorher, oder intensivieren Sie die schönen gemeinsamen Erlebnisse. Lassen Sie das Mitleid sein und machen Sie lieber Ihrer Katze und sich jeden Tag das Geschenk des Zusammenseins.


Allgemeines

Krebserkrankungen werden auch bei Katzen mittlerweile immer häufiger diagnostiziert. Dies hängt sicherlich mit der besseren Diagnostik, wahrscheinlich aber auch mit Umweltgiften der heutigen Industriegesellschaft zusammen. Ein weiterer – sehr wahrscheinlicher - Auslöser könnte allerdings die heutige Ernährung unserer Tiere sein, die mittlerweile alles andere als artgerecht ist. Auch die längere Lebenszeit der Tiere oder eventuelle Impfbelastungen spielen sicherlich eine große Rolle. Allerdings ist es wohl müßig zu ergründen, woher die Erkrankung kommt. Man kann Krebs nur vorbeugen, indem man seine Katze artgerecht ernährt und ihr Stress und unnötige Impfungen erspart.


Unter einer Krebserkrankung versteht man ganz allgemein das unkontrollierte Wachstum entarteter Zellen. Bei Katzen sind die Hämatopoetischen (vom Knochenmark ausgehende) Tumore, d. h. die Blutkrebsarten, am häufigsten vertreten. Sie sollen etwa 30 bis 40 Prozent aller Krebserkrankungen ausmachen.


Blutkrebsarten können in zwei Formen auftreten. Sie können wie andere Krebsarten Tumore, nämlich Knoten und Geschwülste (z. B. das Lymphosarkom) bilden, ihre Krebszellen können allerdings auch frei im Blutkreislauf „schwimmen“. Hier spricht man dann von einer Leukämie.


Am zweithäufigsten nach den Blutkrebsarten kommen Tumore der Haut, der Unterhaut, sowie der Schleimhäute vor. Auch Hautkrebs durch die schädliche UV-Strahlung ist bei Katzen ein Problem. Besonders gefährdet sind hier Tiere mit weißem Gesicht oder weißen Ohren. Verhältnismäßig oft entstehen auch die so genannten Plattenepithelkarzinome auf der Mundschleimhaut.


Unter der Haut können sich unter anderen Tumorformen, die sogenannten Fibrosarkome, bilden. Gerade einige dieser Tumore (z. B. das vakzine-assoziierte Fibrosarkom) entstehen möglicherweise durch (unnötige) Impfungen. Katzen reagieren nämlich mitunter deutlich empfindlich auf Einstiche (nicht nur Impfungen, auch andere allopathische Injektionen). Deshalb sollten Impf- und andere Injektionsstellen immer mal wieder kontrolliert werden und man sich sofort an einen Tierarzt wenden, wenn man dort eine Verhärtung oder eine Geschwulst bemerkt.


Brustkrebs (Mammatumore) machen eine weitere große Gruppe der Krebserkrankungen. Leider handelt es sich dabei meist um bösartige Tumore, die schnell operiert werden müssen. Meist ist es empfehlenswert, gleich die gesamte Gesäugeleiste, sowie die dazugehörenden Lymphknoten radikal zu entfernen.


Es ist leider so, dass in jedem Organ ein Tumor entstehen kann. Hier gilt: Je eher er entdeckt wird, desto besser stehen die Chancen für einen Behandlungserfolg. Dies gilt auch für die bösartigen Tumorerkrankungen. Die Diagnose "Krebs" bedeutet also nicht automatisch ein Todesurteil für die betroffene Mieze. Es gibt nicht nur zwischen den verschiedenen Krebsarten und dem Grad ihrer Bösartigkeit große Unterschiede, sondern auch die Therapien gegen Krebs sind in den letzten Jahren immer besser geworden.


Vorbeugend kann durch Ernährungsumstellungen auf eine artgerechte Ernährung und begleitende homöopathische Unterstützung nach Impfungen dafür gesorgt werden, dass Ihr Tier von Krebs verschont bleiben könnte. Da Impfschäden in Form von Tumoren wie gesagt gerade bei Katzen an den Impfstellen recht häufig auftreten, sollte man seine Mieze nur so oft wie unbedingt nötig impfen lassen.

