Okay, da ich öfter darum gebeten worden bin, auch mal etwas über CD, CDL und DMSO zu schreiben, mache ich das hiermit. Allerdings benutzen wir selber diese Mittel nicht. Warum? Einfach, weil ich unsere Katzen lieber anders versorge. Es gibt aber sehr viele, die hervorragende Ergebnisse damit erzielen.

Chlordioxid (CD, MMS) ist jetzt kein wirklich neues Thema. Natürlich nicht als Medikament zugelassen und es ranken sich viele Schauergeschichten darum. Na, mir schnurz. Was Menschen hilft, hilft auch Tieren. Natürlich erfolgt die Verwendung IMMER auf eigene Verantwortung.

Ich will mich auch gar nicht so lange hier aufhalten. Es gibt sehr viele, sehr gute Literatur. Ich sage nur Andreas Kalcker.

Hintergrund: Chlordioxid ist ein Sauerstoffträger und wirkt oxidativ. Es heftet sich an die Erythrozyten (rote Blutkörperchen) und gelangt so überall in den Körper. Dabei oxidiert es mit sämtlichen körperschädlichen Organismen, von infektiösen Erregern bis hin zu Krebszellen. Da körpereigene Zellen keine Probleme mit Sauerstoff haben, werden diese nicht geschädigt.

Unterschied CD/MMS: MMS (Miracle Mineral Supplement) ist die ursprüngliche Bezeichnung für Chlordioxid. Diese Bezeichnung ist allerdings mittlerweile etwas veraltet.

Die Aktivierung von MMS – Chlordioxid: Natriumchloritlösung 22,5% wird mit Salzsäure 3,5% gemischt und nach einer Minute Reaktionszeit mit Wasser verdünnt.

Für die Herstellung von Chlordioxid benötigt man ein Schnapsglas (kleines Glas mit einer Mulde) oder einen Eierbecher aus Porzellan. Nun wird 1 Tropfen Natriumchlorit hineingegeben, dann 1 Tropfen Salzsäure und das Glas/den Becher leicht schwenken. Man wartet ca 20-30 Sekunden. Die Stoffe dürfen nur 1 Minute lang reagieren (Uhr mit Sekundenzeiger benutzen). Dabei färbt sich die Flüssigkeit erst gelblich und dann etwas bräunlich. Das Chlordioxid Gas wird in diesem Augenblick bereits frei. Dieses Gas ist es, welches dann der eigentliche Wirkstoff von „MMS“ ist.

Während der Wartezeit füllt man eine 10 ml Spritze (ohne Nadel) mit 10 ml Leitungswasser. Nach der Minute dieses Leitungswasser zur Reaktionsflüssigkeit in das Glas hinzugeben und alles gemeinsam sofort wieder in die Spritze aufziehen. Jetzt hat man eine gelbliche Chlordioxidlösung und diese gibt man dann direkt in die Backentasche des Tieres, welches nüchtern sein sollte. Diese Behandlung kann 2- bis 3-mal Tag durchgeführt werden. Zur Not geht auch die Verabreichung über Futter s.u.

Tropfenmengen

Katze oder kleiner Hund: 1 plus 1
Mittelgroßer Hund: 2 plus 2
Großer Hund oder Mensch: 3 plus 3
Beispiel: Bei Grippe-Alarm kann man 3-mal am Tag ein Glas Wasser mit 7 plus 7 Topfen trinken.

 

Tipp 1: Natriumchlorit ist eine Salzlösung. Sie bildet Salzränder auch in der Pipette. Diese sollte immer wieder in warmem Wasser ausgespült und mit einer Nadel o.ä. gesäubert werden, da sich ansonsten die Tropfengröße verkleinert. Angestrebt sind äquivalente Mengen und Tropfengrößen.

Tipp 2: Für die Eingabe des Reaktionsgemisches sollte man möglichst größere Mengen Wasser nutzen. Daher wäre es nicht verkehrt, bei Hunden und Katzen 8 oder 10 ml Spritzen zu verwenden.

Chlordioxidlösung (CDL). Gibt es fertig zu kaufen. Diese hat den Nachteil, dass bei jeder Öffnung das Gas aus der Flasche entweicht und der Wirkstoffgehalt verloren geht. Ein Vorteil allerdings ist, dass Chlordioxidlösung verträglicher ist, als das ursprüngliche Chlordioxid. Und mitunter durchaus einfach zu händeln, denn nicht jeder von uns hantiert gerne mit Natriumchlorit und Salzsäure herum.

