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Die Nieren

  Die Nieren sind das Kontrollorgan der Körperflüssigkeiten und sorgen für eine konstante Zusammensetzung und gleich bleibendes Volumen. Weiterhin filtern sie die Schadstoffe aus dem Blut.

Von den Symptomen her sind Nierenerkrankungen schwer zu erkennen, denn diese können sehr vielfältig sein. Jedenfalls muss die Nierenerkrankung vom Tierarzt behandelt werden.

Wenn die Leistung der Niere auf 70% herabfällt, spricht man von einer moderaten Niereninsuffizienz. Erst ab einem Abfall der Leistung auf 30% spricht man von einem fortgeschrittenen Stadium.

Eine Insuffizienz ist praktisch eine Leistungsschwäche. Die kleinen Filterelemente der Niere gehen kaputt und Giftstoffe können nicht mehr ausgefiltert werden. Es kommt zu einem Giftstoffstau im Körper (Urämie - Harnvergiftung), denn Harnstoff ist leicht löslich und diffundiert leicht in alle Gewebe und Organe.

So werden hohe Harnstoffmengen wie sie bei CNI-Katzen vorkommen, auch in den Speichel abgegeben. Man kann eine CNI also durchaus auch an dem speziellen Mundgeruch erkennen. (Der Atem riecht nach Ammoniak.)

Wie kommt das?

  Also:

Die Proteine (Eiweiße) aus der Nahrung werden zu Aminosäuren abgebaut. Bei der weiteren Verstoffwechselung entsteht Ammoniak (ich belasse es hier bei einer kurzen Zusammenfassung des Geschehens).

Ammoniak müsste eigentlich möglichst schnell den Körper verlassen, da es ein starkes Zellgift ist. Der schnellste Weg ist der Weg zur Leber. Hier wird der Ammoniak in den ungiftigen Harnstoff umgewandelt und dieser wird nun über die Nieren ausgeschieden.

Ist die Niere nicht mehr richtig leistungsfähig, sprich insuffizient und damit ihre Ausscheidungskapazität eingeschränkt, steigt der Harnstoffwert im Blut an. Um den zu kompensieren, greift nun irgendwann die Lunge als Ausscheidungsorgan helfend ein und der Harnstoff wird über die Atemwege abtransportiert. Hierbei passiert er die Mundschleimhaut, die dicht mit Bakterien besiedelt ist, welche ihrerseits den Harnstoff wieder zersetzen. Folge: der gebundene Ammoniak wird wieder frei und kann somit seine zelltoxische Wirkung entfalten: es bildet sich Mundgeruch, der eben dann typisch nach Ammoniak riecht. Zudem können Geschwüre in der Mundschleimhaut der Katze entstehen.

Aber der Weg ist aber noch nicht zu Ende: Harnstoff wird nun mit dem Speichel abgeschluckt und somit kann Ammoniak wiederum zu starken Schädigungen an der Magenschleimhaut führen.

Man sieht also, eine Nierenerkrankung betrifft nicht nur die Niere…

Was ist also zu tun?

Bei der Behandlung einer fortgeschrittenen Niereninsuffizienz ist eine spezielle Zusammensetzung der Nahrung gefragt. Es werden hochwertige Eiweiße (Proteine) gebraucht, die beim Zellaufbau und bei der Immunabwehr benötigt werden.

Bei einem Fleischfresser wie der Katze (bzw. dem Hund) bedeutet das fleischliche Eiweiße, die nahezu vollständig verstoffwechselt werden und somit insgesamt weniger Abfallprodukte anfallen. Ebenfalls wichtig ist eine phosphorreduzierte Ernährung.

Je nachdem, wie geschädigt die Nieren schon sind, wird das hochwertige Futter einfach mit Kartoffelbrei aufgestockt: eine Hälfte Futter, die andere Hälfte Kartoffelbrei. Kartoffelbrei belastet die Nieren nicht, den Kartoffeln wird sogar ein (wissenschaftlich noch nicht begründeter) Nierenschutz nachgesagt. Die hochwertigen Proteine bleiben aber erhalten. Es reicht also wirklich aus, lediglich die Futter-Menge zu reduzieren! Sofern das Futter auch wirklich hochwertig ist! Je nachdem, was die Blutwerte sagen, muss noch ein Phosphatbinder hinzugefügt werden. Ein guter Phosphatbinder ist z.B. Ipakitine.