Hat eine Impfung stattgefunden, kann eine Ausleitung der belastenden Impfstoffe mit Homöopathie vorgenommen werden: Um dem Körper zu helfen, Verletzungen durch die Nadel zu Überwinden, nehme man Thuja und Arnica. Thuja und Arnica können in der D30 oder C30, 1 x am Tag gegeben werden, aber auch in höheren Potenzen, um Impfschäden zu beheben. Dazu greift man dann zur D200 und gibt das Mittel nur einmal.




Der Verdacht auf Krebs

Folgende längerfristige körperliche Veränderungen können auf Krebs hinweisen (sind aber keine sicheren Anzeichen für Krebs) und sollten im Auge behalten oder näher untersucht werden:

  • dauerhafte Leistungs- und Motivationsminderung, eventuell mit Unruhe oder gesteigerter Anhänglichkeit / vermehrtem Rückzug
  • plötzliches, deutliches Altern der Katze, sie schaut grau und müde, zuweilen traurig, das Fell wird fahl
  • Abmagerung, besonders am Kopf, ein sogenanntes kachektisches Gesicht
  • Anhaltender Übermäßiger Hunger oder anhaltender Appetitmangel/ Mäkligkeit
  • Zubildungen am Körper, die sichtbar und fühlbar sind (Tumoren)
  • Lymphknotenschwellungen ohne Zeichen von infektiösen Erkrankungen

Diese Symptome beginnen oft schleichend, meist im Anschluss an eine größere Veränderung der Lebenssituation oder an einen besonderen Stress. Alle diese Zeichen können aber auch Teil eines ganz normalen Alterungsprozesses sein, oder auf andere Erkrankungen hinweisen. Treten jedoch viele dieser Symptome auf einmal auf, liegt es nahe, die Katze auf eine Krebserkrankung hin zu untersuchen. D.h. ein Besuch beim Tierarzt steht an. Hier erfolgt eine gründliche Untersuchung mit ausführlicher Palpation (ein Abfühlen des gesamten Tieres, besonders des Bauchraumes), dem Abhören des Herzens und der Lunge u n d einem großen Blutbild, eventuell auch einer Kot- und Urinprobe.


Zeigen die Laborergebnisse Auffälligkeiten, wenn etwa abweichende Atemgeräusche hörbar sind, oder gar etwas gefühlt wurde, was da nicht hin gehört, können weitere gezielte diagnostische Schritte unternommen werden. Es kann zum Beispiel eine Ultraschalluntersuchung des Abdomens (Bauch) gemacht und die Lunge kann geröntgt werden. Röntgenbilder sollten jedoch immer nur bei einem begründeten Verdacht auf anders nicht erkennbare Zubildungen angefertigt werden. Denn Röntgenstrahlen begünstigen Krebs und können das Wachstum von bereits vorhandenen Tumoren fördern. Zeigt sich nun irgendwo eine Auffälligkeit bei diesen "bildgebenden Verfahren", kommt man der Ursache des schlechten Befindens schon näher, trotzdem ist das noch keine sichere Krebsdiagnose.


Letztendlich wird immer nach einem Tumor gesucht werden. (Krebsarten, die keine Tumore bilden, wie z.B. die Leukämie, werden im Blutbild erkannt.) Aber falls wirklich irgendwo eine Zubildung oder Gewebeveränderung gefunden wird, wissen wir immer noch nicht, ob das wirklich Krebs ist. Nun steht die bange Frage im Raum: Ist das bösartig? Und, was heißt Überhaupt "bösartig"? Vereinfacht könnte man sagen, dass bösartige Tumore keine Zellgrenzen anerkennen und somit ihr Wachstum bei Kontakt mit anderen Zellen nicht einstellen. Sie dringen "invasiv" in andere Organe und Gewebe ein.


Tumore haben die oben genannten bestimmten Eigenschaften, die manchmal schon durch Tasten oder Über bildgebende Verfahren (Ultraschall, Röntgen, CT, MRT) erkennbar sind. Dabei ist das Hauptaugenmerk auf diese drei Charakteristika gerichtet:

  • Ist der Tumor klar abgegrenzt, oder wächst er diffus und wurzelartig (invasiv) in das umliegende Gewebe hinein?
  • Wächst der Tumor schnell oder langsam oder gar nicht?
  • Bildet der Tumor Tochtergeschwulste (Metastasen)?

