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Hilfe, meine Katze muss zum Therapeuten!

Manchmal klappt es einfach nicht mit der Erziehung der Mieze.

   Wenn Ihre Katze ein ungewöhnliches Fehlverhalten zeigt (Unsauberkeit, Aggression, Angst u.a.), sollten Sie umgehend fachkundigen Rat einholen! Auch diese Webseite reicht bei schwerwiegenden Problemen nicht aus, die Misere alleine aus der Welt zu schaffen. Sie kann lediglich unterstützend genutzt werden. Die hier genannten Tipps können mit dem Tierheilpraktiker oder/und Tierarzt besprochen werden. Oftmals findet sich hier etwas, worauf dieser nicht gekommen ist, weil er zu betriebsblind war.

Kleine Macken kann man meist schnell und ohne großen Aufwand beheben. Viele Katzenhalter tolerieren jahrelang, dass die Katze außerhalb des Klos pullert oder ihre Menschen attackiert.

Erst wenn endgültig die letzten Grenzen überschritten werden und z.B. die Katze nun nicht mehr nur in die Ecke pieselt, sondern einen Kothaufen auf Ihrem Kopfkissen hinterlässt oder aber Sie mal richtig ins Bein beisst, sodass Sie zum Arzt müssen, dann geben viele Betroffene die Katze im Tierheim ab, weil wir ja alles versucht haben, aber das halten wir nun nicht mehr aus!.

   Manche suchen sich auch endlich fachkundige Hilfe. Allerdings kann nach so langer Zeit ein Fehlverhalten bereits so ritualisiert sein, dass es nur noch mit größtem Langzeitaufwand verhaltenstherapeutisch behandelt werden kann. Ignorieren funktioniert in solchen Fällen nie! Bedenken Sie, Sie tun dem Tier nichts Gutes, wenn Sie sein Fehlverhalten aushalten. In Wahrheit versucht Ihr felliger Mitbewohner, Ihnen etwas mitzuteilen, und Sie ignorieren seine Hilfeschreie. Also: frühzeitig Rat suchen!

Und ich meine hier fachkundigen Rat und keine Tipps von Freunden und Bekannten oder Internetforen mit selbsternannten Fachleuten.

   Auch diese Seite ist dazu nichtgeeignet. Manche solcher Tipps sind haarsträubend. Bestenfalls wird das Fehlverhalten durch eine falsche Reaktion des Halters unbewusst verstärkt, schlimmstenfalls kann die Mieze (oder der Hund etc.) jedoch noch weiter traumatisiert werden. Manchmal sogar bis zu Therapieresistenz. Zudem führen diese Ratschläge nicht selten zu Vorurteilen gegenüber alternativen Heilmethoden, die bei falscher Anwendung natürlich nicht helfen können. Sprich, man sucht mal schnell eine Bachblüten- oder Homöopathie-Mischung aus dem Netz raus, gibt sie dem Mitbewohner und nichts wirkt. Und warum? Weil es eben doch das falsche Mittelchen war. Und was bekommt man zu hören? Ich habe ALLES schon versucht. Auch Bachblüten. Aber die helfen ja sowieso nicht. Und aus diesem Grunde erwähne ich hier noch einmal:

Diese Seite mit ihren Tipps soll nur als Anregung für das Gespräch mit dem Therapeuten oder Arzt dienen!

   Ob und welches Ventil sich die Katze sucht, um ihren Leidensdruck abzubauen, hängt von vielen Faktoren ab: angefangen von genetischer Disposition (können wir ein Lied von singen, wie haben hier drei Brüderkater), über Sozialisierung, die Umgebung und Konditionierung bis hin zum schlichten Zufall. Ist das Fehlverhalten erst als hilfreiches Ventil erkannt, wird es vermutlich wieder eingesetzt. Allerdings gibt es auf Dauer meist einen Abnutzungseffekt und die Erleichterung durch das Fehlverhalten verliert an Intensität, die Sequenzen ohne Fehlverhalten verkürzen sich und die Entladung wird möglicherweise intensiver.

Ein Hausbesuch ist in den meisten Fällen übrigens unumgänglich, da der Besitzer die Lage oft anders einschätzt und somit falsch wiedergibt. Auch bei Beratungen in einer Praxis, so völlig außerhalb des eigenen Reviers, verhält sich die Katze anders als zu Hause, wo sie sich sicher fühlt. Ein Therapeut kennt sich deutlich besser mit der Kommunikation von Katzen als der durchschnittliche Halter aus und kann eine Menge Verhaltensweise bei der Katze sehen, die der Halter nicht erkannt hat. Mal ganz davon abgesehen, dass der Therapeut als Außenstehender neutraler an die Sache herangeht. Das kann u.U. ein völlig neues Bild ergeben.