Behandeln kann man dann die CNI mit der homöopathischen SUC-Therapie der Firma Heel. (SUC: Solidago Compositum, Ubichinon Compositum, Coenzyme Compositum). Hiermit werden ausgesprochen gute Erfolge erzielt. Mehr dazu hier.

Außerdem empfehle ich auch gerne diese Seite hier: http://www.naturheilkunde-bei-tieren.de/ Hier gibt es sehr gute chinesische Kräuterformeln , wie z.B. das Rehmannia™.


  Es gibt erworbene Erkrankungen, wie CNI (chronische Niereninsuffizienz) und ANI (akute Niereninsuffizienz) und vererbte Erkrankungen, wie PKD (Polyzystische Nierenerkrankung). Wobei ich hier nur auf die ersteren eingehen werde.

Als Auslöser für eine Nierenentzündung gelten Bakteriengifte, die eventuell über Eiterherde der Zähne in die Blutbahn gespült wurden. Diese Gifte schädigen die Nieren und führen zu einem chronischen Verlauf der Nierenentzündung.

  Die Organe (vor allem eben die Nieren) einer Katze bspw. werden durch minderwertige Schlachtabfallprodukte, Getreideabfälle, künstliche Antioxidantien, giftige Konservierungsstoffe etc. massiv belastet. Die Niere muss ständig extrem arbeiten. Die Folge ist, dass irgendwann nicht mehr alle Abfallprodukte aus dem Blut entfernt werden können. Die Anhäufung von diesen Abfällen wirkt auf Dauer wie eine Art Gift. Unsere Katzen leiden aufgrund ihrer schlechten Ernährung (welche Katze ernährt sich denn noch von Mäusen?) heutzutage dementsprechend häufig unter chronischen Erkrankungen der Niere und Blase bis hin zur Niereninsuffizienz (CNI). Eine zusätzliche Ursache hierfür kann auch Flüssigkeitsmangel sein. Katzen brauchen nämlich kein Trockenfutter, ganz im Gegenteil (s. Futter).

  Katzen erkranken normalerweise überwiegend im Alter an Nierenentzündungen, aber auch jüngere Katzen können diese Krankheit bekommen. Meist sind es schleichende, bereits chronische Vorgänge, die zu einer Nierenentzündung führen. Ist die Niere erst einmal zerstört, kann sie nicht wieder gesunden. Ist eine Nierenproblem erst einmal im Blutbild festgestellt, dann ist die Niere schon weitestgehend zerstört.


  

Mittels TCM (Traditioneller Chinesischer Medizin) - nämlich durch die Pulsdiagnose oder Fell- und Hautbeschaffenheit - oder durch einen (schamanischen) Körperscan kann jedoch schon frühzeitig festgestellt werden, ob die Nieren belastet sind. So können frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden, um die Nieren zu unterstützen.


Katzen werden als unsere Hauskatzen heutzutage immer älter. Wurden sie damals - als Bauernhofkatzen und Mäusefänger - nur etwas 14 Jahre alt, kommen unsere Miezen nun in Alter, in denen die Nieren schon rein von der Natur her anfällig werden. Im Gegensatz zu uns Menschen sind die Nieren einer Katze als ehemalige Wüstenbewohnerin aber nicht darauf ausgelegt durch ständige Wasserzufuhr permanent durchgespült zu werden. Deshalb ist Trockenfutter auch so unglaublich schädlich weil die Katze andauernd für die Kapazität der Niere zu viel Wasser bzw. für den Gesamtorganismus viel zu wenig Wasser trinkt. Wird die Katze artgerecht ernährt, werden die Nieren entlastet.


Steinbildung

  Struvitsteine bekommt man, wenn der pH-Wert im Harn zu hoch ist. Darum muss er zur Auflösung angesäuert werden. Der pH-Wert darf aber auch nicht unter 6,2 sinken, da sonst die Gefahr von Oxalatsteinen besteht. Für eine die erforderliche Therapie ist eine genaue Analyse des Steines durch den Tierarzt erforderlich. Große Steine müssen meist operativ entfernt werden.