Zeichen, die eher (aber nicht sicher) für Gutartigkeit sprechen, sind klar gegen das Umliegende Gewebe abgegrenzte, langsam oder gar nicht wachsende und nicht metastasierende Tumore. Zeichen, die für eine Krebserkrankung sprechen, sind mit dem umliegenden Gewebe verwachsene, schnell wachsende und metastasierende Tumore.


Bis hierhin haben wir also einige Anhaltspunkte, die allerdings nur dazu dienlich sind, den Krebsverdacht zu erhärten, oder eben auch zu mindern. Der Beweis steht allerdings noch aus. Und jetzt wird es schwierig. Der Tierarzt benötigt zur endgültigen Diagnose einige Zellen aus dem Tumor. Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten (je nach Lage und Größe der Zubildung): Entweder es wird ein Punktat entnommen, also mit einer feinen Kanüle in den Tumor gestochen und etwas Gewebe aufgezogen. Oder die Katze wird operiert, so dass direkt der gesamte Tumor inklusive einigem umliegenden gesunden Gewebe entnommen wird. Beide Methoden bergen Risiken. Das Punktieren von Tumoren ist sehr umstritten. Denn falls es sich um Krebszellen handelt, können einige davon außen an der Nadel hängen bleiben und beim Herausziehen ins gesunde Gewebe oder gar in den Blutkreislauf gelangen. Denn jede Krebszelle ist an jedem Ort des Organismus in der Lage, sich extrem zu vermehren und auf diese Art neue Tumore zu bilden. Je tiefer der Tumor also im Gewebe liegt, desto gefährlicher ist es, ihn zu punktieren. So besteht das Risiko einer künstlich verursachten Metastasenbildung. Dies wird vermieden, wenn der Patient operiert und so der gesamte Tumor entfernt wird, ohne ihn dabei zu verletzen. Deshalb ist dies die von den meisten Tierärzten bevorzugte Methode. Je kleiner der Tumor ist, desto einfacher ist naturgemäß die OP. Tierärzte raten also auch, eher früh zu operieren, als zu lange zu warten. Es wird immer ein Teil des umliegenden Gewebes mit herausgeschnitten, um sicher zu gehen, dass keine Krebszelle im Körper verbleibt. Dies ist an manchen Körperstellen schwierig. Das entnommene Gewebe wird genauso wie das Punktat in einem Labor untersucht. Hier wird dann festgestellt, um welche Art von Zellen es sich handelt und ob diese Krebszellen sind oder nicht. So kommt es bei diesen Operationen auf Verdacht natürlich auch sehr häufig vor, dass sich herausstellt, dass die OP unnötig war.


Den absolut richtigen Weg zur Gewebeentnahme gibt es nicht. Letztendlich muss in jedem Einzelfall, je nach Lage und Größe des Tumors und nach dem allgemeinen Zustand des Patienten entschieden werden, welchen Weg der Diagnostik man gehen möchte. Manchmal ist es auch so, dass es sich als der beste Weg erweist, einen Tumor ganz in Ruhe zu lassen und ohne Gewebsentnahme eine Krebsbehandlung zu beginnen. Um diese Entscheidung zu treffen, muss man sich eingehend mit den beteiligten Therapeuten beraten.




Wenn die Krankheit bereits ausgebrochen und der Tumor z.B. inoperabel ist, muss man versuchen, der Mieze so gut wie möglich zu helfen, um mit einer gewissen Lebensqualität die ihr verbleibende Zeit leben zu können. Auch hier empfehle ich immer gerne eine naturheilkundliche und/oder homöopathische Behandlung. Aus der homöopathischen Sicht werden Krebserkrankungen möglichst immer zuerst mit dem Simile, also dem am besten zum Patienten und seinen Symptomen passenden Mittel behandelt. Auch die Horvi-Enzym-Therapie hat schon sehr gute Erfolge erzielt.


