Nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei unseren Haustieren nehmen Allergien (bzw. Unverträglichkeiten) immer mehr zu.

Der Begriff Allergie kommt aus dem griechischem von folgenden Wörtern: Allos = anders und Ergos = Reaktion bzw. Tat.

Zusammengefasst bedeutet dies also andere Reaktion (des Körpers). Hört sich so also gar nicht so schlimm an. Gemeint ist aber eine Überempfindlichkeit, bei der das Immunsystem auf mindestens eine bestimmte Substanz übersteigert reagiert.

Die Zahl der Allergiker bei uns Menschen ist in den vergangenen 50 Jahren sehr stark angestiegen. Dies geschah trotz erheblich verbesserter Lebensbedingungen. Nicht selten verbirgt sich hinter einem Krankheitsbild, wo nur von immer wiederkehrenden Infekten gesprochen wird, eine manifeste Allergie.

Viele Katzen- (aber auch Hundebesitzer) kennen das: ihr Liebling kratzt sich wegen eines ständigen Juckreizes permanent. Das Fell sieht matt und struppig aus, ja fällt evt. sogar aus. Andererseits kann sich aber auch allergisches Asthma entwickeln. Die Ausprägungen der Allergie können sehr unterschiedlich sein. Bei einigen scheint es nur eine recht harmlose Erkrankung mit geringen Symptomen zu sein, bei anderen wiederrum macht die Allergie das Leben des Tieres zu Hölle.

Es gibt viele Arten von Allergien mit den unterschiedlichsten Auslösern und damit auch verschiedene Therapien. Die häufigsten Ursachen sind Flöhe, Hausstaubmilben, Pollen, aber vorallem Bestandteile des Futters.

Den Auslöser der Allergie herauszufinden, kann mitunter sehr schwer sein und auch sehr, sehr teuer werden. Meist gibt es aber gar kein Ergebnis.

Die Belastungen in unserer Umwelt nehmen ständig zu. Sowohl was die Umweltverschmutzung als auch was die immer schlechtere Lebens- und Futtermittelindustie anbelangt. Ich lege daher jedem ans Herz, sich mal ab und zu im Internet bei Foodwatch zu informieren.

Es ist auch so, dass man mittlerweile davon ausgeht, dass das allgegenwärtige Aluminium Allergien triggert, also erst hervorruft. So kann es sogar passieren, dass ein Fleischfresser wie Katze oder Hund auf eine Fleischsorte (meist Huhn oder Rind, weil deren Abfälle sehr oft verwendet werden) "allergisch" reagieren. So etwas ist im Prinzip absurd. Durch minderwertiges Fleisch, welches z.B. in Aluminiumdosen gelagert wurde, kann es jedoch zu dieser Fehlreaktion des Körpers kommen. Auch Wirkverstärker (Quecksilber, Alumium etc.) bei Impfstoffen können hier schuld sein.

Wenn ein Körper, egal ob menschlich oder tierisch, permanent mit ungünstigen Einflüssen aus der Umwelt und der Nahrung bombardiert wird, schafft er es irgendwann nicht mehr dagegen anzugehen. Irgendwann ist eine Substanz einfach zu viel für das Immunsystem und die Allergie entsteht.

Und gerade bei unseren Haustieren, die zunehmend artfremd ernährt werden, steigt die Zahl der Futtermittelallergien immens an.

Oftmals wird hier vergebens nach einem Auslöser wie der Hausstaubmilbe oder einem Blütenpollen gesucht. Meist reagiert nämlich das Tier auf einen oder mehrere der Futterzusatzstoffe (die oftmals gar nicht auf dem Futter angegeben sind, da sie unter 4% liegen und nicht deklariert werden müssen).

Dann kann auch die beste Therapie gegen den vermeintlichen Pollen nichts bringen, wenn die belastenden Futter weiterhin verfüttert werden. Ein Teufelskreis also.

Die meisten Tierärzte wissen nämlich (noch) nicht, dass eben diese Zusatzstoffe oftmals Verursacher für die Allergie(n) sind. Es wird gesucht und gesucht, vielleicht sogar das Futter auf nur eine Proteinquelle (meist Huhn) gewechselt, ohne dabei zu bedenken, dass auch in diesem Futter die besagten Zusatzstoffe stecken.