Mehr zu Steinen hier.


ACHTUNG:
Genereller Futtercheck: Füttere ich meine Katze artgerecht?
Oft ist artfremdes Futter der Auslöser für viele Erkrankungen.
Daher: Futterwechsel! Und zwar nicht auf die Diätfuttermittel des Tierarztes, sondern auf artgerechtes Futter (s. Futter)!

Hier mal unser Futter-Tipp. Mit dem Gutschein Miezfidel10 gibt es sogar 10% Rabatt.




Symptome Nierenentzündung (CNI)

  Die Katze trinkt unglaublich viel, denn: sie spürt dass sie zu viele Abfallprodukte im Blut hat und probiert diese dennoch zu entfernen, indem sie anfängt mehr zu trinken. Auf diese Art und Weise versucht der Körper sich sozusagen rein zu spülen. Dazu müssen die Nieren aber noch mehr arbeiten. Es entsteht ein Kreislauf der für die Nieren schwere Folgen haben kann. Wenn die Nieren es nicht mehr schaffen, werden andere Körperfunktionen in Mitleidenschaft gezogen. So setzt die Katze von Tag zu Tag mehr Urin ab und trinkt zum Ausgleich dafür immer mehr Wasser, da eine erkrankte Niere die Fähigkeit verliert, den Urin zu konzentrieren. Dies ist häufig das erste Anzeichen einer Nierenerkrankung. Dem Tierhalter fällt oft erst nur auf, dass die Mieze mehr trinkt als gewöhnlich. Die Giftstoffe aus dem Blut gelangen nun natürlich auch ins Gehirn. Die Katze wird müde und träge. Oft denkt man sich, ah, die Mieze wird einfach älter und ruhiger… Sie hat keine Schmerzen, sie fühlt sich nur sehr eingeschränkt. In fortgeschrittenen Fällen kann es aber zu weiteren Problemen, wie Gleichgewichtsstörungen, Krämpfen bis hin zu Lähmungserscheinungen kommen.

Ein weiteres Symptom ist immer häufiger werdendes Erbrechen, ohne dass dabei Haarballen ausgewürgt Es kommt dann kein Mageninhalt hoch, sondern nur ein bisschen gelbe oder weiße Flüssigkeit mit Schaum. Die Urämie ist die Ursache, dass sich die Darmbewegungen vermindern. Der Nahrungsbrei wird viel zu langsam weitertransportiert. Er trocknet stark ein und eine Verstopfung ist die Folge. Dies wiederum bildet die Ursache für den permanenten Brechreiz.

Im fortgeschrittenen Stadium kann man den Urin aus dem Mäulchen förmlich riechen (auch urinöser Mundgeruch, riecht nach Ammoniak).

Schließlich ist eine massive Gewichtsabnahme zu verzeichnen, da die Verdauung der Nahrung nicht mehr gut funktioniert. Das Futter wird teilweise unverdaut mit dem Kot wieder ausgeschieden und auch das getrunkene Wasser wird nicht mehr vom Organismus aufgenommen und verwertet.

Meist zeigt sich das Fell auch sehr struppig und wirkt fettig.

Nierenkranke Katzen haben meist eine Anämie, da immer weniger rote Blutkörperchen gebildet werden, denn Leber, Milz und Knochenmark arbeiten nicht mehr richtig. Blasse Schleimhäute und aufgehellte Fußballen sind typisch hierfür.

Der Körper verbraucht das Fett hinter den Augäpfeln. Die Augen erscheinen dadurch eingesunken und trübe. Durch die Hirnschädigung können sich die Augen ruckartig hin und her bewegen (Nystagmus), oder die Pupillen zeigen unterschiedliche Weiten.