Wünschenswert wäre es schon zu Beginn einer Krebserkrankung oder einer Tumordiagnose die Naturheilkunde, hier gerade die Homöopathie, mit einzubeziehen, um dem Tier solange helfen zu können, wie die Lebenskräfte noch stark genug sind, damit der Körper sich selbst helfen kann. Aber leider greifen Tierärzte und –halter erst sehr spät zu naturheilkundlichen Therapieformen. Nachdem ein Tumor oder Krebs festgestellt wurden, stehen Tierbesitzer vor der Entscheidung einer Operation, einer Euthanasie oder einer naturheilkundlichen Behandlung. In den meisten Fällen wird leider zuerst eine OP vorgezogen, jedoch treten bei vielen Krebspatienten Rezidive auf, die schneller wachsen als die vorherigen Geschwüre. Oft ist dann der letzte Ausweg die Naturheilkunde in Form der Homöopathie. Wünschenswert wäre es aber genau andersherum, die Operation (oder gar die Chemotherapie) als letzten Ausweg zu wählen.


Denn Tiere, die durch Operationen geschwächt und mit Narkosemitteln belastet sind, haben oft nicht mehr das nötige Potential, um ihre körpereigenen Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. Auch hier kann Arnica, davor und danach gegeben, gute Dienste leisten, Nux Vomica die Nebenwirkungen und Belastungen einer Narkose ausleiten und Staphisagria für eine bessere Wundheilung der Operationsnarbe helfen. Alles in höheren Potenzen gegeben, wie der C30.


Dann gibt es noch Tarantula Cubensis (das Gift der kubanischen Tarantelspinne – homöopathisch aufbereitet!). Es soll den Tumor abkapseln und so die Nährstoffversorgung des Tumors Über die Blutbahnen verhindern. Es wurde auch VOR Operationen z.B. bei Katzen und Hunden eingesetzt um die Operation zu erleichtern.


Mit Conium D12 behandelt man Tumore der Haut und des Gesäuges, die hart und schmerzhaft mit höckeriger Oberfläche sind: die erste Woche dreimal täglich, dann nur noch zweimal täglich geben.

Mit Thuja D12 werden Tumore der Haut behandelt, wenn sie sich als Warzen oder warzenartige Gebilde auf der Haut ausbreiten: über ca. drei Wochen zweimal täglich geben.

Bei tumorösen Haut-Entartungen: Calcium carbonicum C30 oder Lycopodium C30, wenn das Mittel zur Konstitution passt (sog. Konstitutionsmittel): einmal täglich 5 Globuli geben.

Bei Gesäuge-Tumoren nimmt man Phytolacca D6, wenn das Drüsengewebe hart und schmerzhaft ist. Sechsmal täglich in der akuten Phase, ansosnten dreimal täglich über mehrere Wochen. Auch das Komplexmittel Carcinoma Mammea-Injeel kann gut helfen.


Bitte unbedingt beachten und nicht selber rumexperimentieren: Welche Potenz?


Exkurs Carcinosum: Das homöopathische Mittel Carcinosum gilt als besonders vorteilhaft für noch gesunde Individuen, die jedoch eine starke familiäre Anfälligkeit, was Krebs betrifft, haben. Dieses homöopathische Mittel wird aus einem Krebstumor entnommen, sterilisiert und dann in gereinigtem Wasser gelöst. Diese Mischung wird dann immer wieder verdünnt und geschüttelt. Es ist ein wichtiges Konstitutionsmittel in der Klassischen Homöopathie. Carcinosinum ist aber auch ein bekanntesten , das eingesetzt wird, wenn andere gut gewählte Mittel nicht wirken. Dann geht man in der Homöopathie davon aus, dass es eine miasmatische Blockade beim Kranken gibt, die mit einem entsprechenden homöopathischen Mittel Überwunden werden muss. Gelingt es, mit Hilfe des miasmatischen Mittels die Blockade zu lösen, kehrt man zu dem eigentlichen Konstitutionsmittel zurück.


Die Tierhomöopathie lässt sich mit allen anderen Heilmethoden kombinieren! So auch mit der Schulmedizin.

Bachblüten zur Unterstützung

Wild Oat bei einem unveränderten Gemütszustand

Hornbeam bei Müdigkeit (vorallem morgens)

Scleranthus mit verminderter Lebenskraft

Agrimony wenn die Katze ruhelos ist

Holly bei einem tumorösen Leiden

Wild Oat, Hornbeam, Scleranthus zusammen, wenn die Katze müde, apathisch und in einem indifferenten Zustand ist.