   Übrigens: In neun von zehn Fällen liegt es nicht an der Katze, sondern am Menschen, der falsch mit ihr kommuniziert. Kommuniziere ich nicht richtig, was ich will, kann mein Gegenüber dem Wunsch natürlich nicht nachkommen. Sie würden in einer deutschen Bäckerei ja auch kein Brötchen auf Japanisch bestellen…

Zylkène®

   Hier sei nun doch ein Mittel erwähnt, welches gerne Verhaltenstherapeuten anwenden: Zylkène®.

Bei der Herstellung von Zylkène® wird Casein (Milcheiweiß) aus entrahmter Milch gewonnen. Dieses wird getrocknet und einer Hydrolyse mit Hilfe des Protein spaltenden Enzyms Trypsin unterzogen. Dabei entsteht Alpha Casozepin (auch als Caseinhydrolysat, "trypsin-hydrolysiertes bovines Casein" oder "Alpha S1 trypsinisiertes Casein" bekannt).

Wirkungsweise:

   Bei Katzen- und Hundewelpen (wie auch bei menschlichen Neugeborenen) werden Milchmahlzeiten Überwiegend durch das Enzym "Trypsin" verdaut, während mit zunehmendem Alter auf eine "Pepsin"-Verdauung umgestellt wird. Dem durch diese Trypsin-Verdauung entstehenden Peptid Alpha-Casozepin wird die entspannende und beruhigende Wirkung nach dem Stillen bzw. Säugen zugeschrieben. Mit dem Heranwachsen stellt sich also die Milchverdauung um (eben von Trypsin- auf Pepsin-Verdauung), so dass kein Alpha-Casozepin mehr entsteht, wenn Milch bzw. Casein aufgenommen wird. Die Empfänglichkeit für die beruhigende Wirkung von Alpha-Casozepin bleibt aber bestehen und das wird durch Zylkène® genutzt.

Für Interessierte, die etwas von Neurotransmittern verstehen:

   Die Wirkung von Zylkène® ähnelt der von Tranquilizern (Benzodiazepine), deren bekanntester Vertreter das Diazepam ist (Handelsname z.B. Valium) – Übertraf diese im Tierversuch sogar um das Zehnfache, aber ohne deren Nebenwirkungen (wie vermindertes Lernen, Wirkungsverlust, hohes Suchtpotential).

Wie Benzodiazepine bindet es sich an den GABA-A-Rezeptor. Alpha-Casozepin wirkt so regulierend auf das Gleichgewicht des körpereigenen Cortisols und verstärkt damit die beruhigende Wirkung des Neurotransmitters GABA (Gamma-Aminobuttersäure) im Gehirn. GABA ist ein Neurotransmitter, der angst- und stressassoziierte Störungen hemmen kann.

Zylkene® wirkt sich aber nicht auf den Serotonin-Spiegel aus. Dies als Info für alle, deren Tiere paradox auf Johanniskraut, Tryptophan, etc. reagieren.

Die psychopharmakogene Wirkung von Alpha-S1- Casozein wird durch EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexanesäure) verstärkt.

EPA und DHA sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren und zählen zu den Omega- 3- Fettsäuren. Sie spielen eine wichtige Rolle im Stoffwechsel, unter anderem in der Immunabwehr und der Blutgerinnung. DHA selbst ist Bestandteil der Nervenzellmembranen und damit wichtig fürs Gehirn. Physiologisch kommen EPA und DHA in fetten Seefischen vor, wie Lachs oder Hering.

Künstlich hergestellt werden EPA und DHA aus Abfällen der Fischindustrie oder biotechnologisch aus Algen.


   Zylkène® soll helfen, kritische Situationen, die Stress oder Angstzustände auslösen, besser zu bewältigen. Somit eignet sich Zylkene zur positiven Beeinflussung stressbezogener Verhaltensstörungen.    Gerade bei einem Mehrkatzenhaushalt sollte man es mitunter in Erwägung ziehen. Und bitte auch nicht vergessen: unserer eigener, mitunter äußerst stressiger Lebensstil Überträgt sich auch auf unsere pelzigen Mitbewohner.

Bringt mitunter mehr Entspannung als z.B. Feliway® .

Zylkène® sollte mindestens 2 Tage vor einer gewünschten beruhigenden Wirkung gegeben werden (Silvester, Umzug etc.). Für eine längerfristige entspannende und beruhigende Wirkung, sollte Zylkène zunächst für eine Zeit von 1-2 Monaten gegeben werden, wenn nötig aber auch durchaus länger.