Die Katze trocknet immer mehr und mehr aus. Die Katze bekommt ein trockenes Mäulchen. Es wird nicht mehr ausreichend Speichel produziert und seine die Schutzwirkung auf die Maulschleimhaut geht verloren. Somit steigt die Gefahr von Entzündungen im Maulbereich. In fortgeschrittenen Fällen kommt es auch zu Schluckbeschwerden; die Katze hört auf zu fressen. Die fortwährende Übelkeit trägt ihr Übriges dazu bei

Die Katze ist nicht mehr imstande ihre Körpertemperatur (38,3 – 39,3°C) zu halten. Das Ausmaß der Untertemperatur ist ein wesentliches Kriterium für die weitere Prognose.

Was kann ich tun, um den Gesundheitszustand meiner Katze festzustellen?

  Testen Sie selbst die Hautelastizität, indem Sie eine Hautfalte zwischen zwei Finger nehmen, etwas hochziehen und sie wieder loslassen. Sie sollte sich sofort verstreichen. Tut sie das nicht, haben sie einen Hinweis dass Ihre Katze schon etwas ausgetrocknet ist.

Eine Blutarmut (Anämie) kann man an der Nase, den Zehenballen und an den Maul- und Augenschleimhäuten feststellen. Sie sollten alle schön rosarot sein. Sind die Augen klar und liegen sie nicht tief drinnen? Stinkt die Katze nicht aus dem Maul und frisst sie regelmäßig?

Wenn sich die Symptome häufen, sollte man nicht länger warten und einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker konsultieren, denn eine Blutuntersuchung und wenn möglich eine Harnuntersuchung wären nun wichtig. Es gibt bestimmte Werte, wie Kreatinin, Blutharnstoff und Phosphor, welche entscheidende Hinweise liefern (s."Blutbild in punkto Niere").

Denn vermehrter Durst kann zum Beispiel auch ein Hinweis auf eine Gebärmutterentzündung, Zuckerkrankheit oder eine Lebererkrankung sein. Auch Abmagerung oder Erbrechen können andere Ursachen haben. Kotverstopfung oder Durchfall gibt es auch bei anderen Erkrankungen wie Leukose oder FIP.

Wie ist die Behandlung?

  Das wichtigste Ziel der Behandlung ist dafür Sorge zu tragen, dass so viele giftige Stoffwechselprodukte wie möglich aus dem Blut entfernt werden. Es sollte ganz dringend über das bisherige Futter der Katze nachgedacht werden! Oft hat die Katze bisher nur schlechtes und unverdauliches Eiweiß (Protein) bekommen. Sie sollte nun tunlichst (vorsichtig) auf hochwertiges Eiweiß umgestellt werden. So werden bei der Verdauung von artgerechtem Futter keine oder weniger Abfallprodukte gebildet und die Nieren werden nicht so stark belastet.

Der Phosphorgehalt im Futter ist ebenfalls sehr wichtig und sollte so niedrig wie möglich sein. Der Gehalt an Phosphor kann mit Phosphatbindern (z.B. Ipakitine) geregelt werden.

Liegt eine Austrocknung des Körpers vor, ist eine Infusion und die Verabreichung von Medikamenten angezeigt. Dies sollte einige Male hintereinander erfolgen. Infusionen können geübte Katzenhalter auch alleine zuhause durchführen – nachdem sie eine Einführung von ihrem Tierarzt bekommen haben. Es gibt sogar Katzen, die sich von alleine zu ihrem Infusionsplatz begeben und schon mal dort hinsetzen, um ihre Infusion abzuholen.

Die Behandlungsdauer hängt vom Ausmaß der Urämie ab. Eine Wiederherstellung der ursprünglichen Nierenleistung ist jedoch unmöglich. Durch entsprechende Maßnahmen (Homöopathie, der Einsatz von Frischzellen) kann das Katzenleben jedoch verlängert werden. Wichtig hierbei ist auch, dass die Mieze wieder eine ordentliche Lebensqualität genießen kann.

Mein Tipp zur Unterstützung: Optiballast enteral - für die gesunde Darmflora und zur Unterstützung bei Leber- und Nierenerkrankungen bei Durchfall, Verstopfung und Erbrechen Es besteht zu 100% aus den pflanzlichen Fasern Zellulose, Flohsamen und Pektin.