Es gibt neben der Homöopathie aber auch Heilmöglichkeiten, die noch nicht so bekannt sind, wie z.B. die Horvi-Enzym-Therapie, die sich mit homöopathischen Mitteln wunderbar kombinieren lässt.


Aber: Wählen Sie Ihren tierhomöopathischen Therapeuten sorgfältig aus! Nicht Überall wo Homöopathie drauf steht, ist auch Homöopathie drin. Fragen Sie vor der Behandlung, welche Ausbildung der Therapeut absolviert hat, welche Fortbildungen in Krebsbehandlung er bei wem absolviert hat und wie sein Behandlungsplan auch hinsichtlich der Kooperation mit den Behandlungsplänen Ihres Tierarztes aussieht. Meiden Sie jeden Therapeuten, der Ihnen Heilung verspricht. Nicht weil Heilung generell unmöglich ist, sondern weil Heilversprechen bei jeder Krankheit unseriös sind.

Mein spezieller Therapeuten-Tipp: Sue Armstrong. Sue Armstrong hat 1984 ein Studium an der Cambridge Veterinary School in England abgeschlossen und zunächst in Oxford sowie anschließend zwölf Jahre lang in einer Gemeinschaftspraxis in Leeds gearbeitet. 2003 richtete sie ihre Traumpraxis „Balanced Being“ in Wetherby ein. Es handelt sich um eine integrative veterinärmedizinische Praxis, deren Philosophie in der Homöopathie gröndet. Darauf baut ihr individuumszentrierter therapeutischer Ansatz auf, der alle Behandlungsverfahren einschließlich Schulmedizin und Chirurgie nutzt. Mittlerweile schreibt sie Bücher, die sich mit der Krebstherape bei Tieren befassen.

Kleines Wörterbuch

  • Abgekapselt: Wenn der Tumor eine Kapsel gebildet hat, ist das sehr gut. Denn er kann leichter entfernt werden als ein Krebs, der in das Gewebe einwächst.
  • Benigne: Benigne bedeutet gutartig. Doch auch gutartige Tumore können Schaden anrichten, wenn sie z.B. durch ihr Wachstum gesundes Gewebe verdrängen oder z.B. Blutgefäße abklemmen.
  • Invasiv: Invasives Wachstum bedeutet, dass das Krebsgewebe in gesundes Gewebe einwuchert und z.T. nur schwer vom gesunden Gewebe zu unterscheiden ist.
  • Karzinom: Bösartiger Krebs, der von Zellen ausgeht, die die Oberfläche der Haut, der Schleimhäute und von Drüsen bilden.
  • Maligne: Tumore bezeichnet man als maligne (bösartig), wenn sie eines oder mehrere dieser Kennzeichen aufweisen: sehr schnelles Wachstum, Einwuchern in das Gewebe und Metastasierung.
  • Metastasierung: Streuung des Krebses. Wenn sich entartete Zellen von der Krebsgeschwulst ablösen, an einem anderen Ort im Körper anwachsen und eine Tochtergeschwulst (Metastase) bilden, spricht man von Metastasierung.
  • Sarkom: Ein Sarkom ist per Definition immer ein bösartiger ( = maligner ) Tumor, der vom mesenchymalem Gewebe ausgeht, häufig metastasiert er Über die Blutbahn ( = hämatogen). Diese Krebsarten gehen also von Zellen aus dem Binde- und Stützgewebe des Körpers aus. Mit der jeweiligen Vorsilbe wird der genaue Entstehungsort bezeichnet. Ein Osteosarkom (von altgr. Osteo = Knochen) beispielsweise ist Knochenkrebs, ein Fibrosarkom entsteht aus Bindegewebszellem.
  • Tumor: Mit Tumor bezeichnet man eine Geschwulst. So kann theoretisch auch eine völlig harmlose Beule ein Tumor sein. Tumore, bei denen eine Gewebswucherung zugrunde liegt, können gutartig oder bösartig sein.


ACHTUNG:

Oftmals sind nicht entdeckte bakterielle oder virale Störfelder oder auch andere Erreger Auslöser für viele Krankheiten. Und ein geschwächtes Immunsystem kann dann mitunter anfällig für Krebs werden. Die heutigen Tierärzte behandeln allerdings oft einfach „aufs Blaue hinein“ mit Cortison und Antibiotika und gehen der Sache nicht auf den Grund. An Toxoplasmose oder Borrelien denken die wenigsten.