Es hat sich schon oft bei der Umstellung auf eine artgerechte Ernährung herausgestellt, dass die "Birkenpollenallergie" verschwunden ist.

Wenn man davon ausgeht, dass jede Erkrankung Ausdruck eines Ungleichgewichts im Körper ist, gewinnt die Ernährung grundlegende Bedeutung.

In der chinesischen wie auch in der ayurvedischen Medizin gilt der Magen als der Ort, an dem Krankheiten entstehen. Unsere Nahrung kann uns entweder unterstützen und vor Erkrankungen schützen oder unseren Organismus schwächen und uns krank machen.

Ich kann also nur jedem raten, sich die Nahrung seines Vierbeiners mal genauer anzusehen und auf eine artgerechte Ernährung umzustellen. Zusammen mit einer Aloe vera-Kur z.B., sowie einigen passenden Homöopathika ist schon so manche Allergie "plötzlich" verschwunden. Manchmal reicht auch wirklich die Umstellung auf ein anderes Futter aus. Man sollte aber daran denken, dass so eine Umstellung mitunter seine Zeit braucht. Hier kann übrigens das Futter bestellt werden, welches wir füttern. Gerade die Sorten mit Ling Zhi (Reishi) zusammen mit einem Moorprodukt hat schon so manchen "allergischen" Tier zur Gesundung verholfen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass immer nur das falsche Futter schuld ist! Es gibt durchaus auch andere Auslöser. Aber die sind seltener als man annehmen mag.

Homöopathie und alternative Medizin

Gerade auch bei Allergien kann die Homöopathie wahre Wunder bewirken. Am besten ist es, einen Homöopathen aufzusuchen und eine Anamnese machen zu lassen. Zusammen mit der Futterumstellung auf artgerechtes Futter kann es so manchen teuren Bluttest ersparen.

Auch Chinesische Medizin und Bioresonanztherapie helfen sehr gut. So haben auch z.B. mein Mann und ich uns sehr erfolgreich mittels der Bioresonanztherapie behandeln lassen. Und was mein Menschen hilft, hilft hier auch dem Tier. Immer mehr Ärzte bieten diese Methode an. Es lohnt sich also ein bisschen zu suchen. Gerade bei Allergien würde ich immer einen Ganzheitlichen Arzt dem Allopathischen ("normalen") Arzt vorziehen.

Bei Kontakallergien können folgende Mittel helfen:

Cardiospermum D3 reduziert bei Flohstichallergie den Juckreiz und kann statt Cortison eingesetzt werden. Gibt man Über 1 bis 2 Wochen.

Urtica urens D4 (Brennnessel) bei Rötungen der Haut und kleinen, stark juckenden, leicht schmerzhaften Bläschen. Heilt meist nach 1 bis 3 Tagen ab.

Rhus toxicodendron D6 bei starkem Juckreiz, Rötung, Bläschen, die auch nässen oder eitern können. Verschlimmerung meist durch Nässe und kälte. Das Mittel braucht unterschiedlich lange, mindestens aber eine Woche.

Entgiftung und Erstverschlimmerung

Gerade bei der Umstellung auf artgerechtes und demnach hochwertiges Futter, wird es zur Entgiftung des Körpers und möglicherweise auch zu einer Erstverschlimmerung der Symtome kommen.

Über Monate oder Jahre hinweg (je nachdem wie alt die Katze ist) sammeln sich die unterschiedlichsten Toxine (Gifte) im Körper an. Diese Gifte können aus Impfungen, Narkosemitteln aber eben auch aus den Zusatzstoffen im Futter oder durch Umweltbelastungen kommen.

Dies ist aber ganz normal und kein Grund, um das Futter abzusetzen! Im Gegenteil, es ist ein Zeichen dafür, dass der Körper sich von all den angesammelten Verunreinigungen befreit, die vorallem durch minderwertiges Futter voll von Chemikalien angesammelt worden sind: der Körper macht nun praktisch einen großen Hausputz, um danach noch vitaler und gesunder zu sein.

 

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