"Alle drei zählen in der Ernährung zu den Ballaststoffen. Für den Abbau von Ballaststoffen verfügen Hund und Katze über keine körpereigenen Enzyme. Pektin kann jedoch durch die Darmflora im Dickdarm abgebaut werden, wobei flüchtige Fettsäuren entstehen. Die gebildeten Fettsäuren werden zum Teil über die Dickdarmschleimhaut absorbiert und wirken sich positiv auf die Darmschleimhaut aus. Dies führt zu einer schnelleren Regeneration der Darmzellen.

Optiballast Enteral wirkt als Präbiotikum, also als Nahrung für die guten Bakterien im Darm; die Bakterienflora kann sich ausbreiten und unerwünschte Bakterien im Darm werden verdrängt es kommt zu einer Regeneration der Darmschleimhautzellen, welche die kurzkettigen Fettsäuren als Energieträger nutzen können entlastet Nieren und Leber indirekt, in dem es dafür sorgt, dass der Darminhalt angesäuert wird und anstelle von Ammoniak (Abfallprodukt der Proteinverdauung) vermehrt Ammonium gebildet wird, das nicht mehr in den Blutkreislauf aufgenommen werden kann, sondern direkt mit dem Kot ausgeschieden wird."

Welches Futter?

Wir können problemlos dieses Futter bei nierenkranken Katzen empfehlen. Warum? Calcium- und Phosphatwerte: Der Hersteller hat darauf geachtet, dass in allen Gerichten ein Verhältnis von ca. 1,3:1 gegeben ist. Das Calcium stammt hier übrigens aus natürlichen Quellen und kann besonders gut vom Körper der Katze aufgenommen werden. Es hat durchschnittlich einen Phosphatanteil von rd. 0,24 % Phosphor bei 0,31 % Calcium in der Katzennahrung. Der Anteil des Phosphors ist übrigens nicht so wesentlich, viel entscheidender für die Stoffwechselverarbeitung ist, dass der Calciumanteil höher ist.

Achtung: Bitte je nach Blutwerten zur Hälfte mit Kartoffel-Brei und Phosphatbinder verfüttern!

Homöopathie

Homöopathisch kann kein zerstörtes Organ repariert werden, aber das noch funktionstüchtige Gewebe kann homöopathisch unterstützt werden.

  • Mercurius solubilis: bei empfindlicher Nierengegend und vermehrtem Harndrang, bei Blut im Urin
  • Arsenicum album: die Katze ist bereits stark abgemagert und hinfällig, die Haut zeigt sich trocken und hat kleine Schuppen; die Katze wirkt ängstlich.

Weitere Mittel, die bei einer CNI zur Anwendung kommen können sind Solidago, Lespedezia sieboldii, Apis oder Cantharis.

Es ist wichtig immer ein möglichst passendes Mittel zu den Symptomen zu finden damit es der Katze helfen kann. s. weiteres bei "Hilfe, der Krea meiner Katze ist zu hoch" bzw. "Homöopathie für den Harnapparat".


Solidago (Goldrute): wird eingesetzt, wenn Leber und Niere betroffen sind und kein anderes Mittel oder Konstitutionsmittel passt. Es dient auch als Zwischenmittel, wenn sich die Symptome ändern oder neue Symptome auftreten. Verbreicht in der D2: 3 x 1 Dosis, so lange das Mittel wirkt; evtl. Dauertherapie.

Lycopodium (Bärlapp) wenn die Katze müde, launisch, lustlos ist; der Kot ist gelblich bis braun, der Urin dunkel; die Katze ist sehr wählerisch beim Fressen; manchmal Gallensteine. Eine Verschlimmerung tritt ein bei Nässe, Kälte, Stress, morgens und/oder zwischen 16.00 und 20.00 Uhr. Eine Besserung zeigt sich durch Bewegung und warmes Futter. Potenz: D6, 3 x 1 Dosis; C30, 1 x 1 Dosis.


Bitte unbedingt beachten und nicht selber rumexperimentieren: Welche Potenz?




ACHTUNG:

Oftmals sind nicht entdeckte bakterielle oder virale Störfelder oder auch andere Erreger Auslöser für viele Krankheiten. Die heutigen Tierärzte behandeln allerdings oft einfach „aufs Blaue hinein“ mit Cortison und Antibiotika und gehen der Sache nicht auf den Grund. An Toxoplasmose oder Borrelien denken die wenigsten.