Zylkène ist durchaus empfehlenswert zur Unterstützung anderer Maßnahmen, wie z.B. auch Homöopathie.

So haben "Mobbingkonstellationen" immer mehrere Mitspieler: einer, der es mit sich machen lässt und sich nicht wehrt, weil er unsicher ist. Das stachelt den Mobber in seinem Oberwasser nur noch mehr auf. Es gibt aber genügend Spiele, um die Selbstsicherheit einer ängstlichen Katze zu fördern, so dass sie sich bei Angriffen des Katers wehrt, oder diese erst gar nicht aufkommen lässt, weil sie sich sicherer bewegt, eine ganz andere Körpersprache hat. So etwas ist mühsam und dauert auch seine Zeit. Bei all dem kann Zylkén®e sehr gut begleitend wirken. Und neben anderen Maßnahmen, wie z.B. zeitweise Trennung und Neuzusammenführung (s.o.) kann Zylkéne® u.a. auch ein unterstützendes Mittel sein.





ACHTUNG:

Oftmals sind nicht entdeckte bakterielle oder virale Störfelder oder auch andere Erreger Auslöser für viele Krankheiten. Ja, durchaus auch für psychische. Wenn alles nicht hilft, sollte man dies in Betracht ziehen. Die heutigen Tierärzte behandeln allerdings oft einfach „aufs Blaue hinein“ und gehen der Sache nicht auf den Grund. An Toxoplasmose oder Borrelien denken die wenigsten.

Diverse Erfahrungen zeigen allerdings mittlerweile, dass bei einem Tier (oder Menschen) viele Beschwerden (chronische Entzündungen, Allergien, Gelenk- und Muskelschmerzen, Verdauungsprobleme, usw.), durch Viren, Bakterien, Pilze etc. hervorgerufen werden.

Wir müssen daran denken, dass durch die heutige Globalisierung sich Bakterien, Viren und Co. mittlerweile über den ganzen Globus verteilen. So übertragen Insekten viele Erreger. Bsp. Leishmaniose. Leishmaniose kommt im gesamten Mittelmeerraum, Frankreich, Süddeutschland, Schweiz, Osteuropa und evtl. Österreich vor. Aber auch durch (rohes) Fleisch können sich diverse Krankheiten verbreiten… Stichwort Borrelien. Da Zecken und Insekten nicht nur den Menschen befallen, sondern auch andere Warmblütler, muss damit gerechnet werden, dass auch Fleisch und Geflügelprodukte mit Borrelien infiziert sein können und somit durch die Nahrungsaufnahme auf das Tier (bzw. den Menschen) übertragen werden. Außerdem: Borreliose kommt nie alleine, oft ist noch ein anderer Erreger im Spiel. Anaplasmose beispielsweise oder Neosporose. Neosporose wird genau wie Toxoplasmose durch Rohfleisch übertragen und hat leider (wie eigentlich alle diese Erreger) die unterschiedlichsten Symptome. (Deswegen auch Vorsicht bei der Rohfütterung, denn leider kann man weder sehen, noch riechen, noch schmecken, ob Erreger im Fleisch enthalten sind. Sicherer ist es, das Rohfleisch wenigstens kurz aufkochen zu lassen.)

Leider denken die allerwenigsten Tierärzte daran, dass eine Infektion der Auslöser allen Übels sein kann. Viele dieser Krankheiten kann man nicht heilen, das Tier (oder der Mensch) bleibt ein Leben lang Träger. Aber man kann das Immunsystem so fit halten, dass es nicht zum Ausbruch von Krankheiten kommt und dann sehr gut damit leben. Würden wir uns selber einmal testen lassen, wir wären überrascht, wer so alles in uns wohnt…

Daher mein Tipp: Bevor auf Teufel komm raus, Chemie in das arme Tier gepumpt wird, erstmal abchecken, ob nicht doch ein Erreger der Auslöser der ganzen Misere ist. Hierzu geht man auf die Seite des Tierärztlichen Labors in Freiburg und lässt auf die verschiedensten Erreger testen. Dann ist man zumindest schlauer und weiß, die Chemie kann man sich sparen. Zumal sie das Immunsystem nur noch mehr belasten würde und man landet im Teufelskreis. Wichtig ist natürlich, eine Stärkung des Immunsystems und die erfolgt mit artgerechter Fütterung und evtl. Zusatzprodukten, zum Darmfloraaufbau u.a.

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