Diverse Erfahrungen zeigen allerdings mittlerweile, dass bei einem Tier (oder Menschen) viele Beschwerden (chronische Entzündungen, Allergien, Gelenk- und Muskelschmerzen, Verdauungsprobleme, usw.), durch Viren, Bakterien, Pilze etc. hervorgerufen werden.

Wir müssen daran denken, dass durch die heutige Globalisierung sich Bakterien, Viren und Co. mittlerweile über den ganzen Globus verteilen. So übertragen Insekten viele Erreger. Bsp. Leishmaniose. Leishmaniose kommt im gesamten Mittelmeerraum, Frankreich, Süddeutschland, Schweiz, Osteuropa und evtl. Österreich vor. Aber auch durch (rohes) Fleisch können sich diverse Krankheiten verbreiten… Stichwort Borrelien. Da Zecken und Insekten nicht nur den Menschen befallen, sondern auch andere Warmblütler, muss damit gerechnet werden, dass auch Fleisch und Geflügelprodukte mit Borrelien infiziert sein können und somit durch die Nahrungsaufnahme auf das Tier (bzw. den Menschen) übertragen werden. Außerdem: Borreliose kommt nie alleine, oft ist noch ein anderer Erreger im Spiel. Anaplasmose beispielsweise oder Neosporose. Neosporose wird genau wie Toxoplasmose durch Rohfleisch übertragen und hat leider (wie eigentlich alle diese Erreger) die unterschiedlichsten Symptome. (Deswegen auch Vorsicht bei der Rohfütterung, denn leider kann man weder sehen, noch riechen, noch schmecken, ob Erreger im Fleisch enthalten sind. Sicherer ist es, das Rohfleisch wenigstens kurz aufkochen zu lassen.)

Leider denken die allerwenigsten Tierärzte daran, dass eine Infektion der Auslöser allen Übels sein kann. Viele dieser Krankheiten kann man nicht heilen, das Tier (oder der Mensch) bleibt ein Leben lang Träger. Aber man kann das Immunsystem so fit halten, dass es nicht zum Ausbruch von Krankheiten kommt und dann sehr gut damit leben. Würden wir uns selber einmal testen lassen, wir wären überrascht, wer so alles in uns wohnt…

Daher mein Tipp: Bevor auf Teufel komm raus, Chemie in das arme Tier gepumpt wird, erstmal abchecken, ob nicht doch ein Erreger der Auslöser der ganzen Misere ist. Hierzu geht man auf die Seite des Tierärztlichen Labors in Freiburg und lässt auf die verschiedensten Erreger testen. Dann ist man zumindest schlauer und weiß, die Chemie kann man sich sparen. Zumal sie das Immunsystem nur noch mehr belasten würde und man landet im Teufelskreis. Wichtig ist natürlich, eine Stärkung des Immunsystems und die erfolgt mit artgerechter Fütterung und evtl. Zusatzprodukten, zum Darmfloraaufbau u.a. Besser ist meinesachtensaber die Methode des Heilpraktikers Ruch. Hier wird mit extra individuell für das Tier hergestellten Nosoden gearbeitet. Eine sehr schonende Methode. Einfach Sekrete des Tieres sammeln und einschicken. Denn: Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei einem Tier die Beschwerden (chronische Entzündungen, Allergien, Gelenk- und Muskelschmerzen, Verdauungsprobleme, usw.), ausgelöst durch Viren, Bakterien, Pilze, uvm. sich analog zum Menschen abzeichnen. So können sich auch bei Tieren diese Funktionsstörungen im Körper auf das Verhalten des Tieres auswirken. Aber auch eine andauernde Belastung oder traumatische Erlebnisse hinterlassen ihre Spuren, diese schwächen, wie beim Menschen, das Tier und bieten Angriffsflächen für problematische Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten usw. oder für Giftstoffe.

Hiermit spart man sich auch normale Laboranalysen. Wir haben die Nosoden mit Erfolg getestet. Unsere „Arthrose“-Omi ist mit den Nosoden deutlich beweglicher geworden. Von wegen Arthrose… Lachhaft.



nach oben