Diverse Erfahrungen zeigen allerdings mittlerweile, dass bei einem Tier (oder Menschen) viele Beschwerden (chronische Entzündungen, Allergien, Gelenk- und Muskelschmerzen, Verdauungsprobleme, usw.), durch Viren, Bakterien, Pilze etc. hervorgerufen werden.

Wir müssen daran denken, dass durch die heutige Globalisierung sich Bakterien, Viren und Co. mittlerweile über den ganzen Globus verteilen. So übertragen Insekten viele Erreger. Bsp. Leishmaniose. Leishmaniose kommt im gesamten Mittelmeerraum, Frankreich, Süddeutschland, Schweiz, Osteuropa und evtl. Österreich vor. Aber auch durch (rohes) Fleisch können sich diverse Krankheiten verbreiten… Stichwort Borrelien. Da Zecken und Insekten nicht nur den Menschen befallen, sondern auch andere Warmblütler, muss damit gerechnet werden, dass auch Fleisch und Geflügelprodukte mit Borrelien infiziert sein können und somit durch die Nahrungsaufnahme auf das Tier (bzw. den Menschen) übertragen werden. Außerdem: Borreliose kommt nie alleine, oft ist noch ein anderer Erreger im Spiel. Anaplasmose beispielsweise oder Neosporose. Neosporose wird genau wie Toxoplasmose durch Rohfleisch übertragen und hat leider (wie eigentlich alle diese Erreger) die unterschiedlichsten Symptome. (Deswegen auch Vorsicht bei der Rohfütterung, denn leider kann man weder sehen, noch riechen, noch schmecken, ob Erreger im Fleisch enthalten sind. Sicherer ist es, das Rohfleisch wenigstens kurz aufkochen zu lassen.)

Leider denken die allerwenigsten Tierärzte daran, dass eine Infektion der Auslöser allen Übels sein kann. Viele dieser Krankheiten kann man nicht heilen, das Tier (oder der Mensch) bleibt ein Leben lang Träger. Aber man kann das Immunsystem so fit halten, dass es nicht zum Ausbruch von Krankheiten kommt und dann sehr gut damit leben. Würden wir uns selber einmal testen lassen, wir wären überrascht, wer so alles in uns wohnt…

Daher mein Tipp: Bevor auf Teufel komm raus, Chemie in das arme Tier gepumpt wird, erstmal abchecken, ob nicht doch ein Erreger der Auslöser der ganzen Misere ist. Hierzu geht man auf die Seite des Tierärztlichen Labors in Freiburg und lässt auf die verschiedensten Erreger testen. Dann ist man zumindest schlauer und weiß, die Chemie kann man sich sparen. Zumal sie das Immunsystem nur noch mehr belasten würde und man landet im Teufelskreis. Wichtig ist natürlich, eine Stärkung des Immunsystems und die erfolgt mit artgerechter Fütterung und evtl. Zusatzprodukten, zum Darmfloraaufbau u.a. Besser ist meinesachtensaber die Methode des Heilpraktikers Ruch. Hier wird mit extra individuell für das Tier hergestellten Nosoden gearbeitet. Eine sehr schonende Methode. Einfach Sekrete des Tieres sammeln und einschicken. Denn: Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei einem Tier die Beschwerden (chronische Entzündungen, Allergien, Gelenk- und Muskelschmerzen, Verdauungsprobleme, usw.), ausgelöst durch Viren, Bakterien, Pilze, uvm. sich analog zum Menschen abzeichnen. So können sich auch bei Tieren diese Funktionsstörungen im Körper auf das Verhalten des Tieres auswirken. Aber auch eine andauernde Belastung oder traumatische Erlebnisse hinterlassen ihre Spuren, diese schwächen, wie beim Menschen, das Tier und bieten Angriffsflächen für problematische Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten usw. oder für Giftstoffe.

Hiermit spart man sich auch normale Laboranalysen. Wir haben die Nosoden mit Erfolg getestet. Unsere „Arthrose“-Omi ist mit den Nosoden deutlich beweglicher geworden. Von wegen Arthrose… Lachhaft.



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