1 Tropfen Chlordioxid (CD) entspricht 1 ml von der fertigen Chlordioxid-Lösung (CDL).

Innerliche Anwendung: 3 mal täglich über 1-2 Wochen

Eine ca 4kg schwere Katze würde als Anfangsdosis ½ Tropfen CD oder 0,5ml CDL bekommen. Mit jeweils 10ml Wasser verdünnt. Die Höchstdosis würde 1 Tropfen CD bzw. 1ml CDL mit 10ml Wasser bedeuten.
Kleine Hunde (ca 10kg) starten mit 1 Tropfen CD oder 2 Tropfen CDL zzgl. 20ml Wasser. Die Höchstdosis wären 2 Tropfen CD oder 2ml CDL.
Große Hunde (ca. 50 kg) beginnen mit 1 Tropfen CD oder 1 ml CDL 20ml Wasser; die Höchstdosis beträgt 5 Tropfen CD bzw. 5ml CDL mit 100ml Wasser.
 

Bei ernsthaften, lebensbedrohlichen Erkrankungen kann die Gabe bis auf 5-mal pro Tag gesteigert werden. Dabei ist die zu verabreichende Menge pro Gabe anzupassen.

Verbreichung: über das Futter oder die mit Wasser aufgefüllten Tropfen direkt ins Maul

WICHTIG:
CDL-Lösungen und vor allem CD dem Tier niemals pur geben! Als Faustregel gilt: Pro aktiviertem Tropfen Chlordioxid 10 ml Wasser dazu rechnen.
Immer mindestens dieselbe Menge an Wasser hinzufügen, die ich an CDL verabreiche besser jedoch mehr.
Bei CD immer mindestens dieselbe Zahl an Millilitern hinzufügen, welche ich als Menge in Tropfen verwende.
Ist die Verdünnung zu gering könnten ansonsten Schleimhäute in Mitleidenschaft gezogen werden.

Bevor ich hier zu viel über etwas schreibe, was wir nicht selber nutzen, verweise ich lieber gleich auf hilfreiche Internetseiten, wie zum Beispiel:

https://sebastians-info.com/sebastians-info-blog/mms-cdl-cdh-fuer-tiere/

Sinnvoll ist es sicherlich, sich mit der Funktion der Entgiftungsorgane (Nieren und Leber) zu beschäftigen. Denn selten wird darauf hingewiesen, dass es mit der Einnahme von CDL/MMS auch beträchtliche Probleme geben kann, die sich verringern lassen, wenn sie mit anderen Heilverfahren kombiniert werden. So sollte es nur in Konbination mit aktivem Zellschutz eingesetzt werden (nie zeitgleich, sondern nacheinander!). Gerne wird hierfür Zeolith eingesetzt. Ich persönlich empfinde Zeolith für Katzen allerdings zu heftig. Chlorella wäre sicherlich eine Alternative, um den freigesetzten Zellschrott zu binden. Wir nutzen zum Beispiel gerne die Chlorenergy-Tabletten. Sie werden sehr gerne gefressen.

Weiterhin ist die tägliche Dosis von CDL/MMS im Trinkwasser sinnlos, da die Wirkung nach kurzer Zeit in Verbindung mit Sauerstoff nachlässt bzw. verschwindet.

Als Mittel zur Vorbeugung gegen was auch immer ist CDL/MMS nicht geeignet, da hier dem Immunsystem die Funktion seiner aktiven Tätigkeit genommen wird. Das ware fast so, als würde man sich nur tragen lassen, weil man Angst hat, sich zu verletzen. Die Folge wäre dann, dass die Beinmuskeln sich zurückbilden würden. Kommt nun eine lebensbedrohliche Gefahr, kann man nicht mehr weglaufen. Genauso ist das mit dem Organismus: entziehe ich dem Immunsystem seine natürliche Funktion, ist es nicht mehr in der Lage, bei Erkrankungen oder Infektionen/Vergiftungen sich selbst zu regulieren bzw. zu reparieren. Habe ich jedoch durch die Dauergabe bereits alle Trümpfe verspielt, welche Mittel können jetzt noch helfen?

DMSO

DMSO ist die Abkürzung für Dimethylsulfoxid, einer bei Raumtemperatur farb- und geruchlosen Flüssigkeit, die seit dem letzten Jahrhundert als aprotisches Lösungsmittel in der chemischen Industrie verwendet wird.

DMSO verstärkt die Wirkung von Medikamenten und lindert Schmerzen und Entzündungen. Deswegen Achtung, wenn man allopathische Mittel gibt!

Exkurs: ein zwei Tropfen DMSO in der Zeckensaison täglich auf das Futter gegeben, hält durchaus die nervigen Viecher fern, was wohl an dem knoblauchartigen Geruch liegt, der interessanterweise entsteht, wenn man es zu sich nimmt. Und das, obwohl DMSO geruchs- und geschmacklos ist.

Übrigens wird in der Wissenschaft mehrheitlich davon ausgegangen, dass bei Einnahme von DMSO eigentlich dessen Abbauprodukt MSM die erwünschten Effekte im Körper auslöst.

Und auch hier verweise ich (erstmal) auf ander nützliche Seiten bzw. Bücher:

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/naturheilkunde/alternative-mittel/dmso 

oder https://www.dmsoportal.de/ und

Das DMSO-Handbuch - Verborgenes Heilwissen aus der Natur von Hartmut P. A. Fischer um nur einige zu nennen.

 

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.